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Bild zur Petition mit dem Thema: Ein Beispiel perfekter Integration – dennoch in Deutschland nicht erwünscht! Wir wollen das ändern. Ein Beispiel perfekter Integration – dennoch in Deutschland nicht erwünscht! Wir wollen das ändern.
  • Von: We support talents! e.V.
  • An: Oberbürgermeister Wolfgang Dietz
  • Region: Weil am Rhein mehr
    Kategorie: Migration mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Sammlung beendet
  • 518 Unterstützende
    87 in Weil am Rhein
    Sammlung abgeschlossen

Ein Beispiel perfekter Integration – dennoch in Deutschland nicht erwünscht! Wir wollen das ändern.

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INTEGRATION – über dieses Thema und dessen Wichtigkeit wird in Deutschland und in Europa fast täglich in den Medien berichtet.

Ivan Santivanez Portocarrero ist unserer Meinung nach ein Beispiel von perfekter Integration! Dennoch wird dieses Vorbild an Integration schon seit geraumer Zeit von der Ausländerbehörde der Stadt Weil am Rhein versucht zu beenden. Ivan soll abgeschoben werden.

Es ist sehr schade, dass die Behörde nicht über den so genannten Tellerrand hinaus in das wahre Leben blickt und leider nur stur auf Paragraphen beharrt. So vergeht einem jungen, höflichen, respektvollen, bescheidenen und voller Tatendrang sprießenden Bürger Weil am Rheins der Spaß und Mut am Leben in Deutschland.

All das, was er sich bisher mühsam und mit hartem Kampf, alleine und 13.000km von der Familie entfernt aufgebaut hat, soll ihm genommen werden. Daher stellt sich die Frage: Wie denkt ein junger, motivierter Ausländer über Deutschland und all die Berichte über Integration?

Politiker aus dem benachbarten Elsass, die Ivan Santivanez persönlich kennen sagen, dass Ivan ein „Beispiel für die perfekte Integration sei und eine Gemeinde froh sein könnte, ein solches Beispiel in ihrem Ort zu haben.“

Aktuell wird dem jungen Mann das Leben so schwer gemacht, dass er bis zu seiner beabsichtigten Abschiebung in Deutschland lediglich noch „geduldet“ ist. Was das für Ivan im Detail bedeutet:

  • Durch seinen Wohnort Weil am Rhein im Dreiländereck heißt dies, er darf weder das ca. 200 Meter entfernte Basel (Schweiz), noch das nur ein paar Gehminuten entfernte Frankreich besuchen.

  • Ihm wird nicht gestattet, seine Freundin und deren Familie in Schaffhausen in der Schweiz zu besuchen.

  • Ihm wird es untersagt, sein Hobby Tischtennis weiter auszuüben und die Freunde und Mannschaftskollegen seines Vereins in Saint Louis in Frankreich zu treffen, gemeinsam mit ihnen zu trainieren und zu spielen.

  • Des Weiteren kann er seine Arbeit nicht mehr ausführen, da mit einer Duldung ein Arbeitsverbot besteht. Somit hat er derzeit kein Einkommen. Zum Glück ist Ivan ein sehr vernünftiger und bodenständiger als auch intelligenter junger Mann, sodass er Ersparnisse angesammelt hat, von denen er jetzt leben kann. Diese Ersparnisse waren eigentlich für seine Familie in Peru vorgesehen.

  • Er ist niemals straffällig geworden, bezahlt Steuern und Abgaben, lebt ruhig und selbstständig in Weil am Rhein

  • Er engagiert sich ehrenamtlich und sozial für die Allgemeinheit in Weil am Rhein und ganz Südbaden.

Kurz gesagt, er ist eingesperrt!

Denken auch Sie, dass Ivan Santivanez Portocarrero eine Chance bekommen sollte, sich eine erfolgreiche Zukunft in Deutschland aufbauen zu können? Sind Sie ebenfalls der Meinung, dass er eine entsprechende Aufenthaltsgenehmigung mit Arbeitserlaubnis erhalten sollte? Dann unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift!

Begründung:

Sein Name ist Ivan Santivanez Portocarrero. Er ist 22 Jahre alt und stammt aus einer 5-köpfigen Familie aus ärmlichen Verhältnissen aus dem peruanischen Hochland. Vor 4 Jahren folgte er der Einladung eines Freundes besuchte in seinen Ferien zum ersten Mal Deutschland. Diese Freundschaft entstand durch sein Hobby Tischtennis. Nach diesem ersten Besuch als Tourist, begeistert von der Kultur und Freundlichkeit der Menschen hier im Süden Deutschlands, setzte der damals 18-jährige sich ein Ziel: Er möchte sich hier in Deutschland die Sprache aneignen und sich eine Zukunft aufbauen, damit er durch seinen Einsatz seiner ganzen Familie langfristig helfen kann!

