Region: Rostock

Dierkow braucht seine Gärten zurück – städtische Pachtflächen wieder freigeben!

Petition richtet sich an
Hansestadt Rostock – vertreten durch die Oberbürgermeisterin und das Liegenschaftsamt

23 Unterschriften

1 %
15 von 1.900 für Quorum in Rostock Rostock

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  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch > 1 Jahr
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Hansestadt Rostock – vertreten durch die Oberbürgermeisterin und das Liegenschaftsamt

Wir fordern die Hansestadt Rostock auf, die alten Beschlüsse zur Nichtverpachtung der Pachtgärten in Dierkow sofort zu überprüfen und die Flächen wieder freizugeben. Der gewollte Leerstand verursacht Kosten, fördert Wildwuchs und Wildschweine und nimmt dem Stadtteil seine grüne Erholungsfläche. Eine Weiterverpachtung wäre wirtschaftlich sinnvoll und würde den Bürgerwillen respektieren. Dierkow braucht seine Gärten zurück – jetzt.

Begründung

Veraltete Beschlüsse statt aktueller Realität

Die Verwaltung beruft sich auf eine über zehn Jahre alte interne Entscheidung, nach der die städtischen Pachtgärten in Dierkow nicht mehr verpachtet werden sollen. Diese Entscheidung wurde bis heute nicht überprüft – obwohl sich die Bedürfnisse des Stadtteils, die Bevölkerungsstruktur und die finanzielle Lage der Hansestadt Rostock deutlich verändert haben. Eine kommunale Verwaltung ist verpflichtet, Beschlüsse regelmäßig auf Wirtschaftlichkeit, Verhältnismäßigkeit und Gemeinwohl zu prüfen. Genau das geschieht hier nicht.
Statt Einnahmen zu erzielen, lässt die Stadt kostenintensiven Leerstand entstehen, obwohl an anderer Stelle über Haushaltssperren, fehlende Mittel und verschobene Projekte geklagt wird.

Ignorierter Bürgerwille – trotz Kontaktversuchen und politischer Wege

Bewohnerinnen und Bewohner aus Dierkow haben alle üblichen Wege beschritten: Kontakt zur Oberbürgermeisterin, Schreiben an das Liegenschaftsamt, Hinweise an den Ortsbeirat und Gespräche mit Mitgliedern der Bürgerschaft. Zudem gibt es Pächterinnen und Pächter, die ihre gepflegten Gärten gerne weitergeben würden. Die Reaktionen der Verwaltung sind eindeutig: keine Antwort, kein Dialog oder eine starre Ablehnung, die sich ausschließlich auf alte Beschlüsse beruft – ohne Bereitschaft, die Situation neu zu bewerten.

Öffentliche Berichterstattung – ohne Wirkung

Im laufenden Jahr war die Ostsee-Zeitung direkt in den Pachtgärten Dierkow vor Ort. In Gesprächen äußerten Pächter, Anwohner und Spaziergänger ihr Unverständnis über den gewollten Leerstand und den Wunsch, dass die Flächen wieder genutzt werden. Trotz dieser öffentlichen Aufmerksamkeit blieb jede Reaktion der Stadt aus. Gegenüber der OZ erwähnte die Verwaltung lediglich einen vagen „Plan B – eine grüne Oase“, jedoch ohne Zeitplan, Finanzierung oder konkrete Umsetzung.

Der Groten Pol – ein warnendes Beispiel

Ein ähnlicher Fall liegt am Groten Pol vor: Dort mussten Gärten einem angekündigten Bauprojekt weichen. Das Projekt wurde bis heute nicht umgesetzt, und die Fläche verwildert seit Jahren ungenutzt. Die Folgen: Wildwuchs, verlorene Erholungsflächen, keine Einnahmen und zusätzliche Kosten für die Stadt. Genau dieses Szenario droht nun auch Dierkow – diesmal ohne Bauprojekt, sondern unter dem Vorwand einer „grünen Oase“, die es bereits gab, solange Gärten gepflegt wurden.

