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Bild zur Petition mit dem Thema: Die örtliche  Zusammenlegung der beiden Wiesbadener Schulen für Erwachsenenbildung Die örtliche Zusammenlegung der beiden Wiesbadener Schulen für Erwachsenenbildung
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, hessischer ...
  • Region: Mitte mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 254 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Die örtliche Zusammenlegung der beiden Wiesbadener Schulen für Erwachsenenbildung

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Mit dieser Petition fordern wir die örtliche Zusammenlegung der beiden Wiesbadener Schulen für Erwachsenenbildung und die gemeinsame Nutzung des Schulgebäudes des Hessenkollegs Wiesbaden in der Alexandrastraße 6-8.

Begründung:
  1. Das Schulgebäude des Abendgymnasiums Wiesbaden ist stark baufällig

Das gegenwärtige Schulgebäude des Abendgymnasiums Wiesbaden in der Brunhildenstraße 140 ist stark baufällig. So senkt sich beispielsweise eine Hälfte des Gebäudes jedes Jahr um mehrere Zentimeter ab. Dies führt zu stetig größer werdenden Rissen in den Wänden und wiederholten Wasserrohrbrüchen in jüngster Vergangenheit. Letztere führen dazu, dass in bestimmten Gebäudeteilen ein deutlicher Schimmelgeruch wahrzunehmen ist. Zwar überprüfen Statiker mehrmals im Jahr, ob die statische Sicherheit des Gebäudes noch gewährleistet ist, jedoch ändert dies nichts an der Tatsache, dass ein Umzug in naher Zukunft unausweichlich ist. Des Weiteren sind die Fenster in vielen Räumen undicht und an manchen Stellen nur noch notdürftig verankert. Während eines leichten Sturms, der 2013 während des regulären Schulbetriebs stattfand, sind mehrere der dünnen Fensterscheiben durch den bloßen Windzug zerborsten und 2-3 Stockwerke hinab in den Innenteil des Atriums sowie den Schulhof gefallen. Es war dem Glück zu verdanken, dass keine Studierenden oder Bediensteten verletzt wurden. Da die Wasserleitungen und Abflüsse im Gebäude sehr alt sind, können bestimmte Toilettenanlagen im Sommer nicht benutzt werden, da von ihnen bei großer Hitze ein unmenschlicher Fäkalgeruch ausgeht, der oft mehrere Tage anhält und sich auch über weite Teile des Flures erstreckt. Es ist klar ersichtlich, dass aus diesen und weiteren Gründen unbestreitbar gewisse Risiken für die Gesundheit von Studierenden und Lehrkörpern bestehen, so dass ein Umzug in naher Zukunft nahezu unausweichlich ist.

  1. Finanzielle Ausgaben können gespart werden

Obwohl beide Schulen bereits jetzt dieselbe Schulleitung haben und Lehrer seit Jahren schulübergreifend eingesetzt werden, müssen trotzdem durch die separaten Standorte doppelte Kosten für viele Utensilien und Geräte bezahlt werden. So sind beispielsweise sowohl für das Abendgymnasium Wiesbaden als auch für das Hessenkolleg jeweils zwei Kopierer angemietet. Durch eine schulische Integration des Abendgymnasiums Wiesbaden in das Gebäude des Hessenkollegs Wiesbaden würde man Kosten sparen, die man in sinnvollere Dinge investieren könnte.

  1. Bürokratischer und struktureller Aspekt: Synergieeffekte nutzen

Wie bereits oben erwähnt, teilen sich beide Schulen die gleiche Schulleitung und es werden seit Jahren Lehrer schulübergreifend eingesetzt. Durch eine Zusammenlegung kann unser geteiltes Kollegium noch effizienter und organisierter seine Arbeit tätigen. Momentan belegen Schulleitung und Schulverwaltung Räume sowohl im Abendgymnasium als auch im Hessenkolleg. An beiden Schulen unterrichtende Lehrkräfte müssen teilweise täglich während des Unterrichtsbetriebs die Gebäude wechseln sowie Arbeitsmaterialien und Akten von einem Teil der Stadt in den anderen fahren. Beide Aspekte erschweren unnötig den Arbeitsalltag und könnten mit einem Zusammenschluss umgehend beseitigt werden.

  1. Flexiblere Raumnutzung

Das Abendgymnasium Wiesbaden teilt sich momentan ein Schulgebäude mit der Friedrich-List-Schule, was dazu führt, dass wir in unserer Raumeinteilung eingeschränkt sind und uns nach den Hausvorschriften der Friedrich-List-Schule richten müssen. Das Schulgebäude des Hessenkollegs Wiesbaden in der Alexandrastraße 6-8 ist alleinig für unsere Zwecke gemietet, was bedeutet, dass wir viel flexibler die dortigen Räumlichkeiten nutzen können und nicht länger an eine außenstehende Schulordnung gebunden sind.
Die Friedrich-List-Schule hat mit ihrem beruflichen Oberstufengymnasium, zwei Berufsfachschulen und einer Teilzeitberufsschule insgesamt ca. 2100 Schüler und 120 Lehrkräfte, benutzt aber für ihre Schulverwaltung nur Räumlichkeiten des Nordflügels und muss abends die Klassenräume mit dem Abendgymnasium teilen. Durch den Umzug des Abendgymnasiums Wiesbaden und den dadurch frei gewordenen Verwaltungsbereich innerhalb des Südflügels könnte die Friedrich-List-Schule diesen für ihre Zwecke benutzen, hätte mehr Platz für ihre eigene schulische Verwaltung und wäre ebenfalls flexibler in ihrer gesamten Raumnutzung.

  1. Größte hessische Anlaufstelle für Erwachsenenbildung

Mit einem Zusammenschluss beider Schulen würde man mit ca. 500 Schülern die größte Anlaufstelle für Erwachsenenbildung innerhalb des Landes Hessens schaffen, was einer Landeshauptstadt durchaus angemessen wäre.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Taunusstrein, 14.02.2014 (aktiv bis 27.03.2014)


Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
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CONTRA: Vor einigen Jahren hatten Schüler des Abendgymnasiums mit Erfolg gegen eine Zusammenlegung der Räumlichkeiten gekämpft. Die Parksituation im Wohngebiet des Kollegs und die unterschiedlichen Bedürfnisse (Tagesschüler und Beruftstätige) waren eindeutige ...

CONTRA: Synergieeffekte ist kein Argument, sondern eine Worthülse, die gefüllt werden muss. Vorteile sind hier nur für Lehrkräfte ersichtlich, nicht für die Berufstätigen, die abends schnell mit dem KFZ vor Ort sein müssen.



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