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Bild zur Petition mit dem Thema: Energiewirtschaft - EEG-Abgabe-Befreiung für Strom aus erneuerbaren Energien und KWK im Umkreis von 50 km Energiewirtschaft - EEG-Abgabe-Befreiung für Strom aus erneuerbaren Energien und KWK im Umkreis von 50 km
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 2 Tage verbleibend
  • 52 Unterstützende
    0% erreicht von
    50.000  für Quorum 

Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.
Weiterleitung zum Unterschreiben auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestags:

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Energiewirtschaft - EEG-Abgabe-Befreiung für Strom aus erneuerbaren Energien und KWK im Umkreis von 50 km

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Strom aus erneuerbaren Energiequellen und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) im Umkreis von 50 km um jeden Verbrauchsstandort von der EEG-Abgabe und einem Teil der Netzentgelte befreit wird, wenn dieser Stromhandel netzdienlich ist und zu einem größeren EE-Stromanteil beiträgt. Dafür müssen regionale Handelssysteme auf Verteilnetzebene (Mittel- und Niederspannungsebene) errichtet werden, die lokale Bedingungen berücksichtigen.

Begründung:

REGIONALSTROM zu ENTLASTEN, ist aus mehreren Gründen notwendig:Vor-Ort-Verbrauch: Der beste Strom ist der, der in nächster Umgebung erzeugt und verbraucht wird: Geringste Verluste, kaum Netzbelastung.Verteilungsgerechtigkeit:Die kleinen Stromverbraucher bezahlen fast ausschließlich die Förderung erneuerbarer Energien (ins. über die EEG-Umlage). Große Industriebetriebe, die sehr viel Strom verbrauchen, müssen heute keine oder nur geringe Abgaben bezahlen. Eine geringe, langsam steigende Belastung dieser Großverbraucher ist tragbar! Damit werden die Lasten gerechter verteilt.Verursacherprinzip:Wer seinen Strom über große Entfernungen transportieren lassen will, soll auch für die Transportkosten aufkommen! Es geht um die sehr hohen Kosten für den Bau der großen Stromtrassen: 50 Milliarden nach neuesten Schätzungen der Netzbetreiber. Ein begrenzter regionaler Stromhandel belastet dagegen die Netze nur minimal! Warum sollen alle Verbraucher mehrere Cent je kWh für die Finanzierung der großen Trassen bezahlen?Effizienter Trassenausbau: Wenn ein regionaler Ausgleich von volatiler EE-Stromerzeugung mit dem Stromverbrauch erfolgt, z. B. auch mit kleinen Gaskraftwerken oder BHKW, sinken die Kosten für das Übertragungsnetz signifikant. Regionale Projekte rentabel machen:Im derzeitigen Finanzierungssystem lohnen sich lokale Projekte nur mit Förderung, Beispiel Mieterstromgesetz. Mit einer Senkung der Belastung durch Umlagen und Netzgebühren, aber auch mit einer Reduzierung des bürokratischen Aufwands, der mit regionalem Stromhandel verbunden ist - Stichwort Bilanzkreise - wird die Dynamik der Energiewende wieder richtig anlaufen.Gesamtgesellschaftliche Kostenvorteile:Die Gesamtkosten für eine regionalisierten Energiewende sind signifikant niedriger. Siehe Studie der Prognos und Nürnberger Unis: "Dezentralität und zelluläre Optimierung" i.A. der Nürnberger Stadtwerke N-Ergie.NOTWENDIGKEIT einer REGELUNG:Ausbau erneuerbarer Energie:Mit den EE-Gesetzen 2016 wurde die Notbremse gezogen; sonst wären die Kosten explodiert. Dadurch wurde der Zubau ‚Erneuerbarer' stark eingeschränkt. Wir brauchen einen neuen Anlauf zur Fortsetztung der Energiewende!Zentrale Stromsteuerung wird scheitern:97 % des EE-Stroms wird auf der Ebene der Verteilnetze eingespeist (Quelle VKU). Es zeichnet sich ab, dass die zentrale Stromsteuerung rasant teurer wird (80 % Kostensteigerung Anfang 2017).Stromtrassen nicht rechtzeitig fertig:Wenn die AKW bis 2022 abgeschaltet werden sollen, braucht man Lösungen für die Zeit danach. Die Übertragungsnetze werden bis dann nicht fertig sein. Lösungen dafür werden regional sein, Power-to-Gas, Zubau von Ersatzkraftwerken.Regionale Strompolitik braucht Rechtsrahmen:Die notwendigen Maßnahmen, brauchen bald Planungs- und Realisierungssicherheit.Altanlagen brauchen Rechtssicherheit:Ab 2020 laufen viele PV-Förderungen aus. Damit die Anlagen weiter Strom liefern können, muss es Sicherheit geben. Dafür steht die Petition!

27.07.2017 (aktiv bis 21.09.2017)


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