Sehr geehrter Gemeinderat Stuttgart,

ich möchte sie bitten, in Stuttgart Pfandringe um Mülleimer einzuführen - zumindest in stark frequentierten Innenstadtbereichen. In einigen anderen Großstädten, wie z.B. Köln, gibt es den Pfandring bereits und funktioniert erfolgreich.

Pfand sammeln ist gefährlich und würdelos. Wühlt man durch den Müll, kann man sich z.B. an Scherben verletzen. Dank Pfandringen um die Mülleimer kann das Leergut problemlos eingesammelt werden.

Einige Stuttgarter haben vor kurzem auf Eigeninitiative für einige Stunden einen Pfandring aufgestellt und die Reaktionen gefilmt – die Menschen waren begeistert! Der Pfandring würde auch in Stuttgart funktionieren!

www.youtube.com/watch?v=lahZ9rI0EqI www.wewant.com/pfandring

Begründung

Das gesellschaftliche Problem liegt auf der Hand. Leider müssen immer mehr Menschen Pfand sammeln. Dabei handelt es nicht zwingend um Obdachlose, sondern auch zahlreiche Menschen, die mit ihrem Einkommen schlicht und einfach nicht über die Runden kommen, sind auf Pfand angewiesen.

Mit dem Pfandring kann man den Sammlern das Leben erleichtern. Die Verletzungsgefahr verringert sich, sie müssen nicht im Müll wühlen und sich auch nicht dauernd bücken, wie z.B. bei Aktionen wie „Pfand gehört daneben“ - die selbstverständlich ebenfalls sehr lobenswert und fantastisch sind! Nur hierbei der Nachteil: Die Flaschen auf dem Boden können kaputt gehen. Im Pfandring stehen sie sicher, bis sie eingesammelt werden.

Stuttgart hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Es wurde viel gebaut, zahlreiche neue Einkaufszentren sind entstanden und die Mieten sind gestiegen. Der Pfandring wäre ein kleines und schönes Zeichen, dass die Stadt Stuttgart für alle Menschen da ist.

Man stärkt so das allgemeine städtische Gesellschaftsleben und Gemeinschaftsgefühl. Man tut etwas Gutes für Menschen, denen es nicht so gut geht. Packen wir es gemeinsam an. Unterstützt diese Petition!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Der Pfandring macht es Jugendlichen etc., die das Geld garnicht wirklich brauchen, viel zu einfach an die Flaschen zu kommen, um ihr Taschengeld aufzubessern. Es ist schon richtig, dass die Menschen, die dafür auch in den Mülleimer greifen, die Flaschen bekommen.