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Bild zur Petition mit dem Thema: Dressurreiter sind keine Mitläufer! E+A-Dressur soll wieder zu zweit Gegeneinander geritten werden Dressurreiter sind keine Mitläufer! E+A-Dressur soll wieder zu zweit Gegeneinander geritten werden
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Pferdesportverband Hannover
  • Region: Niedersachsen mehr
    Kategorie: Sport mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 363 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Dressurreiter sind keine Mitläufer! E+A-Dressur soll wieder zu zweit Gegeneinander geritten werden

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Bei Dressurprüfungen der Klassen E und A im Gebiet des Pferdesportverbands Hannover, die zu zweit geritten werden, soll die Version des ‚Gegeneinander-Reitens’ wieder zulässig sein. Den Veranstaltern soll es freigestellt sein, in die Ausschreibung "Gegeneinander geritten’ oder "Hintereinander geritten" aufzunehmen.

Begründung:

Da aufgrund der gewöhnlich sehr hohen Zahl von Nennungen im E- und A-Bereich ein Einzelreiten dieser Prüfungen aus Zeitmangel selten möglich ist, wurde über Jahrzehnte hinweg das "Gegeneinander-Reiten" praktiziert, das einen nahezu störungsfreien Ritt von zwei Teilnehmern zur gleichen Zeit ermöglicht. Diese Durchführungsform gibt den Reitern die Möglichkeit, ihr Pferd in der Prüfung optimal vorzustellen, ohne durch die eventuellen Tempounterschiede oder Lektionsfehler des anderen Teilnehmers behindert zu sein. Die Pflicht zum ‚Hintereinander-Reiten’ bringt viele Nachteile mit sich: - Ein zu langsames Vorderpferd behindert das Hinterpferd in der optimalen Vorstellung seiner Gangarten. Ohne hellseherische Fähigkeiten ist es vor Beginn der Prüfung selten möglich, sicherzustellen, dass das „schnellere“ Pferd als Vorderpferd geht. - Die Aufgabe kann nicht dem Aufgabenheft gemäß ausgeführt werden, da Lektionen, die in der Einzelaufgabe an einem bestimmten Punkt auszuführen sind, beim Abteilungsreiten nur von einem der Teilnehmer an diesem Punkt geritten werden können. Hierdurch ergibt sich z.B., dass ein Angaloppieren von einem der Teilnehmer auf einer gebogenen Linie ausgeführt wird, während der andere Reiter dies zur gleichen Zeit auf einer geraden Linie ausführen muss. Dadurch ergeben sich ungleiche Anforderungen für die einzelnen Teilnehmer. - Besonders junge Pferde, die ein Abteilungsreiten nicht gewöhnt sind, regen sich durch das Hinterhergehen auf (man kennt das Problem aus zahlreichen Siegerehrungen), und ein ordentlicher Ablauf der Vorstellung kann nicht erfolgen. - Weiterhin wird ein ordnungsgemäß gehendes Vorderpferd oft durch ein unreguliert gehendes Nachfolgepferd so gestört, dass es auch als Vorderpferd die Prüfung nicht korrekt absolviert.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Burgwedel, 12.03.2012 (aktiv bis 08.04.2012)


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Debatte zur Petition

PRO: Ich halte das Anliegen für richtig, da ich als Trainer B im Bereich Leistungssport / Dressur immer wieder die Erfahrung mache, dass das Reiten in Abteilung eine erhöhte Belastung, insbesondere für diejenigen, welche hinter dem Téten-Reiter eingereit sind, ...

PRO: Ich halte die Unfallgefahr beim Gegeneinander-Reiten für geringer als hintereinander. Die Erfahrung zeigt, dass gerade Pferde mit geringer Abteilungserfahrung dicht auf den Vordermann auflaufen und dadurch einem erhöhten Risiko durch Ausschlagen des Vorderpferdes ...

CONTRA: Das Gefahrenpotential ist sicher bei beiden Varianten ähnlich, da ängstliche Pferde beim Gegeneinanderreiten sowohl die eigene als auch die Prüfung des anderen Teilnehmers schmeißen können( z.B. Trabverstärkung auf der Diagonalen). Aus der Sicht der Richter ...

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