Gemeinsam mit dem ortsansässigen Tischtennisverein in Weil am Rhein und der mittlerweile eng befreundeten Gastfamilie realisierte man Ivans Traum. Ausschließlich eigenfinanziert, sprich ohne Hilfe des Deutschen Staats, schaffte er es, sich innerhalb von 2 Jahren die Deutsche und Englische Sprache von „ohne Vorkenntnisse“ in „fließend / verhandlungssicher“ anzueignen. Die entsprechenden Tests wie z.B. den Intensiv-Integrationskurs oder die Prüfung „Leben in Deutschland“ schloss er mit Bestnoten ab.

In seiner Freizeit engagierte sich Ivan von Beginn an in sozial:

  • So trainierte er ehrenamtlich mehrmals die Woche den Nachwuchs des Tischtennisvereins ESV Weil am Rhein.

  • Ivan fördert bis heute ehrenamtlich in den ein oder anderen Fällen Kinder und Jugendliche durch Nachhilfe- und Sprachunterricht in Spanisch und Englisch.

  • Außerdem hat er in den letzten Jahren eigenständig eine Talent-Fördergruppe ins Leben gerufen und gibt dort ein bis zwei Mal die Woche ehrenamtliche Tischtennistraining.

  • Dass Ivan das Thema Integration schon immer sehr am Herzen liegt kann man am Beispiel eines Integrations-Trainingscamps belegen, welches er gemeinsam mit Wieland Speer (u.a. Lehrbeauftragter des Internationalen Tischtennis-Verbands ITTF, Olympic Solidarity und selbst ex-Nationaltrainer mehrerer Entwicklungsländer) in Frankfurt organisierte und leitete.

Ivan lebt selbstständig, hat sich schnell und perfekt in das soziale Umfeld integriert, sich einen großen Freundeskreis aufgebaut und hat bisher noch nie die Hilfe des Deutschen Staats in Anspruch genommen. Seit nunmehr 2 Jahren ist er in einer festen Beziehung mit Freundin Katerina, die selbst eine Ausbildung zur Erzieherin macht. Nebenbei hat sich Ivan weitergebildet, sodass er im vergangenen Sommer ein Arbeitsangebot erhielt.

Kurz gesagt, ein Beispiel perfekter Integration! Nochmals erwähnt, ohne auch nur einen Cent Unterstützung von Behörden oder des Staats angefordert oder bekommen zu haben.

Selbst einen großen Traum seiner Mutter konnte Ivan bereits erfüllen. Seiner Mutter Mercedes ermöglichte er einen Besuch in Weil am Rhein. Ausgestattet mit einem Touristenvisum war sie 90 Tage nach Deutschland gereist und konnte dank ihres Sohnes zum ersten Mal Deutschland und die benachbarten Länder besuchen.

Einen ausführlichen Bericht inkl. Fotos finden Sie im Internet unter: www.tt-scouting.com/Integration/

Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Mithilfe und Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüsse

Der Vorstand des gemeinnützgigen Vereins „We support talents! e.V.“

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Weil am Rhein, 11.02.2018 (aktiv bis 24.03.2018)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützer, zu allererst möchten wir euch und euren Familien einen frohen Ostersonntag wünschen. Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen und euch über den aktuellen Stand unterrichten. Wir haben die Petition nun soweit aufbereitet, sodass ...

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Debatte zur Petition

PRO: Menschen, die sich in eine Gesellschaft in einem fremden Land integrieren möchten und sich dafür zusätzlich noch sozial für die Allgemeinheit des Wohnortes einsetzen, zusätzlich keine finanziellen Leistungen der Kommune, des Landes oder des Staats in ...

CONTRA: Die Gesetze sind für alle gültig. Wenn die Rechtslage nun mal so ist, dass er nicht hier leben kann, dann ist das so! Was passiert, wenn man Art. 16a GG und DublinII außer Kraft setzt, hat ja unsere Bundeskanzlerin eindrucksvoll bewiesen. Noch mal, es ...

CONTRA: Da gilt wieder der Satz"wir können nicht die ganze Welt retten". Solche Beispiele gibt es viele. Aber er muss- auch wenns weh tut wieder zurück.

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