Die Bayerische Landesregierung möge den kurzfristigen Zusammenschluss der Gemeinden Altdorf, Ergolding, Kumhausen und Landshut herbei führen.

Begründung

Mit der Gebietsreform 1972 wurde die „Kommunale Gliederung des Staatsgebietes“ des Freistaates Bayern letztmals den damaligen Anforderungen angepasst. In den vergangenen rund 40 Jahren hat sich besonders im Raum Landshut sehr viel fort entwickelt. Entscheidend dazu beigetragen haben die Errichtung des Flughafens und der Bau der Autobahn München-Deggendorf. Die genannten Gemeinden sind faktisch zusammen gewachsen. In großen Bereichen sind keine unbebauten Flächen mehr zwischen den bebauten Gebieten. Viele Arbeitnehmer, auch städtische Bedienstete nutzen die angrenzenden Gemeinden als Wohnquartiere. Die Dichte von Wohngebieten, Mischbereichen, städtischen Strukturen und Industriegebieten machen eine übergreifende aktive Fortentwicklung des Raumes notwendig. Das Erfordernis einer gesamtheitlichen Planung und Steuerung der Entwicklung des Oberzentrums beinhaltet auch dringende Gründe des öffentlichen Wohles, z.B. - Ausweisung und Erschließung von Gewerbegebieten außerhalb von großflächigen Wohngebieten - Umfassende Verkehrswegeplanung (Anbindung und Weiterführung B15n; Planung, Errichtung und Anbindung von Entlastungsstrecken und Magistralen im Gesamtgebiet) - Zentrale Steuerung infrastruktureller Maßnahmen (ÖPNV, Verteilung sozialer Einrichtungen (Schulen, Zentren, Bäder) im Gesamtgebiet - Abgestimmte Ansiedlung und Einbindung von Betrieben, Behörden und Einrichtungen, wie z.B. auch alternativer Energieerzeugungsanlagen In anderen Regionen, z.B. Oberfranken, aber auch in Baden-Württemberg und Sachsen, werden aufgrund erkannter Entwicklungen Gebietsreformen durchgeführt. Inwieweit bei einer Gebietsreform im o.g. Raum das Konzept der kreisfreien Städte noch tragfähig ist muss neu bewertet werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Rudolf Skalitzky aus Landshut
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Pro

Der zusammenhängende Siedlungsbereich Landshut ist ohnehin bereits mit den umliegenden Gemeinden zu einer wirtschaftlichen und kulturellen Einheit verschmolzen. Die bisherige Stadt in den Grenzen der 70er Jahre gerät immer mehr in eine eingezwängte Lage, was die Gesamtentwicklung der Region in der Konkurrenz zu anderen Siedlungszentren Niederbayerns schon stark einschränkt und langfristig auch für die umliegenden Gemeinden schädlich sein wird. Ein neu gebildetes Stadtgebiet mit annnähernd 100000 Einwohner erhält außerdem ein erheblich größeres politisches Gewicht.

Contra

Man kann dem Landkreis Landshut nicht zwei seiner stärksten Kommunen (Altdorf und Ergolding) nehmen. Die einzig sinnvolle Lösung wäre die kreisfreie Stadt Landshut in den Landkreis Landshut zu integrieren. Wäre das nicht ein tolle Idee für eine neue Petition... ?