Region: Rostock

Dierkow braucht seine Gärten zurück – städtische Pachtflächen wieder freigeben!

Petition is addressed to
Hansestadt Rostock – vertreten durch die Oberbürgermeisterin und das Liegenschaftsamt

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Petition addressed to: Hansestadt Rostock – vertreten durch die Oberbürgermeisterin und das Liegenschaftsamt

Wir fordern die Hansestadt Rostock auf, die alten Beschlüsse zur Nichtverpachtung der Pachtgärten in Dierkow sofort zu überprüfen und die Flächen wieder freizugeben. Der gewollte Leerstand verursacht Kosten, fördert Wildwuchs und Wildschweine und nimmt dem Stadtteil seine grüne Erholungsfläche. Eine Weiterverpachtung wäre wirtschaftlich sinnvoll und würde den Bürgerwillen respektieren. Dierkow braucht seine Gärten zurück – jetzt.

Reason

Veraltete Beschlüsse statt aktueller Realität

Die Verwaltung beruft sich auf eine über zehn Jahre alte interne Entscheidung, nach der die städtischen Pachtgärten in Dierkow nicht mehr verpachtet werden sollen. Diese Entscheidung wurde bis heute nicht überprüft – obwohl sich die Bedürfnisse des Stadtteils, die Bevölkerungsstruktur und die finanzielle Lage der Hansestadt Rostock deutlich verändert haben. Eine kommunale Verwaltung ist verpflichtet, Beschlüsse regelmäßig auf Wirtschaftlichkeit, Verhältnismäßigkeit und Gemeinwohl zu prüfen. Genau das geschieht hier nicht.
Statt Einnahmen zu erzielen, lässt die Stadt kostenintensiven Leerstand entstehen, obwohl an anderer Stelle über Haushaltssperren, fehlende Mittel und verschobene Projekte geklagt wird.

Ignorierter Bürgerwille – trotz Kontaktversuchen und politischer Wege

Bewohnerinnen und Bewohner aus Dierkow haben alle üblichen Wege beschritten: Kontakt zur Oberbürgermeisterin, Schreiben an das Liegenschaftsamt, Hinweise an den Ortsbeirat und Gespräche mit Mitgliedern der Bürgerschaft. Zudem gibt es Pächterinnen und Pächter, die ihre gepflegten Gärten gerne weitergeben würden. Die Reaktionen der Verwaltung sind eindeutig: keine Antwort, kein Dialog oder eine starre Ablehnung, die sich ausschließlich auf alte Beschlüsse beruft – ohne Bereitschaft, die Situation neu zu bewerten.

Öffentliche Berichterstattung – ohne Wirkung

Im laufenden Jahr war die Ostsee-Zeitung direkt in den Pachtgärten Dierkow vor Ort. In Gesprächen äußerten Pächter, Anwohner und Spaziergänger ihr Unverständnis über den gewollten Leerstand und den Wunsch, dass die Flächen wieder genutzt werden. Trotz dieser öffentlichen Aufmerksamkeit blieb jede Reaktion der Stadt aus. Gegenüber der OZ erwähnte die Verwaltung lediglich einen vagen „Plan B – eine grüne Oase“, jedoch ohne Zeitplan, Finanzierung oder konkrete Umsetzung.

Der Groten Pol – ein warnendes Beispiel

Ein ähnlicher Fall liegt am Groten Pol vor: Dort mussten Gärten einem angekündigten Bauprojekt weichen. Das Projekt wurde bis heute nicht umgesetzt, und die Fläche verwildert seit Jahren ungenutzt. Die Folgen: Wildwuchs, verlorene Erholungsflächen, keine Einnahmen und zusätzliche Kosten für die Stadt. Genau dieses Szenario droht nun auch Dierkow – diesmal ohne Bauprojekt, sondern unter dem Vorwand einer „grünen Oase“, die es bereits gab, solange Gärten gepflegt wurden.

Leerstand kostet – Nutzung bringt Einnahmen

Der gewollte Leerstand erzeugt keine Einnahmen, verursacht aber laufende Kosten für Pflege, Kontrolle und Verkehrssicherung. Zusätzlich entstehen Wildwuchs, Verwucherung und zunehmender Wildschweinbefall. Viele Menschen meiden die Ecke bereits heute, weil sie als unsicher wirkt.
Eine Weiterverpachtung würde Einnahmen schaffen, die Flächen gepflegt halten, Wildtiere fernhalten, die Verkehrssicherheit verbessern und Dierkow sichtbar aufwerten. Selbst eine Übergangsverpachtung wäre wirtschaftlich sinnvoll, solange keine beschlossene und finanzierte Alternativnutzung existiert.