Leerstand kostet – Nutzung bringt Einnahmen

Der gewollte Leerstand erzeugt keine Einnahmen, verursacht aber laufende Kosten für Pflege, Kontrolle und Verkehrssicherung. Zusätzlich entstehen Wildwuchs, Verwucherung und zunehmender Wildschweinbefall. Viele Menschen meiden die Ecke bereits heute, weil sie als unsicher wirkt.
Eine Weiterverpachtung würde Einnahmen schaffen, die Flächen gepflegt halten, Wildtiere fernhalten, die Verkehrssicherheit verbessern und Dierkow sichtbar aufwerten. Selbst eine Übergangsverpachtung wäre wirtschaftlich sinnvoll, solange keine beschlossene und finanzierte Alternativnutzung existiert.

Das Potenzial: Dierkow könnte aufblühen

Durch eine Freigabe der Gärten könnte Dierkow eine echte grüne Lebensader gewinnen: gepflegte Gärten statt Wildwuchs, sichere Flächen statt Wildtiere, angenehme Spazierwege, Sitzgelegenheiten, Begegnungsorte und eine lebendige Nachbarschaft.
Viele Bürgerinnen und Bürger wären bereit, auch ohne direkten Wasser- oder Stromanschluss zu gärtnern – wie es in Gartenanlagen jahrzehntelang üblich war. Zusätzlich wären Gemeinschaftsgärten oder eine beleuchtete Hauptweg-Achse möglich, wodurch die Fläche auch abends ein attraktiver Ort wäre.

Unsere Forderungen

Wir fordern die Hansestadt Rostock auf:

  1. die alten Beschlüsse zur Nichtverpachtung in Dierkow umgehend zu überprüfen,
  2. die Pachtflächen wieder zur Verpachtung freizugeben – zumindest bis eine beschlossene und finanzierte Alternativnutzung vorliegt,
  3. die wirtschaftlichen Vorteile einer Weiterverpachtung klar zu prüfen und Leerstandskosten zu stoppen,
  4. den Bürgerwillen ernst zu nehmen,
  5. und Dierkow die Chance zu geben, seine Gartenflächen wieder zu einem lebendigen Teil des Stadtteils zu machen.

Warum Ihre Unterschrift wichtig ist

Solange Verwaltung und Behörden nicht handeln, bleibt der Leerstand bestehen. Nur viele Unterschriften können zeigen, dass die Menschen in Dierkow eine klare Entscheidung erwarten: keine verwahrlosten Flächen, keine Wildwuchsgebiete, keine leeren Kassen – sondern gepflegte Gärten, gelebte Nachbarschaft und eine grüne Oase für alle.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Marco Lorenz, Rostock
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 17.11.2025
Sammlung endet: 17.08.2027
Region: Rostock
Kategorie: Soziales

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Neuigkeiten

  • Da unsere bisherigen Zettel leider immer wieder entfernt wurden, haben wir jetzt eine stabilere Lösung gebaut – aus Holz, nachhaltig und wetterfest.

    👉 Mit QR-Code für alle, die direkt online unterschreiben möchten

    👉 Und mit Abreißzetteln für alle ohne Smartphone

    Denn eins ist klar:

    Viele Menschen unterstützen unser Anliegen – haben aber nicht immer sofort die Möglichkeit, online zu unterschreiben.

    Unser Ziel bleibt:

    Die brachliegenden Flächen in Dierkow sollen wieder sinnvoll genutzt werden –

    für Menschen, Natur und eine lebenswerte Umgebung.

    👉 Wenn ihr uns unterstützen wollt:

    • Petition unterschreiben

    • Beitrag teilen

    • Freunde & Nachbarn ansprechen

    • Gerne auch einen Zettel mitnehmen

    👉 Hier geht’s direkt zur Petition:

    https://www.openpetition.de/!xcryl

    Jede Stimme zählt – gemeinsam für ein besseres Dierkow 💚

  • Da unsere bisherigen Zettel leider immer wieder entfernt wurden, haben wir jetzt eine stabilere Lösung gebaut – aus Holz, nachhaltig und wetterfest.

