Der Ebertplatz, einst der Anfangsteil des Deutschen Rings (heute Theodor-Heuss-Ring), zeichnete sich durch die für die Gründerzeit typische Gartenarchitektur mit Springbrunnen aus. Nachdem der im Krieg unversehrte Ebertplatz umgestaltet worden war, gilt er in den letzten Jahrzehnten als Beton-Schandfleck der Stadt. Umbaupläne gerieten aus finanziellen Gründen ins Stocken und eine an den ursprünglichen Zustand angelehnte Gestaltung ist nicht gewiss.

Daher soll diese Petition fordern, dass der Platz zwar wie überlegt den gegenwärtigen Anforderungen (wie zum Beispiel, dass der Verkehr unter dem Platz verläuft und dieser wieder vereint wird), jedoch in seiner eigentlichem Gestaltung dem einstigen Ring der Gründerzeit entspricht.

Begründung

Durch die Zerstörung im 2. Weltkrieg, sowie durch die rigorose Beseitigung von Gründerzeit-Architektur und Plätzen nach dem Krieg, hat die Stadt Köln viel des einstigen Glanzes verloren. Eine punktuelle Wiederherstellung scheint angebracht. Im Falle des Ebertplatzes bietet sich in Anbetracht der ohnehin geplanten Umgestaltung die Chance, den alten, stilvollen Platz, als Stätte des Flanierens und der Erholung wiederzubeleben.

Die Frage, ob er zu den heutigen Bauten um den Ebertplatz herum passt, stellt sich nicht, da man sich nicht an den aus heutiger Sicht allgemein unschönen Bauten orientieren sollte - eher umgekehrt.

Damit die Unterschrift gültig ist, bitte mit vollem Namen unterschreiben. Dies geht natürlich auch mit dem Häkchen bei "anonym".

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Benedikt Senden aus Köln
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Neuigkeiten

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    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute Mittag habe ich alle Unterschriften Herrn Franz-Josef Höing überreicht. In einem etwa 45 minütigen Gespräch kam man zum Konsens, dass etwas am Ebertplatz geschehen müsse. Das sei auch die Meinung des Baudezernenten. Zuerst müsse aber die Überprüfung, ob eine Tiefgarage gebaut werden könne, abgewartet werden, weil diese die gesamte Konstruktion des Platzes beeinflussen würde. Herr Höing sieht aber keinen Anlass eine detaillgetreue Rekonstruktion voranzubringen, möchte die Petition aber zum Anlass nehmen, dass, wie er es auch bevorzugen würde, erneut ein Schmuckplatz gestaltet wird. Eine Wiederherstellung betrachtet er als rückwärtsgewandt und man müsse mit der Zeit gehen. Ich sehe dies kritisch, da man in anderen Städten zwar mit der Zeit geht, es jedoch nicht versäumt wird, an historische Orten Zerstörungen durch den 2. WK oder Fehler der Nachkriegszeit zu korrigieren (hier sei auf die Bausituation z.B. in Dresden, Potsdam und auch Berlin zu verweisen). In der Hauptstadt zeigte man u.a. Detailfreudigkeit bei der kompletten Rekonstruktion der Umzäunung des Reiterstandbildes vom "Alten Fritz" Unter den Linden und beim gesamten Schinkelplatz gegenüber vom zukünftigen, alten Stadtschloss.
    Herr Höing ist der Ansicht, dass der neugestaltete Ottoplatz gelungen und beliebt sei. Das sahen aber andere in Kommentaren unter kritischen Artikeln zum Platz ganz anders und und halten den Platz für zu grau und zu kalt.
    Dass die Verkehrslage am Ebertplatz eine andere sein mag, als bei der Erstgestaltung, kann sein. Auch spielt die klamme Stadtkasse eine Rolle. Dennoch wird es eine Frage der Einstellung sein, wie der Platz aussehen wird.

    Nun bleibt abzuwarten, was sich tut.

    Viele Grüße
    Benedikt Senden

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute Mittag habe ich alle Unterschriften Herrn Franz-Josef Höing überreicht. In einem etwa 45 minütigen Gespräch kam man zum Konsens, dass etwas am Ebertplatz geschehen müsse. Das sei auch die Meinung des Baudezernenten. Zuerst müsse aber die Überprüfung, ob eine Tiefgarage gebaut werden könne, abgewartet werden, weil diese die gesamte Konstruktion des Platzes beeinflussen würde. Herr Höing sieht aber keinen Anlass eine detaillgetreue Rekonstruktion voranzubringen, möchte die Petition aber zum Anlass nehmen, dass, wie er es auch bevorzugen würde, erneut ein Schmuckplatz gestaltet wird. Eine Wiederherstellung betrachtet er als rückwärtsgewandt und man müsse mit der Zeit gehen. Ich sehe dies kritisch, da man in anderen Städten zwar mit der Zeit geht, es jedoch nicht versäumt wird, an historische Orten Zerstörungen durch den 2. WK oder Fehler der Nachkriegszeit zu korrigieren (hier sei auf die Bausituation z.B. in Dresden, Potsdam und auch Berlin zu verweisen). In der Hauptstadt zeigte man u.a. Detailfreudigkeit bei der kompletten Rekonstruktion der Umzäunung des Reiterstandbildes vom "Alten Fritz" Unter den Linden und beim gesamten Schinkelplatz gegenüber vom zukünftigen, alten Stadtschloss.
    Herr Höing ist der Ansicht, dass der neugestaltete Ottoplatz gelungen und beliebt sei. Das sahen aber andere in Kommentaren unter kritischen Artikeln zum Platz ganz anders und und halten den Platz für zu grau und zu kalt.
    Das die Verkehrslage am Ebertplatz eine andere sein mag, als bei der Erstgestaltung, kann sein. Auch spielt die klamme Stadtkasse eine Rolle. Dennoch wird es eine Frage der Einstellung sein, wie der Platz aussehen wird.

    Nun bleibt abzuwarten, was sich tut.

    Viele Grüße
    Benedikt Senden

Pro

Gerade Springbrunnen spenden Kühle in der Hitze und Grillen ist verboten in so einem Bereich! Der Ebertplatz ist keine Partymeile und darf nicht der neue Brüsseler Platz werden! Auf dem historischen Platz standen viel mehr Bäume als bei heutigen Entwürfen, wo eine große, graue Fläche entstehen soll. Statt Beton, grauer Stein und weniger Beton. Nein, das ist der falsche Weg! Pro grüne Oase mit Stil und Flair mit Wurzeln der alten Stadtgeschichte! Köln kann das auch, statt weiter schmuddelig grau zu sein.

Contra

"Fragen, die sich nicht stellen" sollten beantwortet werden. Also was passt zur heutigen Architektur? Oder besser gefragt was passt zum heutigen städtischen Leben? Riesige Brunnen die sinnlos das Wasser in die Luft werfen? Keine Bäume und keine Schattenspender? Keine Möglichkeit sich zu setzten und einen Kaffee zu bestellen? - NEIN, heute find das Leben auf der Straße anders Stadt als in der Gründerzeit. Wir brauchen Bereiche für Cafés, Stühle, vielleicht ein neuer Kioks, eine Boulebahn oder Sitzgelegenheiten für Menschen die Schach spielen oder Grillen. Und natürlich Schatten!