openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: EIL-Petition zum Erhalt unserer Allee der Leineweberstraße in Mülheims Innenstadt EIL-Petition zum Erhalt unserer Allee der Leineweberstraße in Mülheims Innenstadt
  • Von: Bürgerinitiative mehr
  • An: An die Verantwortlichen der Stadt Mülheim. ...
  • Region: Mülheim an der Ruhr mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 99 Tage verbleibend
  • 4.162 Unterstützende
    3.300 in Mülheim an der Ruhr
    100% erreicht von
    1.600  für Quorum  (?)

EIL-Petition zum Erhalt unserer Allee der Leineweberstraße in Mülheims Innenstadt

-

An die Verantwortlichen unserer Stadt!

Wir fordern, die Platanen-Allee der Leineweberstraße in unserem Mülheim zu erhalten. Unsere Forderung ist: die stadtprägende Allee, bestehend aus 41 gesunden Bäumen, komplett zu erhalten.

Wir fordern, die Bäume mindestens aus stadtklimatischer Verantwortung heraus jetzt und in Zukunft besser zu schützen. Das bedeutet auch, fähig zu sein, diese bei nötigen baulichen Veränderungen pfleglich zu integrieren und nicht nachrangig zu behandeln.

Wenn die ersten zwölf Platanen fallen, ist es nicht mehr weit, dass auch der Rest fällt, oder auch andere weitere Bäume und weiteres Grün fragwürdigen wie kurzsichtigen Interessen zum Opfer fallen. Was erhebliche stadtklimatische Veränderungen sowie weite Verluste für Mülheim allgemein, und für Mülheims Innenstadt insbesondere, bedeuten würde. Und das alles finanziert von Mülheims Steuerzahlern, Anwohnern und Bürgern, die bei Hitzespitzen u. heißen Sommern in ihrer Innenstadt leiden und schwitzen dürfen.

Ebenfalls ist die Bedeutung der Bäume nicht nur zur Kühlung, zur Sauerstoffproduktion, und als Schallschutz, sondern auch für die Schadstoffilterung, und so maßgeblich für unsere Gesundheit, nicht zu vergessen. Neben den Aufenthaltsorten und Nistplätzen unserer Vögel, die belegtermaßen immer weniger Zufluchtsorte und Nahrungsquellen finden. Und neben einem schmucken Stadtgrün.

Dass die Bäume, unsere Freunde, noch weiter wachsen und alt werden dürfen, um unser Stadtklima weiter zu schützen, ist nicht nur allgemein anerkanntes und gesetztes Ziel. Sondern es ist auch einhellige Meinung, dass Menschen zudem einfach insgesamt gesünder sind, wenn Stadtnatur da ist. Und diese sollte nicht nur im Süden der Stadt so sein. Teilhabe an einer gesunden Stadt sollte als ein allgemeinverbrieftes und -verbürgtes Menschenrecht betrachtet werden.

Wir bezweifeln, dass den betroffenen Bürgern und Anwohnern wie Geschäftsinhabern/-inhaberinnen und auch den Mülheimer Verantwortlichen der Stadt Mülheim, die stadtklimatische Veränderung überhaupt, und so auch im Falle einer Abholzung, bewusst ist. Neupflanzungen, sofern diese angestrebt werden, würden den Leistungswert der Alleebäume auch mittelfristig nicht im Ansatz erreichen. Ebenso kleine Alibibäumchen nicht. Ohne Zweifel würde den gesunden Bäumen ein Rückschritt oder Lichtung der Kronen nicht gut tun, kompetente Pflegemaßnahmen ausgenommen. Weiter kann bezweifelt werden, dass wahrhaft unter Einverständnis der betroffenen Bürgerschaft gehandelt wird, und Steuergelder im Sinne einer gesunden Stadtentwicklung gemäß dem stadtklimafreundlichen Leitbild der imagemaßig grünen Stadt Mülheim investiert werden.

Diesem kurzsichtigen mitunter paradoxen Treiben muss ein Ende gesetzt werden.

Bei allseitigem Bekunden der Wichtigkeit von Klimaschutz, die keine reinen Lippenbekenntnisse oder gar Greenwash bleiben dürfen, wenden wir uns mit unserer Forderung auf mehr Baumschutz und handlungsleitenden Bewusstseins für den ganzheitlichen Wert, Erhalt und Ausbaus unseres Grüns an die Mülheimer Verantwortlichen der Stadt Mülheim.

Wenn die Gehsteige wie der Boden unter den Gehsteigen der Leineweber wirklich erneuert werden müssen, bitten wir die Verantwortlichen unserer Stadt Mülheim darum, unsere Stadtbäume, und deren Werte, die uns der Baumbestand bietet, mit Respekt zu behandeln, und auf deren Erhalt und Schutz zu setzen.

