Die Unterzeichner fordern die Bundesregierung und die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, jede Gesetzesinitiative zur Einführung einer Impfpflicht gegen Masern zu unterlassen und das Recht auf freie und individuelle Impfentscheidung anzuerkennen.

Reason

Seit Jahren fordern einige Politiker und Ärztefunktionäre die Einführung einer Impfpflicht. Nachdem sich nun auch der Bundesgesundheitsminister und die Familienministerin für eine Masern-Impfpflicht in Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen ausgesprochen haben, ist in absehbarer Zeit mit einer entsprechenden Gesetzesinitiative zu rechnen, die zumindest diese Impfpflicht juristisch festschreiben will. Die Argumente, die vorgebracht und in den Massenmedien verbreitet werden, halten einer Überprüfung nicht stand:

  • Deutschland gehört zu den Ländern mit den höchsten Impfquoten in Europa. Mehr als 97 % der Kinder in den ersten Lebensjahren sind zumindest einmal gegen Masern geimpft, und die Zahlen steigen weiter. In den meisten europäischen Ländern mit Impfpflicht sind weniger Menschen geimpft.

  • In den ersten Monaten 2019 gab es in Deutschland zwar mehr Masernfälle als 2018, aber weniger als etwa 2017 oder 2015. Insgesamt kam es in den letzten Jahren nicht zu einem Anstieg der Erkrankungszahlen. Ein deutlich wachsender Anteil der Erkrankten sind Jugendliche und Erwachsene sowie Zuwanderer aus der EU. Gerade diese Bevölkerungsgruppen würden durch die geplante Impfpflicht nicht erreicht.

  • Die Masern sind weder eine Erkrankung mit hoher Sterblichkeit, noch ist mit einer epidemischen Ausbreitung zu rechnen. Die bestehenden Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes für zeitlich begrenzte Schutzmaßnahmen (z.B. temporäre Betretungsverbote für Kindergärten und Schulen, bei Masern bereits heute auch gegenüber Ungeimpften bzw. Kindern ohne Immunstatus möglich, vgl. § 28 Abs. 2 IfSG) reichen aus, um wirksam gegen Krankheitshäufungen vorzugehen.

  • Neuere Studienergebnisse aus Deutschland zeigen, dass eine Impfpflicht eher kontraproduktiv sein könnte und die Ablehnung von Schutzimpfungen befördert.

Die UNESCO hat 2005 einstimmig formuliert: „Jede präventive, diagnostische und therapeutische medizinische Intervention hat nur mit vorheriger, freier und nach Aufklärung erteilter Einwilligung der betroffenen Person auf der Grundlage angemessener Informationen zu erfolgen.“ Wenn ein demokratischer Rechtsstaat solche Maßnahmen für nötig hält, muss er auf Aufklärung setzen. Die steigende Impfbereitschaft gegenüber Masern zeigt, dass Aufklärung wirkt. In den vergangenen Jahren wurde eine deutliche Erhöhung der Impfquoten für Masern insbesondere im frühen Kindesalter erreicht. Der Masernschutz bei Jugendlichen und Erwachsenen kann durch vermehrte Aufklärung und ggf. gezielte Kampagnen verbessert werden.

Aktuell gibt es daher keine tragfähige Begründung, die verfassungsmäßigen Grundrechte der Kinder auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 GG), der Eltern auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder (Art. 6 Abs. 2 GG) sowie das Grundrecht auf Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG) durch eine Impfpflicht einzuschränken. Die Verhältnismäßigkeit und die Notwendigkeit einer solch einschneidenden Maßnahme sind nicht gegeben. Vor allem aber steht eine Impfpflicht - ohne legitimierende epidemiologische Notsituation – im Widerspruch zu dem Grundkonsens unserer Gesellschaft mit dem Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit.

Weitere Informationen und Quellen unter: www.individuelle-impfentscheidung.de/impfpflicht/die-impfpflicht-wirksamkeit.html

Translate this petition now

new language version

News

pro

"Mit populistischer Angstmacherei geht Minister Spahn auf Wählerfang. Mit der Bußgeldandrohung für Eltern, die ihr Kind nicht gegen Masern impfen lassen möchten, das sind laut Erhebung bei den Einschulungsuntersuchungen drei Prozent der Eltern, aktiviert er lediglich Widerstand als Konsequenz auf eine autoritäre Anordnung. Hilfreicher wäre es, den Druck aus der Diskussion zu nehmen, sachlich mit Fakten zu hantieren und vor allem in der Auseinandersetzung mit Andersdenkenden respektvoll umzugehen, statt sie zu verunglimpfen."

contra

Die Impfquote von Masern liegt in Deutschland bei 93%, allerdings ist der so genannte Herdenschutz erst bei 95% volkommen. Gesundheitlich erkrankte Menschen, die sich nicht impfen lassen können, wären damit einem geringerem Risiko ausgesetzt. Auch hat sich seit 2017 die Zahl der Masern-Erkrankungen verdoppelt, nämlich auf 230.000 Weltweit, um das dreifache stieg die Zahl in Europa. Oft wird auch unterschätzt, dass Masern hochansteckend sind und mit der Wahrscheinlichkeit von 1:3300 SSPE als Nachvolge hat - eine unheilbare, tödliche Spätfolge.

