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Petition addressed to: Thüringer Landtag Petitionsausschuss
Leipzig und Jena sind zwei der dynamischsten Universitäts-, Forschungs- und Wirtschaftsstädte im mitteldeutschen Raum. Täglich bewegen sich zahlreiche Studierende, Berufspendler, Wissenschaftler und Reisende zwischen diesen beiden Zentren. Die derzeitige Situation auf der Schiene ist jedoch das Gegenteil einer modernen Mobilitätswende.
Das Problem:
- Keine Direktverbindung: Normalerweise erfordert die Strecke im Regionalverkehr fast immer einen Umstieg in Naumburg (Saale) oder Großheringen. Fällt ein Zug aus oder hat Verspätung, verpasst man den Anschluss und die Reisezeit verlängert sich drastisch.
- Zusätzliches Chaos durch Baustellen: Aktuell verschärft sich die Lage dramatisch. Durch Bauarbeiten wird der Verkehr umgeleitet, sodass der Umstieg nun sogar über Gera erfolgen muss. Dieser enorme Umweg führt zu einem massiven und unzumutbaren Zeitverlust für alle Fahrgäste.
Dieses unzuverlässige und komplizierte Angebot ist absolut unattraktiv und zwingt viele Menschen zurück aufs Auto, anstatt den umweltfreundlichen Schienenverkehr zu nutzen.
Unsere Forderung: Wir fordern die verantwortlichen Akteure in der Politik (Sächsischer und Thüringer Landtag) sowie die Verkehrsverbünde (ZVNL und NVS) auf, schnellstmöglich eine dauerhafte, umstiegsfreie Regionalexpress-Direktverbindung (RE) zwischen Leipzig und Jena einzurichten. Eine direkte Linie würde die Fahrzeit drastisch verkürzen, das Pendeln erleichtern, die beiden Regionen enger zusammenbringen und einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Bitte unterstützen Sie diese Petition für eine zeitgemäße Bahnverbindung! Jede Stimme zählt!
Reason
Diese Petition ist von zentraler Bedeutung, weil sie den Alltag von Hunderten von Menschen verbessern und einen konkreten Beitrag zur Verkehrswende in Mitteldeutschland leisten kann.
1. Stärkung der Achse Leipzig-Jena (Zukunft der Region) Leipzig und Jena gehören zu den wichtigsten wirtschaftlichen und akademischen Motoren in Sachsen und Thüringen. Eine direkte und schnelle Zugverbindung ist keine Luxusforderung, sondern eine grundlegende Infrastruktur, um den Austausch zwischen Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen zu erleichtern.
2. Ende des täglichen Pendler-Chaos Die aktuelle Situation – erst recht mit der aktuellen Baustellen-Umleitung über Gera – ist für Pendler und Studierende eine massive Belastung. Lange Wartezeiten auf kalten Bahnsteigen, verpasste Anschlüsse und unvorhersehbare Verspätungen kosten wertvolle Lebenszeit und Nerven. Mobilität muss verlässlich sein.
3. Echter Klimaschutz statt leerer Versprechungen Die Politik fordert ständig eine "Mobilitätswende", doch ohne attraktive Angebote funktioniert sie nicht. Solange die Bahnverbindung zwischen zwei so nahen Großstädten so umständlich bleibt, werden viele Menschen gezwungen, das Auto zu nehmen. Ein direkter Regionalexpress (RE) ist die einzige Möglichkeit, den Schienenverkehr zu einer echten, umweltfreundlichen Alternative zu machen.
Mit Ihrer Unterschrift setzen Sie ein klares Zeichen gegen den Stillstand im Regionalverkehr und für eine moderne, vernetzte Infrastruktur!
Petition details
Petition started:
06/17/2026
Collection ends:
12/16/2026
Region:
Thuringia
Topic:
Traffic & transportation
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Eine sehr vernünftige Forderung! Es ist kaum zu glauben, wie die aktuellen Verhältnisse beschrieben werden. Das halte ich für vollkommen inakzeptabel und absolut unverständlich.
Doch für Politiker*innen der Auto-Parteien CDU, FDP und (mit Einschränkungen) SPD ist die Mobilitätswende und der Ausbau des Schienenverkehrs meist nur ein Lippenbekenntnis. Wohlgemerkt "meist", denn das trifft nicht auf alle Politiker*innen der genannten Parteien gleichermaßen zu. Und die AfD ist sowieso dagegen und will, dass wir alle nur noch Auto fahren sollen - und wer das nicht kann oder will oder sich nicht leisten kann, hat Pech gehabt...
Es geht CDU, FDP und ein Stückweit auch der SPD doch in allererster Linie um die deutsche Autoindustrie (einschließlich der Werke US-amerikanischer Firmen wie Opel oder Ford). Selbst die "Grünen" sind schon lange nicht mehr für die konsequente Abkehr vom alles beherrschenden Autoverkehr und wollen zumindest bei uns in Baden-Württemberg die hiesige Autoindustrie erhalten.
Da stört eine gut funktionierende Bahn, die pünktlich, zuverlässig und mindestens stündlich alle wichtigen Verbindungen bietet, den Auto-Absatz. Bloß profitieren davon vor allem ostasiatische Hersteller, denn wer nur deswegen ein Auto besitzt, weil die Bahn zu schlecht ist, kauft sich garantiert keinen Mercedes oder BMW oder Audi - schon gar keinen Porsche. Wer Neuwagen solcher Marken fährt, lässt sich von keinem noch so guten Bahn-Angebot dazu verlocken, autofrei zu leben - und das Auto hin und wieder mal stehenzulassen, ändert nichts ab Autobestand (allenfalls halten die einzelnen Fahrzeuge dann ein paar Jahre länger...).
[1 Rechtschreibfehler korrigiert.]
(Edited)
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