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    Denn eins ist klar:

    Viele Menschen unterstützen unser Anliegen – haben aber nicht immer sofort die Möglichkeit, online zu unterschreiben.

    Unser Ziel bleibt:

    Die brachliegenden Flächen in Dierkow sollen wieder sinnvoll genutzt werden –
    für Menschen, Natur und eine lebenswerte Umgebung.

    👉 Wenn ihr uns unterstützen wollt:
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  • Neuigkeiten zur Petition: Es kommt Bewegung in das Thema
    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    zuerst vielen Dank an alle, die diese Petition unterschrieben, geteilt oder weiterempfohlen haben. Gerade weil wir bisher nur sehr begrenzte Möglichkeiten haben, auf das Thema aufmerksam zu machen, ist jede einzelne Unterstützung wichtig.
    Mittlerweile gibt es neue Entwicklungen:
    Der Ortsbeirat Dierkow hat sich mit dem Thema befasst. Nach aktuellem Stand ist bekannt, dass es bereits Gespräche zur Wiederherstellung bzw. Aufwertung des früheren Rundweges gab. Außerdem soll es erneut einen Vor-Ort-Termin mit zuständigen Stellen geben, um die Situation genauer zu betrachten.
    Auch der bestehende Beschluss zur Entwicklung der Flächen als naturnahe Grün- bzw. Ausgleichsfläche wurde bestätigt. Gleichzeitig bleibt aus unserer Sicht die zentrale Frage offen:
    Warum bleiben große Flächen über Jahre ungenutzt und verwildern, obwohl eine sinnvolle Zwischennutzung möglich wäre?
    Unser Ziel ist nicht, Naturschutzflächen anzutasten. Es geht um die brachliegenden ehemaligen Garten- und Pachtflächen, die seit Jahren nicht neu vergeben werden.
    Eine moderne Lösung könnte zum Beispiel sein:
    naturnahe Gartenflächen
    soziale oder gemeinschaftliche Nutzung
    ein gepflegter Rundweg
    Sitzmöglichkeiten
    Spielbereiche
    nachhaltige, autarke Gärten mit Solar- und Wasserlösungen
    So könnte aus dem jetzigen Stillstand ein echtes Vorzeigeprojekt für Dierkow entstehen.
    Zusätzlich besteht wieder Kontakt zur Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger. Auch sie wurde über die Petition und den aktuellen Sachstand informiert.
    Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den öffentlichen Druck sachlich zu erhöhen.
    Bitte helft weiter mit:
    Petition teilen
    Link per WhatsApp, E-Mail oder Facebook weitergeben
    Nachbarn, Freunde und Familie ansprechen
    besonders auch Menschen informieren, die keinen einfachen Zugang zu Online-Petitionen haben
    Wir prüfen außerdem, wie wir vor Ort sichtbarer werden können – zum Beispiel durch größere Hinweisschilder, Flyer oder ausdruckbare Unterschriftenlisten.
    Wer uns dabei unterstützen möchte, kann sich gerne melden.
    Vielen Dank für eure Unterstützung.
    Dierkow braucht seine Flächen nicht im Stillstand – sondern als gepflegte, sinnvolle und lebenswerte Grünräume für die Menschen vor Ort.

Warum Menschen unterschreiben

Gemeinsam für Dierkow.

Bin hier aufgewachsen

Diese Fläche soll wieder eine grüne Oase werden für alle werden!
Hier zerwühlen derzeit die Wildschweine den Boden, alles verkommt zusehends und die Behörde schaut untätig zu. Das möchte ich ändern!

Hollatz

Zur Unterstützung meines Bruders und seiner Familie vor Ort.

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37 %
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