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Bild zur Petition mit dem Thema: Die Geburtshilfestation des Zwieseler Krankenhauses muss erhalten werden ! Die Geburtshilfestation des Zwieseler Krankenhauses muss erhalten werden !
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Landratsamt Regen, Krankenhaus Zwiesel, Hebammen, ...
  • Region: Landkreis Regen mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Bearbeitungsfrist abgelaufen
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 3.245 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Die Geburtshilfestation des Zwieseler Krankenhauses muss erhalten werden !

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Wir fordern alle Beteiligten auf, die Geburtenstation aufrecht zu erhalten, sich gemeinsam, wie von Minister Brunner vorgeschlagen, an einen Tisch zu setzen und eine Lösung zu erarbeiten. Das Treffen soll unter Federführung des Landkreises und unter Beteiligung der Bürgermeister des Zwieseler Winkels, aller Hebammen, der Krankenhausverwaltung und vor allem der niedergelassenen Frauenärzte stattfinden, denen aktuell in der öffentlichen Darstellung die Hauptschuld an der Situation gegeben wird. Sie sollen sich auf jeden Fall beteiligen und äußern. Wir appellieren an die Hebammen am Krankenhaus Zwiesel die Kündigung momentan auszusetzen bis alle Möglichkeiten zum Erhalt der Geburtsstation ausgeschöpft sind. Die Ergebnisse sind zu veröffentlichen und transparent darzustellen, die Bevölkerung hat ein Recht darauf zu erfahren, was diskutiert und unternommen wird und was die Gründe für diese fatale Situation sind.

Begründung:

Scheibchenweise wird die Grundversorgung an den Krankenhäusern in unserem Landkreis Regen zurückgefahren. Nur was sich „rechnet“ darf weiter bestehen. In Viechtach kann bereits keine Entbindung mehr durchgeführt werden. Die Zwieseler Frauenärzte haben ihre Entbindungen im Krankenhaus Zwiesel eingestellt und nun soll aus Mangel an Hebammen die Geburtshilfestation in Zwiesel ebenfalls geschlossen werden. Die Anfahrt von einer Stunde und mehr zur nächsten Geburtshilfestation kann zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Im Winter bei schlechten Wetterverhältnissen, welche in unserem Raum oft üblich sind, kann sie sogar zwei Stunden und mehr dauern.

Die Verantwortlichen (in Berlin, München und Regen) müssen sich fragen lassen: Warum können wir unsere Kinder nicht mehr da zur Welt bringen, wo wir leben? Warum müssen wir bis zu fünfzig Kilometer zur nächsten Geburtshilfestation fahren? Warum werden wir Menschen auf dem Land schon von Geburt an ständig benachteiligt? Warum wurden die örtlichen Mandatsträger und die Bevölkerung nicht informiert? Nein - Wir wurden einfach vor vollendete Tatsachen gestellt, obwohl die Problematik schon länger bekannt war. Wir fordern Transparenz und Bürgerbeteiligung vor der endgültigen Entscheidung. Die Sicherung der medizinische Grundversorgung mit einer Geburtshilfestation muss oberste Priorität haben, damit der Landkreis Regen für junge Familien lebenswert und attraktiv bleibt.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Zwiesel, 22.12.2013 (aktiv bis 28.12.2013)


Neuigkeiten

Aufruf zur Fahrt nach München zur Behandlung der Petiton: Die Geburtshilfestation des Zwieseler Krankenhauses muss erhalten werden ! Nachdem es in Zwiesel aktuell sehr positiv aussieht, dass die Geburtshilfestation wieder öffnet, steht nach wie vor ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Die niedergelassenen Ärzte wurden noch vor der Bekanntgabe der vorläufigen Schliessung im Kreistag per E-Mail durch den Krankenhausvorstand in Absprache mit dem Landrat zu einem runden Tisch eingeladen, dessen Terminierung noch erfolgen sollte. Eine geburtshilfliche ...

PRO: Die Betreung der Kranken und ebenso der Schwangeren ist zu einem eiskalten Geschäft verkommen! Der Mensch zählt in dieser Gesellschaft nur, solange er als Arbeitnehmer und Steuerzahler zu gebrauchen ist. Menschen, die auf Fürsorge und Hilfe der Solidargemeinschaft ...

CONTRA: Der Verwaltungsrat des Krankenhausunternehmens wurde in seiner Sitzung vom 29.11.13 über die Kündigung der Hebammen informiert, die Mitte November erfolgte. Vor und nach der Kündigung der Hebammen gab es intensive Bemühungen, den Vorstellungen der Hebammen ...

CONTRA: Ich mag keine Kinder.

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