Der Bundestag möge beschließen, dass Angehörigen von Freiwilligen Feuerwehren in Anerkennung und Würdigung ihrer ehrenamtlichen Einsatz- und Diensttätigkeit eine spürbare Minderung der Einkommensteuer gewährt wird.

Begründung

Durch die Ehrenamtspauschale, bei der Aufwandsentschädigungen steuerfrei bleiben, würdigt man den ehrenamtlichen Einsatz z. B. von Sporttrainern, Gemeinde- und Stadtratsmitgliedern oder Vereinsfunktionären.Freiwillige Feuerwehrleute leisten unentgeltlichen Dienst für ihre Mitbürger. Dabei erleben sie unter Umständen Extremsituationen. Auch sind sie, über den normalen Dienst hinaus, durch ihre Einsatzbereitschaft zu jeder Tages- und Nachtzeit, mitunter physisch und psychisch stark gefordert. Da aber freiwilligen Feuerwehrleuten kein Entgelt und keine Entschädigung gezahlt wird, befinden sie sich den Nutzern der Ehrenamtspauschale gegenüber in einem starken Nachteil.Zur Gewährung dieser Minderung würde ein einfaches Formblatt, welches von den Trägern des Feuerschutzes (Gemeinde, Stadt, Kreis) an die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr jährlich ausgehändigt wird, genügen. Dieses Formblatt wäre dann bei der zuständigen Finanzbehörde einzureichen.

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Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Eine finanzielle Würdigung durch Minderung der Einkommenssteuer wäre extrem ungerecht. Denn nur ein minimaler Teil der Betroffenen dürfte so viel Einkommen haben, dass er überhaupt Einkommenssteuer zahlen muss. Oder wirft der Petent hier Lohnsteuer und Einkommenssteuer in einen Topf?! Selbst dann ist es überhaupt nicht einzusehen, warum ausgerechnet die armen Mittbürger, die mangels Einkommen gar keine Steuern zahlen (Arbeitslose, Kleinrentner) für ihr Engagement keinerlei finanzielles Dankeschön bekommen sollen!