Deutscher Bundestag - Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit des Parlaments

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags

36 Unterschriften

Der Petition wurde nicht entsprochen

36 Unterschriften

Der Petition wurde nicht entsprochen

  1. Gestartet 2017
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

Petition richtet sich an: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Bundestagsverwaltung dazu aufgefordert wird, die Öffentlichkeitsarbeit des Parlamentes zu verbessern und eine offizielle"Facebook-Seite" des Deutschen Bundestages einzurichten. Hierdurch soll die Bevölkerung politisch neutral über Neuigkeiten und Sitzungen des Deutschen Bundestages informiert werden.

Begründung

Mein Name ist Frederik Grüß, bin 24 Jahre alt und bin Student aus dem Norden Deutschlands. Ich schreibe Ihnen, um sie mit meiner Petition für eine neue Art der Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages zu sensibilisieren. Der Internet-Auftritt des Bundestages ist sehr ausführlich gestaltet und berichtet hervorragend über die Arbeit des höchsten deutschen Parlamentes und über den Bundestag im Allgemeinen.Jedoch denke ich, dass vielen Menschen dieses Potenzial der politischen Willensbildung nicht bewusst ist oder nicht hinreichend wahrnehmen, da Ihnen nicht immer bewusst sein könnte, dass es diese Art des Informationsmediums mit diesem Umfang gibt.Deshalb möchte ich mit dieser Petition erreichen, dass der Deutsche Bundestag die Bundestagsverwaltung dazu auffordert, die Internet-Präsenz des Deutschen Bundestages durch eine eigene "Facebook-Seite" des Deutschen Bundestages auszubauen.Durch die Einrichtung einer eigenen "Facebook-Seite" kann meiner Meinung nach die immer weiter wachsende Politikverdrossenheit und der Vertrauensverlust in das Parlament bekämpft werden.Nachdem der Bundestag nun einen eigene Twitter-Kanal hat, ist es für mich nicht verständlich, weshalb die Öffentlichkeitsarbeit nicht auch auf das beliebte soziale Medium der Deutschen ausgeweitet wird.Auf Facebook und Twitter könnte dann zukünftig über aktuelle Sitzungen des Bundestages, über Tagesordnungen und die Arbeit der Ausschüsse positionsneutral berichtet werden und allgemein über den Deutschen Bundestag berichtet werden.Die Neutralität dieser Informationskanäle ist dabei meiner Meinung nach sehr wichtig. Alle Fraktionen und fast alle Abgeordneten verfügen mittlerweile über eigene Social Media Auftritte, die jedoch häufig parteipolitisch gefärbt sind und nicht neutral über das Parlamentsgeschehen berichten. Hier kann ein offizieller Facebook-Auftritt des Bundestages anknüpfen und die politische Willensbildung weiter fördern. Als Vorbild könnten die Social Media Kanäle des Europäischen Parlamentes dienen, die ausführlich und in vielen Sprachen neutral über die Arbeit des EP berichten. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Ich hoffe, dass meine Petition von allgemeinem Interesse auf positive Resonanz in den entsprechenden Gremien des Bundestages trifft und die Politikverdrossenheit durch eine neue Art der Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages erfolgreich bekämpft werden kann. Frederik Grüß

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.11.2017
Sammlung endet: 12.02.2018
Region: Deutschland
Kategorie:  

Neuigkeiten

  • Pet 2-19-02-1101-001045 Deutscher Bundestag

    Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 13.12.2018 abschließend beraten und
    beschlossen:

    Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden
    konnte.

    Begründung

    Der Petent möchte erreichen, dass die Bundestagsverwaltung zur Verbesserung der
    Öffentlichkeitsarbeit des Parlamentes eine offizielle "Facebook-Seite" einrichtet.

    Zur Begründung wird ausgeführt, hierdurch solle die Bevölkerung politisch neutral
    über Neuigkeiten und Sitzungen des Deutschen Bundestages informiert werden.
    Zwar gebe es eine sehr ausführliche und hervorragend gestaltete Internetseite des
    Parlaments, vielen Menschen sei aber dies nicht bewusst und mit einer
    entsprechenden "Facebook-Seite" könnte die Politikverdrossenheit und der
    Vertrauensverlust des Parlamentes "bekämpft" werden.

    Hinsichtlich der weiteren Begründung wird auf die Petition Bezug genommen.

    Die Eingabe wurde auf der Internetseite des Deutschen Bundestages veröffentlicht.
    Es gab sieben Diskussionsbeiträge und 36 Mitzeichnungen.

    Das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung lässt sich wie folgt zusammenfassen:

    Der Deutsche Bundestag hat die Frage der Einrichtung einer "Facebook-Seite"
    intensiv diskutiert. Das Haus hat sich dann aber bewusst gegen eine solche
    Einrichtung entschieden. Maßgebend waren dafür sowohl datenschutzrechtliche
    Gründe, aber auch die Ansicht, dass die politisch-parlamentarische Kommunikation
    mit den Bürgern den Abgeordneten und nicht der Bundestagsverwaltung obliegt.
    Nahezu alle Mitglieder des Deutschen Bundestages unterhalten entsprechende
    Profil- und Fanseiten auf diversen Social-Media-Kanälen und bieten hier
    Dialogplattformen mit den Wählern an.

    Im Übrigen betont der Petitionsausschuss, dass er aus grundsätzlichen Gründen
    keine Empfehlungen zu Vorschlägen zur inhaltlichen oder technischen Organisation
    der Arbeit des Parlaments abgibt, da dies nicht den originären Aufgaben und der
    Funktion des Ausschusses entspricht. Die Diskussion und Beratung der
    Arbeitsabläufe und –verfahren obliegt den einzelnen Abgeordneten, den Fraktionen
    des Deutschen Bundestages sowie den dafür eingerichteten parlamentarischen
    Gremien.

    Angesichts des Dargelegten kann der Petitionsausschuss mithin nicht in Aussicht
    stellen, im Sinne des vorgetragenen Anliegens weiter tätig zu werden. Er empfiehlt
    daher, das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen
    werden konnte.

    Die abweichenden Anträge der Fraktionen der AfD und der FDP, die Petition den
    Fraktionen des Deutschen Bundestages zur Kenntnis zu geben, wurden mehrheitlich
    abgelehnt.

    Begründung (PDF)

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