Why people sign

  • Martina Meltzer Schönwalde-Glien

    13 min. ago

    Jeder sollte in Eigenverantwortung handeln !!! und nicht Entmündigung werden !!!

  • Dirk Lehmann Karlsruhe

    14 min. ago

    Sie verstößt gegen das grundgesetz

  • 15 min. ago

    Impfen ist allein Ansichtssache der Eltern und soll nicht mit einer staatlichen Diktatur durchgesetzt werden.

  • 23 min. ago

    Ob jemand sich impfen lässt oder nicht, soll im Einflussbereich jedes Menschen SELBST, als auch für jeden SELBST eine FREIE Entscheidung bleiben! Impfen stellt für mich ein Eingriff ins Leben jeder Person, welche die Impfung erhält, dar! Würde im Falle einer Impfung, für die ich mich selbst entschieden habe, etwas schief laufen, so kann ich für meine SELBST getroffene Entscheidung die Verantwortung übernehmen! - - denn ich hatte ja vorher die Wahl. Sollte im Falle einer Impfpflicht-Zwangsimpfung etwas schief laufen, käme ich mit den Konsequenzen für mich nicht klar, denn ich hatte keinen Einfluss auf diese Entscheidung! Impfpflicht stellt für mich Fremdbestimmung dar und bedeutet für mich Übergriff ins Leben und auch Freiheitsentzug (die Freiheit für mich selbst entscheiden zu dürfen)! Auch für die Kinder – unsere heranwachsende nachfolgende Generation – (sozusagen die zukünftigen Erwachsenen) muss die FREIE Entscheidung über das Impfen (Ja oder Nein?) gewährleistet sein, so dass Wahlmöglichkeit im Einflussbereich der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten bleibt. Wer weiß schon was morgen oder in 10 Jahren ist! Ist die Impfplicht mal beschlossene Sache, verlieren ein weiteres Stück unserer Fähigkeit selbständig zu denken! – frei nach dem Motto: Use it or lose it!. Ich frage mich - wem überlassen wir dann unseren Einflussbereich? Wie bereits gesagt, Eltern und Erziehungsberechtigte müssen sich zu jeder Zeit selbst fragen können, ob Impfen für das Kind sinnvoll bzw. als notwendig erachtet wird! Nur so bleibt die gedeihliche Fürsorge im Verantwortungsbereich der Eltern bzw. Erziehungsberechtigen erhalten. Meine Befürchtung ist zudem, dass WIR mit Einführung der Impfpflicht/Zwangsimpfung den Absichten der Impfstoff-Produktions-Industrie und allen ANDEREN Personen, welche - neben Wohlwollen - hauptsächlich Profit daraus schlagen wollen, hoffnungslos ausgeliefert sind! ALLES liegt dann außerhalb unseres Einflussbereiches! – d.h. die anfänglich propagierte Fokussierung auf eine bessere Gesundheit, kann sich unbemerkt – für UNS (die dann - welchem Impfstoff und Impftrend auch immer – zwangsläufig ausgesetzt sind) - in Profiterzielung verwandeln! Habgierigen Absichten werden dadurch „grenzenlos“ Tür und Tore geöffnet! Irgendwie muss ich bei der Einführung der Impfpflicht an ein trojanisches Pferd denken, welches UNS als wohlwollendes Geschenk

  • Waltraud Angenendt Drensteinfurt

    25 min. ago

    Wir werden sehr einseitig durch die Pharmalobby für das Impfen genötigt. Alle gegenargumente werden nicht erforscht oder veröffentlicht. Als Mutter von 4 kindern weiß ich, dass es für Kinder sehr wichtig ist, Krankheiten durchzumachen, anstatt sie zu verhindern.

Tools for the spreading of the petition.

You have your own website, a blog or an entire web portal? Become an advocate and multiplier for this petition. We have the banners, widgets and API (interface) to integrate on your pages.

Signing widget for your own website

API (interface)

/petition/online/deutschland-braucht-keine-impfpflicht/votes
Description
Number of signatures on openPetition and, if applicable, external pages.
HTTP method
GET
return format
JSON