Region: Esslingen

Ein sicherer Hafen für Familie Omari im Landkreis Esslingen!

Petition is addressed to
Bundesministerium des Inneren, Alexander Dobrindt

249 Signatures

5 %
5,000 for collection target

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  1. Launched 04/04/2026
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Petition addressed to: Bundesministerium des Inneren, Alexander Dobrindt

Hiermit sprechen wir uns dafür aus, dass die rechtsverbindliche Aufnahmezusage im Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan (BAP) für Familie Omari beibehalten wird und die Familie nach Deutschland einreisen darf.
Es darf nicht soweit kommen, dass die Familie nach Afghanistan abgeschoben und damit der Gefahr von Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen durch die Taliban ausgesetzt wird.
Wir sprechen uns dafür aus, dass die Familie im Landkreis Esslingen aufgenommen und willkommen geheißen wird.

Reason

DIe ausführliche Begründung finden Sie hier: https://sof.menschen-rechte-tue.org/news-reader/ein-sicherer-hafen-fuer-familie-omari-im-landkreis-esslingen.html
Weitere Informationen in Kürze hier.

Erst-Unterzeichner:innen seit 20.1.26: 35 Organisationen, 192 Einzelpersonen, Stand 4.4.2026

Organisationen:
Afghanische Frauen Stuttgart e.V, 70597 Stuttgart
Afghanistan Women’s Justice Movement Oslo,Norway 0018
Afghanistan Women’s Justice Movement  20001 Kabul
AK Asyl Kirchheim unter Teck, 73230 Kirchheim
AK Flüchtlingsbegleitung Großbettlingen, 72663 Großbettlingen
Arbeitskreis Asyl Eningen 72800 Eningen unter Achalm
Arbeitskreis Asyl Köngen  73257 Köngen
Arbeitskreis Integration Frickenhausen, 72636 Frickenhausen
Artistic Freedom Initiative (AFI) , New York
Attac Tübingen / Reutlingen  72070 Tübingen
Beratungsstelle Plan.B  72072 Tübingen
Bürgerhilfe Roßfeld, Diakonischer Kirchengemeindeverein, 74564 Crailsheim
Christians4Future Tübingen 72070 Tübingen
DGB Kreisverband, 73728 Esslingen
Die Linke Kreisverband Esslingen  73733 Esslingen
Deutsch-Afghanischer Flüchtlingshilfeverein Stuttgart , 70178 Stuttgart
Equality Collective 70376 Ostfildern
FiS Flüchtlingsarbeit in Stetten  70771 Leinfelden- Echterdingen
Fluchtpunkte e.v. 72072 Tübingen
Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V. , 70174 Stuttgart
Förderverein NFANT e.V. 72622 Nürtingen
Freundeskreis Asyl Ostfildern e.V.  73760 Ostfildern
Frieden wagen e.V. (Plochingen)
JUNO - eine Stimme für geflüchtete Frauen, 80331 München
Mission Lifeline International e.V. 20457 Hamburg
move on - menschen.rechte Tübingen e.V.  72072 Tübingen
Netzwerk Flüchtlingsarbeit Nürtingen NFANT 72622 Nürtingen
Seebrücke Tübingen 72070 Tübingen
Seebrücke Reutlingen, 72764 Reutlingen
Sympathetic Organization For Afghans , 1003 Kabul
Unterstützerkreis für Geflüchtete Bodelshausen  72411 Bodelshausen
Wegrand Stiftung , 72070 tübingen
Yad be Yad , 72622 Nürtingen
ZAK³ 72072 Tübingen

