DITIB ist und bleibt ein Verein nach deutschem Recht. Nach über dreißigjähriger Zusammenarbeit auf allen verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen müssen Entscheidungsträger diese positiven Beiträge ins Blickfeld nehmen und dürfen gerade jetzt DITIB nicht den Rücken kehren und sie in die Isolation drängen. Das angeschlagene Vertrauen kann nur nachhaltig wiederaufgebaut werden, wenn DITIB die nötige und gleichzeitig versprochene Verantwortung übernimmt, aber parallel dazu auf die Unterstützung der mehrheitlichen Gesellschaft zählen kann.

DITIB ist mehr denn je auf die Unterstützung und Kooperation von Bund und Ländern angewiesen. Nur so ist es möglich, konstruktive und nachhaltige Strukturen zu etablieren. DITIB ist nicht irgendein Verein - DITIB ist die größte muslimische Religionsgemeinschaft in Deutschland, der eine überwiegende Mehrheit der Muslime vertrauen. Eine Religionsgemeinschaft mit mehreren hunderttausend ehrenamtlich Engagierten - Männern und Frauen, Jugendlichen und Senioren. Eine Politisierung und Verunglimpfung wird nicht nur zu Lasten der Muslime, sondern auch zu Lasten der Gesellschaft insgesamt sein.

Begründung

Die DITIB ist die größte muslimische Religionsgemeinschaft und unterhält bundesweit ca. 950 Moscheen und Vereine. Dies ist ein großes Potenzial, das durch viele Menschen, Frauen und Männer, Jung und Alt erreicht wird.

Der Bund der Muslimischen Jugend (BDMJ) versucht seit über drei Jahren qualitative Maßstäbe in der muslimischen Jugendarbeit zu setzen. Wir beschäftigen uns in jugendlicher Art und Weise mit Themen, die junge Muslime in Deutschland bewegen. Die DITIB-Jugend macht es sich zur Aufgabe, Ansprechpartner und Servicestelle für muslimische Jugendliche zu sein, um diese in die hiesige Gesellschaft zu integrieren und nachhaltige Strukturen zu etablieren. Wir versuchen, unsere Jugendlichen zu einer aktiven Teilhabe am sozial-gesellschaftlichen und politischen Leben zu motivieren, damit sie einen positiven Beitrag leisten und sich in Deutschland beheimatet fühlen können.

Die Arbeit in diesen Gemeinden setzt sich zum größten Teil aus ehrenamtlicher Beteiligung zusammen. Junge Muslime, die sich der hiesigen Gesellschaft zugehörig empfinden, opfern selbstlos ihre Freizeit, um einen nachhaltigen Beitrag für diese Gemeinden und auch für die Gesellschaft insgesamt zu leisten.

Diese langjährige Arbeit darf jetzt nicht vergessen und geopfert werden. DITIB ist nicht nur der Imam aus der Moschee nebenan, sondern der Kollege am Arbeitsplatz, der nach Feierabend in die Gemeinde fährt und sich um die Sorgen der Menschen dort kümmert. DITIB ist der Kommilitone, der neben seinem Studium versucht, die muslimische Jugendarbeit zu organisieren und muslimische Jugendarbeit voranzubringen. DITIB ist unsere Nachbarin, die sich in der muslimischen Frauenarbeit der Gemeinde engagiert und muslimische Frauen aufklärt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BDMJ - Bund der Muslimischen Jugend aus Köln
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Pro

Es ist nicht fair, eine gesamte Organisation mit samt der vielen ehrenamtlichen Mitglieder für das Fehlverhalten weniger Imame in Sippenhaft zu nehmen. Oder würde jemand Katholische Institutionen wegen dem Bischof von Limburg oder den unzähligen missbrauchten Kindern verbieten? Da differenzieren wir doch auch!

Contra

Die älteste orthodoxe Schule in Konstantinopel schließen aber hier uneingeschränkte Rechte abverlangen? Allein das gibt euch kein Recht auf nur irgend was in diesem Land und beweist eure wahre Gesinnung und Ziele.