Politiker der Stadt Mülheim Ruhr ziehen gerade die FÄLLUNG ALLER Straßenbäume auf der Düsseldorferstr. im Saarner Dorf in Erwägung (Für die Bäume in Saarn deutet sich eine Kompromisslösung an www.waz.de).

Zur Verkehrssicherungspflicht der Kommunen hier ein interessantes Urteil aus Kleve,wo eine Frau - über bis zu 10 cm (!!!) Höhendifferenz -durch Wurzeln- auf dem Gehweg gestolpert war: openjur.de/u/95896.html

Die VERKEHRSSICHERUNGSPFLICHT betrifft jeden Baumbesitzer. In der Baumschutzssatzung der Stadt Mülheim,werden Bäume,wie in Saarn ,unter Paragraph 1 unter Schutz gestellt. Pflege ,-und Erhaltungsmaßnahmen können eingefordert werden (Paragraph 5) und kann bei Verstoß mit einer Geldbuße bis 50 000 Euro geahndet werden.(Paragraph 12)

Alle Bäume,die auf der Abholzliste stehen,vereint die steinharte,verdichtete Baumscheibe (offener Bereich um den Wurzelstamm,in Saarn bei vielen Bäumen gar nicht vorhanden.) Viele Bäume sind zudem bis zum Stamm zugepflastert,und die Last der parkenden Autos setzt Ihnen zu.

Bäume brauchen Mineralien/Wasser/Humus/Luft im Bereich der Baumscheibe. Wie jedes Lebewesen kämpfen sie,um zu überleben.Ganz egal ,ob Tief,-Flach,-oder Herzwurzler.Eine Unterbepflanzung würde durch Bildung von Wurzelkanälen Abhilfe schaffen,genauso wie Regenwürmer und Insekten,die das Erdreich auflockern.Doch es gibt hier keine Lebensgrundlage.

Es wäre so einfach. Der "Problembaum ,neben der Sparkasse,steht auf einem ca 40qm großen Platz.Hier könnte man eine großzügige Baumscheibe öffnen und eine hübsche Sitzgelegenheit um den Baum schaffen. Andere Bäume eignen sich für eine Unterbepflanzung,die ebenfalls das Ortsbild verschönern. Die Bäume an den Parkplätzen könnten durch Metallbaumscheiben mit Wasser versorgt werden und eine Bodenverdichtung wäre AUSGESCHLOSSEN.Außerdem würde kein Parkplatz entfallen.

Mehrere Bäume wurden bereits im lezten Jahr gefällt, ohne diese zu ersetzen.Auch das verstösst gegen die stadteigene Baumschutzzsatzung. Dort wurden nur die Stümpfe der Toten Bäume stehen gelassen.Die "gefährlichen" Bodenunebenheiten blieben,da die WURZELN nicht herausgefräst würden. Dementsprechend kann niemand hier von "Gefahr im Verzug reden. Überall im Dorf stehen nun Warnschilder Vorsicht Gehwegschäden.Mit diesem Geld hätten schon viele Bäume saniert werden können.

§39 des Bundesnaturschutzgesetzes verbietet das Fällen von Bäumen in der Zeit vom 1.März - 30.September. Gemeinsam können wir es in dieser Zeit schaffen, dem möglichen Abholzen entgegen zu wirken!

In der lezten BV 3 Sitzung wurden unter demTagesordnungspunkt "Fällung von städtischen Bäumen",die bereits auf der Liste stehenden Bäume der Düsseldorferstr. wieder entfernt.Die Politiker haben die Entscheidung,ob die Bäume gefällt werden sollen oder nicht,auf die nächste Bezirksvertetungssitzung vertagt.

Begründung

Damit Saarn auch in Zukunft Charme hat! Für den Erhalt unserer Bäume, die für den Menschen von hoher Bedeutung sind! Bäume bedeuten:

  • Luftfeuchtigkeit und Sauerstoff

  • Filterung des Feinbstaubes aus der Luft und Reduzierung von Schadstoffen

  • Eindämmung des Straßenlärms

  • Lebensraum und Unterschlupf für Tiere

  • Schönheit

Das Dorf Saarn hat garantiert weniger Charme ohne Bäume!