Einzelpersonen
Ammerbuch: Fahim Faqiri   
Berlin: Ass. jur. Michael Mai, Stella Hampel, Meirem
Beuren: Hartmut Wirsching   
Biberach: Lucia Braß   
Crailsheim: Nils und Inge Kaiser   
Dettenhausen: Andrea Johann, Gabriele von Kaphengst, Barbara Horrer, Stefan Dipper, Jannik Linnenbürger, Jan Linnenbürger, Anette Zimmermann, Uwe Stamer, Ellen Meier, Doris Gasse  , Bernadette Graus, Lydia Eibach, Pf. Martin Kreuser, 
Dresden: Jule Klemm   
Dusslingen: Renate und Michael Mosthaf   
Ebersbach / Fils: Niko Führinger
Eningen u.a.: Claus-Peter Weccard  
Esslingen: Martin Auerbach, Frauke Lukaszewitz
Filderstadt: Celina Kupka, Nicole Kupka
Frankenhardt: Sayed Omid Zaher
Freiburg: Johanna Hoegen   
Frickenhausen: Carla Bregenzer   
Friedrichshafen: Lena Reiner   
Geislingen: Nooria Yousufi   
Gomaringen: Jama Maqsudi, Ida Hassina   
Großbettlingen: Birgit Zimmermann, Werner Krempel   
Großostheim: Jan Kornas
Karlsruhe: Sabine Eise
Kirchheim/Teck: Marianne Gmelin, Jörn Ziegler, Brigitte Chyle
Korb: Ruth Martha Messer
Kusterdingen: Najeeb Ahmadzai   
Leinfelden Echterdingen: Annemarie Renftle, Mari Fayez, Silvia Storz, Anıl Beşli, Tobias Köhler   
Lübeck: Shokria Shirzad   
Mönchengladbach: Pana Bayat   
Mössingen: Michael Mautner, Dr. Christiane Ebeling, Ellen Gersbach, Christina Rettich, Christa Müller-Mautner, Kurt Mäder, Rainer Bochtler, Beate Neef, Claudia Lund, Rainer König, Annette Schneider   
München: Britta Coy, Ahmadi Marjan, Benafsha Haidari
Mulhouse (F): Aziz Gull Afghan Bik
Neuffen: Christina Kern, Johannes Streib, Regine Keuerleber, Johannes Streib   
Nürtingen: Alexander Deh, Manuel Werner, Paul Bosler, Michaela Saliari-Abdelatif, Julia Rieger   
Ofterdingen: Katharina Korfmann, Margarete Payer, Martina Haigis-Groten
Olching: Prof. Dr. Martin Sökefeld, Silvia Mitterer  
Ostfildern: Ursula Zitzler, Jutta Zwaschka, Susanne Lechler, Sabine Treyz, Michael Hsu    
Plochingen: Yann Storz, Michael Schmid, Katrin Warnatzsch    
Reinheim: Editha Köhler   
Reutlingen: Irene Scholz, Beate Hecker, Ursula Posselt, Irene Mutschler, Sigrun Häußermann, Uta Eberwein   
Rottenburg: Faraidoon Shariq, Regina Fetzer, Barbara Berger
Schriesheim: Andreas Hampel, Antje Waack
Schwäbisch Hall: Sadiq Zartila   
Seeheim-Jugenheim: Sebastian Köhler   
St.Johann: Hilde Götz   
Stuttgart: Musawi, Barbara Mobley, Veronika Schäfauer, Christian Ohlenschläger, Mersedeh Ghazaei (Landtagskandidatin Die Linke), Gertrud Binder, Britta Kuhlmann   
Tübingen: Dieter Kaufmann, Yasemin Straub, Zahra Dawlati, Karin Wenzel, Friederike Hartl, Thomas Schell, Friedrich Klein, Gertrud Gerstlauer, Hannelore Helber, Qutbudin Ishanch, Iliana Klauss, Sabine Eulerich, Petra Seitz, Barbara Lutz, Andreas Linder, Nicola Talmon-Kaufmann, Anna Mayer, Gerhild Bohse-Joly, Clara Schwarz, Marianne Mösle, Michaela Boyacos, Matthias Schuh, Jutta Baitsch, Bernd Battes, Julika Grimm, Ann-Marie Kaiser, Julia Leeb   
Untereisesheim: Christiane Geiger   
Wolfschlugen: Ingrid Fränzel   
Wolfschlugen: Dietmar Widmann   
Ohne Ortsangaben: Wajiha Essa, Resa Tawasoli, Christine Mollenhauer

Thank you so much for your support, move on - menschen.rechte Tübingen e.V., Tübingen
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 04/04/2026
Collection ends: 06/20/2026
Region: Esslingen
Topic: Migration

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News

  • Update 26.2.26

    on 10 Apr 2026

    - Positives Urteil für Familie Omari! Es gibt eine wichtige Neuigkeit im Fall der Familie, für die wir uns einsetzen. Mit Beschluss vom 20.2.26 (19 CS 26.24) hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die Beschwerde des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge gegen das positive Urteil des VG Ansbach vom 16.12.25 (Eilrechtsklage gegen Widerrufsbescheid durch Anwalt der Familie) abgewiesen. Bei Rechtskraft bedeutet das aus unserer Sicht: Der Widerruf der Aufnahmezusage war rechtswidrig. Weiter offen bleibt damit aber, ob das BAMF der Familie das Visum erteilen muss oder wird - dies ist noch als Verfahren am OVG Berlin anhängig. Aus unserer Sicht unangenehm UND kritikwürdig: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bestätigte die Anschuldigungen des BAMF, dass die Familie im Verfahren Falschangaben gemacht habe.

    - 74 Rücknahmeverfahren! Laut der Antwort der Bundesregierung vom 25.2.26 auf eine Frage der Abg. Clara Bünger (Linke) wurden am VG Ansbach ingesamt 74 Eilrechtsklagen gegen Rücknahmebescheide eingelegt. 30 dieser Fälle sind in die Berufung am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gegangen, darunter der Fall von Familie Omari. Wie viele Rücknahmebescheide es durch das Dobrindt-BMI insgesamt gab und um wie viele Menschen sich dies insgesamt handelt, ist nicht bekannt. Diese Menschen sind jedenfalls alle mindestens von der Obdachlosigkeit bedroht und im Ernstfall von der Abschiebung nach Afghanistan. 
    ...

