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Bild zur Petition mit dem Thema: Eine Lösung für das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Uni Leipzig Eine Lösung für das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Uni Leipzig
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Professorium und Institutsrat des Instituts ...
  • Region: Landkreis Leipzig mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 157 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Eine Lösung für das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Uni Leipzig

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Sehr geehrtes Professorium, sehr geehrter Institutsrat,

mit Bestürzen haben wir, Studierende und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie des Zentrums für Medien und Kommunikation (ZMK), erfahren, dass sowohl die Professur für Medienpädagogik und Weiterbildung, als auch die Professur für Empirische Kommunikations- und Medienforschung noch immer nicht ausgeschrieben sind. Obwohl Prof. Dr. Bernd Schorb und Prof. Dr. Werner Früh zum Sommersemester 2013 die Universität verlassen, gibt es für sie noch keine Vertretungsprofessuren. Die Kandidatinnen, die die betroffenen Professoren vorgeschlagen haben, wurden aufgrund der zu großen persönlichen Nähe zu den Professoren abgelehnt. Die fachliche Qualifikation der Kandidatinnen wurde dabei außen vor gelassen. Dem Institut scheint die Wirkung nach außen wichtiger zu sein als fachliche Überlegungen. Das können wir so nicht akzeptieren!

Begründung:

Im Sinne einer konsistenten und sicheren Weiterführung der Lehre sowie der Forschung an den betreffenden Lehrstühlen wäre es jedoch eine durchaus sinnvolle Entscheidung gewesen, die vorgeschlagenen Kandidatinnen zu akzeptieren bzw. in jedem Fall fachlich nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen. Beide Professoren haben durch ihr Wirken seit Jahrzehnten die Medienlandschaft Ostdeutschlands geprägt und eine stabile und vielfältig verzweigte Forschungs- und Praxislandschaft geschaffen. Es wäre mehr als schade, wenn dies durch Vertretungen, die andere fachliche Schwerpunkte ohne Rücksicht auf das hier Geschaffene setzen, nichtig gemacht würde.

Es ist weder im Sinne der StudentInnen, noch der MitarbeiterInnen sowie letztlich auch nicht im Sinne des Instituts und seiner Außenwirkung, wenn durch eine Herauszögerung der Entscheidung bezüglich der Vertretungsprofessuren der Lehrbetrieb, die Forschung und auch der Ruf des Instituts behindert oder beschädigt werden. In Zeiten auch für AkedemikerInnen prekärer Einkommensverhältnisse und trotz universitärer Abschlüsse mehr als unsicheren Berufslage kann es nicht in Ihrem Interesse sein, Unsicherheit, Unzufriedenheit und Ungewissheit unter Studierenden und MitarbeiterInnen zu fördern. Wir fordern mit der beiliegenden Petition eine baldige Besetzung der beiden Vertretungsprofessuren unter ausschließlicher Beurteilung fachlicher Qualifikationen der KandidatInnen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Leipzig, 30.10.2012 (aktiv bis 10.12.2012)


Debatte zur Petition

PRO: Die Fortführung der Professuren ist fraglich, solange keine Stelle ausgeschrieben und keine Übergangsregelung getroffen ist. Da die MePäd wesentliche, gesellschaftlich relevante Fragen behandelt und die Komminukations- und M.-Forschung essentielle Grundlage ...

CONTRA: Hausberufungen sind ein Signal akademischer Inzucht; werden zwar immer wieder versucht, aber sollten strikt zurückgewiesen werden. Warme Pöstchen sind zwar was schönes, aber die genannten Kandidaten sollten sich aufgrund von Leistungen durchsetzen können ...

CONTRA: Über Verbote von Hausberufungen zu sprechen heißt auch zu wissen, woher das Verbot kommt und warum es in einer vernetzten und mobilen Gesellschaft längst hinfällig geworden ist. Im Übrigen ist seit gestern ausgeschrieben und damit die Petition hinfällig.

>>> Zur Debatte



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