BAUMSCHEiBEN zu INSTALLIEREN ,ist die einfachste Lösung,um eine Reperatur/Regeneration des Wurzelraums einzuleiten.Die dann mögliche Unterbepflanzung durchdringt den verdichteten Boden und sorgt so dafür,das Mineralien,Wasser,Luft und Biomasse zum Wurzelbereich durchdringen können. Der NABU Berlin hat dazu einen guten Artikel herausgebracht .(BAUMSCHEIBEN zum Schutz unserer Straßenbäume). In Oberhausen z.B. bepflanzen Anwohner diese und schaffen -nebenbei- somit auch noch einen zusätzlichen,hübschen Wohlfühlraum.(WAZ Anwohner lassen Baumscheiben blühen)

Wie bei jeder Unterschriftenliste,muß lediglich der Name und die Anschrift angegeben werden.Statt persönlicher Unterschrift,reicht es die Bestätigungsmail anzuklicken,damit ihre Stimme gültig ist.Sie können selbstverständlich für Andere nicht sichtbar,anonym abstimmen.Dazu das Kästchen über der Unterschrift anklicken.Danke für Ihre Unterstützung!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Petra Armbrüster aus Mülheim
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,

    gute Nachrichten: Die Bäume bleiben (vorerst!)

    Auf der Bezirksvertretersitzung (BV3) wurde -bei 2 Enthaltungen- der Erhalt aller Bäume der Düsseldorferstr. beschlossen. Ein Politiker sprach jedoch auch hier wieder von einer gefährlichen Kastanie,die -wegen ihrer Größe- bis spätestens 2021 gefällt werden müsse. Die Verwaltung las ihre "Sanierungsmaßnahmen" vor: So sollen an den meisten Baumstandorten wassergebundene Wegdecken installiert werden (Optisch wie Beton), Kosten ca 60 000 Euro.

    Der Unternehmer Hermann Rokitta hat Konzepte erstellt, Baumpaten gefunden (auch Helge Schneider hat ihm Unterstützung zugesagt) & Menschen, die sich bereit erklärten, bepflanzte Beete zu pflegen. All seine Bemühungen blieben unbeachtet. Bürgerbeteiligung ist nicht erwünscht.

    Der Saarner Umweltverein, vertreten durch Herrn Habig, beantragte noch den Ersatz für die bereits gefällten Bäume (14 in den letzten Jahren). Der Vorsitzende meinte, dieser Antrag habe nichts mit dem Thema zu tun, eine Politikerin bezeichnete ihn als Populisten. Der Antrag wurde EINSTIMMIG abgelehnt. Hiermit möchte ausdrücklich für die Unterstützung des Saarner Umweltvereins bei Herrn Habig bedanken! Sie waren der Einzige, der uns von Anfang an unterstützte!

    Wie lange die Bäume bleiben dürfen, ist weiterhin unklar, da Politik und Verwaltung ein "Neugestaltungskonzept" für die Düsseldorferstr. planen. Wie sich das gestalten soll, ob das Dorf eine modernere Optik/Straßenbeläge/schmalere Bürgersteine /neue Laternen o.ä. bekommt und ob bei diesen Planungen Bäume mit einbezogen werden, kann niemand zum jetzigen Zeitpunkt sagen.

    Das Einzige,was gesagt wurde, ist dass die Anlieger bei dem zu planenden Konzept der Neugestaltung einen finanziellen Beitrag leisten müssen. Vielleicht ist das mit Bürgerbeteiligung gemeint. Ein Großteil soll durch zu beantragende Fördermittel bezahlt werden.

    Es gab unzählige merkwürdige Dinge, die sich in der Zeit der Unterschriftensammlungen ereigneten. Dieser WDR-Beitrag stellt die Entwicklung in Kürze dar: www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-lokalzeit-ruhr-1736.html

    Ich hoffe, ich kann weiter auf Ihre Unterstützung hoffen! Denn es scheint, als wäre Bürgerbeteiligung in Mülheim nicht erwünscht - aber auch wir leben in dieser Stadt und wollen mitgestalten.

    Insektensterben, Pestizide und negative gesundheitliche Folgen - das betrifft auch Mülheim! In einer zweiten Petition fordere ich deshalb, dass die Stadt Mülheim komplett auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet und möglichst viele städtische Flächen in Wildblumenwiesen verwandelt.

    +++ Zur Petition kommen Sie hier: www.openpetition.de/!WieseStattPestizide

    Mit allerbesten Grüßen
    Petra Armbrüster

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.