    - Mit Moos mehr los! Als gemeinnütziger Verein in der Flüchtlingshilfe und Menschenrechtsarbeit sind wir auf Spenden angewiesen. Für unsere Afghanistan-Aktivitäten unterstützen wir Menschen in Not und Gefahr mit monatlich derzeit rund 4.000 €. Hier gibt es Informationen in unserem Aktueller Spendenflyer "welcome solidarity" (PDF zum Download). Und dies ist unser Spendenkonto: menschen.rechte Tübingen e.V., Volksbank in der Region, IBAN: DE16 6039 1310 0308 1020 02, BIC: GENODES1VBH, ggf. Verwendungszweck: Afghanistanhilfe (oder SOF). Spenden steuerlich abzugsfähig.

  • Update 1.4.2026

    on 10 Apr 2026

    - Die Familie befindet sich weiterhin in Pakistan und die Situation wird immer schlimmer. Weiter besteht die Gefahr der Abschiebung nach Afghanistan und der Auslieferung an das Taliban-Regime. Die ganze Familie befindet sich weiter in einer schlimmen Streßsituation, der Gesundheitszustand des 86-jährigen Vaters hat sich gravierend verschlechtert.

    - Die rechtliche Situation ist weiterhin in der Schwebe. Nachdem der bayerische Verwaltungsgerichtshof am 20.2.26 entschied, dass der vom BAMF verfügte Widerruf der Aufnahmezusage nicht rechtmäßig ist, hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg immer noch nicht über die Klage auf Erteilung des Visums entschieden. Das Auswärtige Amt hat sich zwischenzeitlich in einem umfangreichen Schreiben an dieses Gericht gewandt, in dem es der Familie weiterhin die angebliche Fälschung eines Drohbriefs und widersprüchliche Aussagen während der Sicherheitsinterviews vorwirft und sogar ein "Ausweisungsinteresse" konstruiert. Dagegen hat die Familie inzwischen wiederum eine Zeugenaussage aus dem Kreis der Schule beigebracht, die die Echtheit des Drohbriefs und die Abgabe des Drohbriefs an der Schule bestätigt. Diese Beweismittel wurden über den im Fall tätigen Anwalt beim Gericht eingebracht, aber offen bleibt, ob und was dies helfen kann. Ganz offensichtlich versuchen die Behörden, die Einreise dieser Familie mit harten Bandagen zu verhindern. Für uns als "Meldestelle" besteht an der Glaubwürdigkeit und an der Gefährdung dieser Familie weiterhin kein Zweifel. Außerdem ist der zusätzlich immer geforderte "Bezug zu Deutschland" mehr als eindeutig vorhanden.

    - Die rechtlichen Besonderheiten des Falls wurden sogar in einem Artikel des Newsletters "hrrf" über höchstrichterliche Rechtsprechung besprochen:
    hrrf.de, 11.3.2026: "Trotz mutmaßlicher Dokumentenfälschung kein Widerruf der Aufnahmezusage"

    - Heute erschien zum Fall ein Artikel in der Kontext-Wochenzeitung: 01.04.2026: "Zerrieben von der Politik" (von Silvana El Sayegh). Wir hoffen, dass dieser Artikel etwas hilft

    - die Zahl der Unterschriften unter unseren Aufruf, hält sich weiterhin im bescheidenen Rahmen. Es ist uns klar, dass dies ein komplexer und schwieriger Fall ist, bei dem man mit einer Unterschriftenliste allein wenig erreichen kann. Uns geht es aber um die symbolische Wirkung. Deswegen wollen wir auf ausdrücklichen Wunsch auch der Familie in Kürze die Unterschriftenaktion auf eine Online-Plattform übertragen, mit der die Unterschriftensammlung eine größere Reichweite bekommen kann. ...

    - und diese aktuelle Info noch: zum 7. April will die Bundesregierung bzw. das Dobrindt-Ministerium (als besonders christliches Ostergeschenk?) endgültig 250 Personen aus der sog. Menschenrechtsliste und dem "Überbrückungsprogramm", die sich noch in Pakistan aufhalten und die bisherigen Geld für Aufnahmeverzicht-Angebote nicht angenommen hatten, endgültig die Unterstützung durch Unterkunft und sonstige Versorgung entziehen - und sie damit der Obdachlosigkeit und den Taliban ausliefern. Dazu zum Nachlesen eine Presseerklärung der grünen MdB Shahina Gambir und Marcel Emmerich vom heutigen Tag: 01.04.2026: "Bundesregierung überlässt gefährdete Afghaninnen und Afghanen den Taliban" 
    In ähnlicher Weise droht der Familie Omari und anderen Fällen im BAP, die von Widerrufsverfahren betroffen sind, zu einem späteren Zeitpunkt dasselbe. 

    Wir wollen uns weiterhin mit allen unseren Möglichkeiten dafür einsetzen, dass niemand an das Taliban-Regime ausgeliefert wird.

Not yet a PRO argument.

Das Bamf hat ein Widerrufsverfahren gegen ein Visum angestrebt. Hierfür gibt es Gründe. Allein der Wunsch, seine große Familie in Deutschland zu haben, ist kein Visumsgrund

Why people sign

Menschenwürde

Weil ich menschlich bleiben möchte.

Because the family might face considerable harm in Afghanistan and are definitively safer here.

Zusagen müssen eingehalten werden

Sie leben in einem Zustand der Hoffnungslosigkeit.

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