Kinderbetreuung ist im Land Brandenburg ein teures Gut. Landein landaus klagen die Eltern über die steigenden Kosten für die frühkindliche Betreuung ihrer Kinder. Vielerorts sind die Elternbeiträge für die Tageseinrichtungen ein Auswahlkriterium in der Entscheidung für - oder besser gesagt: gegen eine Familie. Das ist ein untragbarer Zustand, der dringend geändert werden muss.

Begründung

Wir haben im Land Brandenburg eine der schönsten Regionen in Deutschland: Wir sind nah an der Hauptstadt und können mit unseren Kindern dennoch in der Natur leben. Zur Ostsee ist es auch nicht weit. Aber unser Bundesland hat stark mit dem demografischen Wandel zu kämpfen, denn viele junge Menschen wandern in wirtschaftlich interessantere Gebiete ab. Und die Bürger. die sich für ein Leben "bei uns" entscheiden, haben hart mit den Kosten zu kämpfen. Wir fordern die Landesregierung daher auf: Machen Sie die frühkindliche Betreuung zur Landessache, schaffen Sie die Gebühren ab! Sie fördern dadurch, dass sich Familien für 1 oder vielleicht auch 2 weitere Kinder entscheiden. Sie geben den Eltern die Möglichkeit, mehr Geld in den regionalen Geschäften auszugeben, was sich wiederum in den Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen widerspiegeln wird. Sie bieten den Anreiz für viele junge Menschen, sich für ein Leben in Brandenburg zu entscheiden und das angenehme Familienleben mit den wirtschaftlichen Standorten Brandenburgs zu verbinden, indem sie sich für eine Umsiedelung von den Ballungsgebieten in die ländlichen Regionen entscheiden. Eine Gebührenfreheit bedeutet darüber hinaus gleiche Bildungschancen für sozial benachteiligte Kinder unabhänig von der Betreuungszeit. Brandenburg wäre gegenüber den anderen Bundesländern ein attraktiver Standort für junge Menschen und Familien! Die Landesregierung hat heute die Möglichkeit als familienfreundliche Regierung in die Geschichtsbücher Brandenburgs einzuziehen. Eine Regierung, die es geschafft hat, Familienpolitik groß zu schreiben und den Eltern hierzulande eine Perspektive zu geben. Eine Regierung, die die Gesellschaft nachhaltig verbessert, indem Familien wieder mehr Wertschätzung erlangen und Kinder lernen, wofür es sich lohnt, arbeiten zu gehen. Denn viele Kinder verstehen nicht, warum die Eltern den ganzen Tag arbeiten und am Ende des Monats das Geld dennoch nicht für den Kinobesuch reicht.

Es ist an der Zeit sich zu fragen, ob man weiter ärgerlich seine Beiträge zahlen möchte oder ob man sich gemeinsam starkt machen möchte und das Land Brandenburg zu einem familienfreundlichen Ort macht. Hier ist die Gelegenheit! Unterschreibt diese Petition und gebt eurer Stimme für Familienfreundlichkeit mehr Gewicht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anja Neumann aus Rathenow
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Pro

Der gesamte Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung vor dem Grundschulbesuch gehört für mich zur staatlichen Infrastruktur. Wie Straßen, öffentliche Sicherheit, - was auch immer. Öffentliche Infrastruktur wird aus Steuern finanziert, die wiederum jeder nach persönlicher Leistungsfähigkeit zahlt. Da kann man sich das leidige Nacherheben von Gebühren auch sparen. Familien brauchen Planungssicherheit. Zwei Gehälter brauchen heute die allermeisten. Familien haben es schwer genug, verzichten auf vieles, was für kinderlose selbstverständlich ist und müssen sich dann noch Steine in den Weg..

Contra

oder ... etwas Eigenverantwortung darf man auch mal Eltern zumuten, in Form der geringen Kostenbeteiligung an den KiTa-Kosten. Wer Leistungen nutzt, muss natürlich dafür auch bezahlen - allerdings sind das ohnehin keine kostendeckenden Beiträge.