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Bild zur Petition mit dem Thema: Drüberbetonieren über NS-Zwangsarbeiterlager Graz Liebenau und seine Opfer stoppen! Drüberbetonieren über NS-Zwangsarbeiterlager Graz Liebenau und seine Opfer stoppen!
  • Von: Aktive Arbeitslose Österreich mehr
  • An: Bürgermeister Siegfried Nagl, Landeshauptmann ...
  • Region: Graz mehr
    Kategorie: Minderheitenschutz mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 47 Tage verbleibend
  • 261 Unterstützende
    5% erreicht von
    5.000  für Sammelziel

Drüberbetonieren über NS-Zwangsarbeiterlager Graz Liebenau und seine Opfer stoppen!

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Sofortiger Baustopp, um die Zeugnisse des dunkelsten Kapitels von Graz als einstiger Hochburg des Nationalsozialismus in Österreich („Stadt der Volkserhebung“) als Ganzes frei zu legen und das wahre Ausmaß des Schreckens der NS-Zeit sichtbar zu machen.

Einsetzung einer unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der bislang massiv verdrängten Geschichte der Zwangsarbeit in Graz, nicht nur im NS Lager Graz Liebenau, sondern auch in den dutzenden anderen Lagern, die über die ganze Stadt verteilt waren und völlig tot geschwiegen werden!

Begründung:

Beim Bau des Murkraftwerks Graz-Puntigam und eines damit verbundenen Zentralen Speicherkanals haben Bauarbeiter und Archäologen mehrfach Funde des NS Zwangsarbeiterlagers Graz-Liebenau gemacht. Historiker vermuten noch dutzende von den Nationalsozialisten ermordete Menschen in Massengräbern im Bereich des Lagers, das in den letzten Kriegstagen Zwischenstation der Todesmärsche tausender ungarischer Juden in Richtung KZ Mauthausen war.

Trotz zahlreicher Proteste von NS-Opfer-Verbänden und anderer Initiativen haben die Bagger im Süden von Graz das Gelände des NS-Zwangsarbeiterlagers Graz Liebenau umgewühlt und begonnen, die Überreste dieses dunklen Flecks der Geschichte von Graz zuzuschütten.

Die Stadtregierungsparteien ÖVP und FPÖ wollen zudem Schrebergärten, die dem Kraftwerk weichen müssen, ausgerechnet auf dem Grund des NS Zwangsarbeitslagers ansiedeln. Wohnbaustadtrat Mario Eustacchio (FPÖ) will im Lagerbereich Gemeindebauten extra ohne Keller bauen, wohl auch damit allfällige Überreste der blutigen Vergangenheit für immer im Verborgenen bleiben!

Die Aussage des Pressesprechers Thomas Rajakovics von Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) es handle sich ja „um ein Zwangsarbeitslager wie andere“ und nicht um ein „KZ“ ist in mehrfacher Hinsicht inakzeptabel!

Engagierte Menschen und Initiativen wie das Sozialmedizinische Zentrum (SMZ) unter Dr. Rainer Possert werden in der „Menschenrechtsstadt Graz“ behindert oder gar lächerlich gemacht: Führungen sollten nur in kleinem Kreise nach vorheriger Übermittlung der Namen der Teilnehmer gestattet werden. Noch im Sommer wimmelte das Büro des Bürgermeisters den Ruf nach Grabungen ab, weil es sich um „bisher haltlose, völlig unbegründete Spekulationen eines Arztes“ handle.

Weitere Informationen: bit.ly/nslagergraz

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Wien, 07.10.2017 (aktiv bis 06.12.2017)


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Weil das Vorgehen wieder die Allmächtige Umgangsart zeigt, wie wir sie ja schon durch einige Aktionen rund um des Murkraftwerk gewohnt sind

Es ist für die Bevölkerung sehr wichtig zu wissen was da passiert ist. Gerade heute wo sich totalitäre Regieme wieder etablieren kann dieses Thema sensibilisieren und aufrütteln damit wir erkennen wo wir als Gesellschaft gefordert sind und aus diede ...

Aus meiner Sicht ist die Zeit des Nationalsozialismus und das Grauenhafte während dieser Periode in Österreich bisher in vielen Teilen ungenügend bearbeitet worden. Wen wundert's also, dass nun die ¨VP und die FPÖ die neue Regierung bilden... Aus mei ...

Die untaten des Naziregime müssen auch visuell in Erinnerung bleiben. Eventuelle Opfer die dort begraben sind sind nicht so zu nehandeln

Weil auch 80 Jahre nach der Machtergreifung der NS in Österreich große Teile des Geschehens verdrängt und vertuscht werden.

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