105 Unterschriften
Petition richtet sich an: Bezirksregierung Düsseldorf, Regionalverband Ruhr und Landtag NRW
Wer von hier kommt, kennt den Uhlenhorst. Wir gehen hier spazieren, fahren Fahrrad, joggen, sind mit unseren Kindern unterwegs oder genießen einfach die Ruhe mitten im Ruhrgebiet. Viele von uns kennen diesen Wald seit ihrer Kindheit. Er verbindet Mülheim und Duisburg und ist für uns nicht irgendeine grüne Fläche auf einer Planungskarte.Der Uhlenhorst ist ein Stück Heimat. Und genau dieses Stück Heimat könnte künftig von einer CO₂ Pipeline durchschnitten werden. Dabei geht es nicht um einen kleinen Eingriff.
Allein auf Duisburger Stadtgebiet ist während der Bauphase von rund 17 Hektar betroffener Waldfläche die Rede. Nach Auswertung der aktuellen Planungsunterlagen könnten auf Mülheimer Stadtgebiet voraussichtlich weitere 13 Hektar hinzukommen. Damit wären während der Bauarbeiten auf beiden Stadtgebieten insgesamt mehr als 30 Hektar Wald betroffen.
In den Waldbereichen wäre für den Bau ein Arbeitsstreifen von bis zu rund 28,5 Metern notwendig. Nach Abschluss der Arbeiten soll ein großer Teil der Fläche wieder aufgeforstet werden. Trotzdem bleiben dauerhafte Veränderungen. Direkt entlang der Pipeline muss ein rund 5,8 Meter breiter Bereich dauerhaft von tiefwurzelnden Gehölzen freigehalten werden. Zusätzlich ist entlang der Leitung ein zehn Meter breiter Schutzstreifen mit dauerhafter Nutzungseinschränkung vorgesehen.
Uns ist bewusst, dass Infrastruktur geplant und gebaut werden muss und dass dabei technische und wirtschaftliche Fragen eine Rolle spielen.
Aber wir sind nicht bereit, eine Trassenführung durch den Uhlenhorst einfach hinzunehmen.
Im laufenden Verfahren werden auch alternative Trassenführungen untersucht. Diese Möglichkeiten müssen verfolgt werden. Eine Alternative darf nicht allein deshalb ausscheiden, weil eine andere Variante einfacher oder wirtschaftlicher umzusetzen ist. Denn einen gewachsenen Wald kann man nicht einfach an anderer Stelle neu pflanzen. Eine spätere Aufforstung ersetzt nicht das, was über Jahrzehnte und teilweise über Generationen gewachsen ist.
Deshalb fordern wir:
Keine CO₂ Pipeline durch den Uhlenhorst. Die Waldtrasse muss vom Tisch. Es muss eine andere Trasse gefunden werden. Wenn auch ihr findet, dass der Uhlenhorst für kommende Generationen erhalten bleiben muss, unterstützt diese Petition. Damit aus einer Linie auf einer Planungskarte keine Schneise durch unseren Wald wird.
Der Uhlenhorst muss bleiben!
Begründung
Ich selbst lebe am Rand des Uhlenhorsts und nutze den Wald gerne für Spaziergänge mit meiner Familie.
Viele von uns kennen diesen Wald seit ihrer Kindheit. Er verbindet Mülheim und Duisburg und ist für uns nicht irgendeine grüne Fläche auf einer Planungskarte.
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
30.09.2026
Sammlung endet:
29.03.2027
Region:
Mülheim an der Ruhr
Kategorie:
Umwelt
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Zu großer Eingriff in einen intakten Wald