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Bild zur Petition mit dem Thema: Energiepreise - Wirksame Maßnahmen gegen die steigenden Kraftstoffpreise Energiepreise - Wirksame Maßnahmen gegen die steigenden Kraftstoffpreise
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 679 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Energiepreise - Wirksame Maßnahmen gegen die steigenden Kraftstoffpreise

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Der Deutsche Bundestag bzw. die Bundesregierung muss endlich Möglichkeit schaffen, die Benzinpreis-Oligopole zu durchbrechen. Viele ahnen und vermuten, dass es keine echte Marktwirtschaft an Tankstellen gibt, dagegen tun kann niemand etwas. Die ständigen Preisschwankungen an den Tankstellen sind intransparent und für Kunden kaum nachvollziehbar und erschweren die Vergleichbarkeit.

Begründung:

Sehr geehrte Damen und Herren, die Regierung muss endlich einrschreiten bei den Benzinpreisen. Die Mineralölwirtschaft ist eine der rentabelsten aller Branchen. Das ist bekannt. Die Renditen sind teils höher als in der Autoindustrie in guten Jahren oder der Chemieindustrie. Es gibt überdies auch Branchen, wie den Handel, die auch "leben", wenn auch mit Umsatzrenditen bei teilweise 2,5, 3 bis 5 %. Auch das geht. Die Tankstellenbetreiber / Ölkonzerne tun hier so, als sei der Preis für das Benzin angemessen. Ein Blick auf deren Gewinne, die praktisch jedes Jahr gigantisch sind und vor allen Dingen der Umsatzrenditen ist ein Indiz, dass dies nicht der Fall ist. Die ständigen Preisänderungen hoch und runter sind nicht mehr normal und teilweise nicht mehr begründbar. Immer an Ostern steigt der Preis mit Begründung der Nachfrage bereits bevor die Nachfrage überhaupt steigt. Es gibt Tankstellen, die erhöhten die Preise kurz vor Ostern von einer Minute auf die andere mal eben um 9 Cent. Mit dem Weltmarktpreis hat das manchmal rein gar nichts zu tun. Nicht mal mit der Rotterdamer Benzinpreisnotierung. Das ist teilweise wohl reine Willkür und Abzocke an einigen Tankstellen und geht auch nur deswegen weil es keinen echten Markt gibt. Wenige "Player" teilen sich hier auf dem Weltmarkt das Geschäft auf und fahren Jahr für Jahr Milliardengewinne ein. Das entzieht der Volkswirtschaft immense Kaufkraft (nicht nur in Deutschland) und wird an anderer Stelle nicht mehr konsumiert. Der ohnehin problematische Trend der immer stärker werdenden Konzentration von Kapital auf wenige Unternehmen und Personen wird damit zusätzlich noch "gefördert". Die Masse zahlt zuviel während einige wenige sich auf überlegen welche Farbe das 25. Auto oder die dritte Yacht haben soll. Wenn man dann bedenkt, dass wir im 21. Jahrhundert leben so mag man das nicht glauben. Es erinnert eher an mittelalterliche Zustände. Grundsätzlich bin ich ein klarer Anhänger der freien oder sozialen Marktwirtschaft. Das hier aber ist keine soziale Marktwirtschaft mehr sondern ist ein Oligopol. Es gibt hunderte Möglichkeiten, Vorschläge und Ideen wie man diese Intransparenz der Preise eindämmen kann. Preise/Preisänderungen müssen vorher angekündigt werden, dürfen nicht täglich geändert werden. Da alle die gleichen Vorgaben haben, wird kein Konzern benachteiligt. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten. Die Regierung möge sich endlich mal was einfallen lassen, wie dies eingedämmt werden kann. Es ist schon komisch, dass es in anderen Ländern ausgerechnet immer bei den Benzinpreisen Sonderregelungen geben muss und obwohl es diese in vielen Ländern schon gibt, die Ölkonzerne dennoch extrem hohe Gewinne einfahren. Ich gönne den Leuten einen Gewinn. Aber es muss ein fairer Markt bleiben! Betonung liegt auf "Markt". Den gibt es hier nur bedingt. Wie wäre ein Portal mit Echtzeitpreisen wo jede Tankstelle die Preise sofort angeben muss. Dann könnte man mal Auswertungen machen und Auffälligkeiten auch sehen.

19.04.2012 (aktiv bis 24.05.2012)


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