Die Innenstadt soll zu einem gern besuchten Ort werden, was nicht ohne gutes Stadtklima machbar ist. Da können noch soviele kostenträchtige Pflanztöpfe aufgestellt werden – an den Wert und Leistung der Bäume reicht das nicht heran.

Begründung:

Im Falle von Wertvernichtung oder -beschädigung kommt es zu bislang versteckten und nicht tragbaren Wertverlusten der Allgemeinheit. Insbesondere der Bäume, denen mindestens eine klimatische Schlüsselfunktion zukommt, ist hier Rechnung zu tragen.

Hintergründe

Nachdem für das umstrittene Ruhrbania-Projekt schon trotz zahlreicher Bürgerproteste das Gartendenkmal der Ostruhranlagen samt wertvollem alten - und sogar denkmalgeschützten - Baumbestand kalt plattgemacht wurde, soll es bereits in diesem Jahr zwölf Platanen der Leineweberstraße an den Kragen gehen.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die massive Ausdünnung von fast jedem zweiten Baum den Alleecharakter nicht einschränken wird – was die tradierte wie allgemeingültige Vorstellung einer Allee mit Füßen tritt.

Jetzt hat das Amt für Stadtplanung, Bauaufsicht und Stadtentwicklung uns Bürgerinnen und Bürger zu einem Info-Abend eingeladen:

Donnerstag, den 27.04.2017 ab 18:00 Uhr in der Dezentrale, Leineweberstraße 15-17.

Wir lassen uns nicht wiederholt einfach vor vernichtende Tatsachen stellen. Neben vielen Unterzeichnern, auch über diesen Termin hinaus, hoffen wir auf zahlreiches Erscheinen.

Im Bewusstsein dessen, dass vielleicht schon bald die Maschinen anrollen, sammeln wir trotzdem Unterschriften, um nicht nur jetzt, sondern auch für die Zukunft (u.a. Ruhranlage) nicht nur für den Erhalt unseres Stadtnatur, sondern auch für mehr Grün in unserer Stadt wachzurütteln. Das heißt, wir sammeln auch über den Termin der baulichen Innenstadtveränderungen hinaus, um allgemein ein Zeichen pro Stadtbaum und pro Stadtgrün zu setzen.

Die Unterzeichner

Quellen und Links unter dem Reiter "Neuigkeiten": www.openpetition.de/petition/online/eil-petition-zum-erhalt-unserer-allee-der-leineweberstrasse-in-muelheims-innenstadt

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Mülheim, 22.04.2017 (aktiv bis 30.09.2017)


Neuigkeiten

openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Stadtrat geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben. Bisher haben 5 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben. Die Stellungnahmen veröffentlichen ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Viele Städte in Deutschland wü+rden uns in Mülheim um eine solche grüne Allee mitten in der Stadt beneiden, aber wir haben im Stadtplsnungsamt offenbar echte Schildbürger, die anscheinend der Meinung sind, dass der Sturm ELA in Mülheim immer noch zu viele ...

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument


Warum Menschen unterschreiben

Weil mich die willkürlichen Entscheidungen der Städte/Gemeinden oftmals einfach nur ärgern und etwas so Schönes doch wirklich geschützt werden muss.

Weil immer mehr Böden (nicht nur) in Mülheim zu Steinwüsten werden.

Weil ich in der Stadt Mülheim aufgewachsen bin und diese Stadt unterstütze

Es ergibt keinen Sinn die Allee zu vernichten.

Wir sollten nicht - gerade nach ELA - Bäume fällen, nur weil ein Designer dies für die Leineweberstraße besser findet. Es ist im Sommer dort unter den Bäumen wunderschön!

>>> Zu den Kommentaren


Formular auf der eigenen Webseite einbinden


Banner auf der eigenen Webseite einbinden

Code-Snippet Horizontal:      
Code-Snippet Vertikal:           
Code-Snippet Vertikal:           

Antworten vom Parlament

Letzte Unterschriften

  • Dirk Albrecht Mülheim vor 10 Std.
  • Nicht öffentlich Marburg vor 2 Tagen
  • Rupert Schnitzler Mülheim an der Ruhr vor 2 Tagen
  • Moritz Pankok Mülheim vor 2 Tagen
  • Melanie H. Lübeck vor 3 Tagen
  • Ma L. Wolnzach vor 4 Tagen
  • Ingrid P. Rohrdorf vor 5 Tagen
  • Franziska K. Elchingen vor 6 Tagen
  • Nicht öffentlich Mülheim An Der Ruhr vor 8 Tagen
  • Margret T. Mülheim vor 8 Tagen
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Unterstützer Betroffenheit