Das Potenzial: Dierkow könnte aufblühen

Durch eine Freigabe der Gärten könnte Dierkow eine echte grüne Lebensader gewinnen: gepflegte Gärten statt Wildwuchs, sichere Flächen statt Wildtiere, angenehme Spazierwege, Sitzgelegenheiten, Begegnungsorte und eine lebendige Nachbarschaft.
Viele Bürgerinnen und Bürger wären bereit, auch ohne direkten Wasser- oder Stromanschluss zu gärtnern – wie es in Gartenanlagen jahrzehntelang üblich war. Zusätzlich wären Gemeinschaftsgärten oder eine beleuchtete Hauptweg-Achse möglich, wodurch die Fläche auch abends ein attraktiver Ort wäre.

Unsere Forderungen

Wir fordern die Hansestadt Rostock auf:

  1. die alten Beschlüsse zur Nichtverpachtung in Dierkow umgehend zu überprüfen,
  2. die Pachtflächen wieder zur Verpachtung freizugeben – zumindest bis eine beschlossene und finanzierte Alternativnutzung vorliegt,
  3. die wirtschaftlichen Vorteile einer Weiterverpachtung klar zu prüfen und Leerstandskosten zu stoppen,
  4. den Bürgerwillen ernst zu nehmen,
  5. und Dierkow die Chance zu geben, seine Gartenflächen wieder zu einem lebendigen Teil des Stadtteils zu machen.

Warum Ihre Unterschrift wichtig ist

Solange Verwaltung und Behörden nicht handeln, bleibt der Leerstand bestehen. Nur viele Unterschriften können zeigen, dass die Menschen in Dierkow eine klare Entscheidung erwarten: keine verwahrlosten Flächen, keine Wildwuchsgebiete, keine leeren Kassen – sondern gepflegte Gärten, gelebte Nachbarschaft und eine grüne Oase für alle.

Thank you so much for your support, Marco Lorenz, Rostock
Question to the initiator
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Petition details

Petition started: 11/17/2025
Collection ends: 08/17/2027
Region: Rostock
Topic: Welfare

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News

  • Gute Neuigkeiten:

    Der Ortsbeirat Rostock-Dierkow hat unser Anliegen in einer Sitzung am Freitag aufgegriffen und besprochen.

    Konkrete Ergebnisse oder Entscheidungen liegen aktuell leider noch nicht vor.
    Sobald es neue Informationen gibt, werden wir euch selbstverständlich informieren.

    Umso wichtiger ist jetzt eure Unterstützung:

    👉 Bitte teilt diese Petition weiter

    👉 Sprecht Freunde, Familie und Nachbarn an

    👉 Gerne auch per E-Mail oder WhatsApp weiterleiten

    Je mehr Menschen hinter diesem Anliegen stehen, desto größer ist die Chance, dass sich etwas bewegt.

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 💚

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Why people sign

Weil wir grün brauchen und nicht vernichten sollten.

Ich würde hier gerne einen Garten nutzen und bewirtschaften! Gemeinsam mit Freunden.

Wohne hier

Ich lebe seit Jahren in Dierkow und sehe täglich, wie unsere Pachtgärten Stück für Stück verfallen, obwohl viele Menschen hier im Stadtteil eine solche Fläche dringend suchen und sofort übernehmen würden. Die Gärten waren früher ein lebendiger Teil von Dierkow – gepflegt, genutzt, sicher und ein Ort, an dem Nachbarn miteinander ins Gespräch kamen. Heute stehen sie bewusst leer, verwildern und ziehen Wildtiere an.

Ich möchte, dass diese Flächen wieder das werden, was sie einmal waren: eine grüne Oase für Familien, ältere Menschen, Spaziergänger und alle, die hier leben. Es geht nicht nur um einen Garten – es geht darum, dass unser Stadtteil lebenswert bleibt. Wenn die Stadt uns Bürger ignoriert, müssen wir unsere Stimme erheben.

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