Wir, die Physio- und Psychotherapeuten in Ausbildung der Universitätskliniken Baden-Württemberg, fordern von den Unikliniken … 1. … die Abschaffung der Schulgebühr (400 € pro Monat) für Physiotherapie Azubis … 2. … eine gerechte Ausbildungs- und Praktikumsvergütung für Physio- und Psychotherapie Azubis … … bei gleichzeitiger Qualitätssicherung der Ausbildung. Deshalb fordern wir die Aufnahme der Physio- und Psychotherapie-Azubis in eigene Tarifverträge (TVA UK / TV Prakt UK).

Begründung

  1. Die Ausbildung zum Physiotherapeuten ist voll refinanziert (KHG).
  2. Der Gesundheitssektor ist generell unterfinanziert: die bisherige Unterfinanzierung wird durch Leistungssteigerung der Arbeitnehmer ausgeglichen.
  3. Es besteht ein akuter Nachholbedarf, da es für Physiotherapie-Azubis bisher kein Geld gab.
  4. Den Psychotherapie-Azubis wird die für ihre Leistung und Ausbildungsgrad (abgeschlossenes Psychologie-Studium) übliche Vergütung verwehrt und lediglich eine unangemessene Aufwandsentschädigung gewährt.
  5. Die Herstellung von Chancengerechtigkeit, um jedem den Zugang zur Physiotherapieausbildung gewährleisten zu können.

Wie lange geht die praktische Tätigkeit in den Universitätskliniken? Um zur staatlichen Prüfung zugelassen zu werden, müssen… … Physiotherapie-Azubis 1600 Stunden praktische Tätigkeit leisten (PhysTh-APrV). … Psychotherapie-Azubis 1200 (PT 1) bzw. 1800 (PT 1 + 2) Stunden praktische Tätigkeit leisten (KJPsychTh-APrV, PsychTh-APrV). → Das entspricht einer 1-jährigen Praktikumsarbeit, die gar NICHT oder NICHT ANGEMESSEN vergütet wird!

Wer ist auf Physiotherapie angewiesen? Menschen mit Nerven-, Muskel- und allgemein Bewegungssystem beeinträchtigenden Erkrankungen (im präventiven und rehabilitativen Bereich: Knochenbrüche, Arthrose, Wirbelblockaden, Muskelverspannungen, Schlaganfall, Herzinfarkt, traumatische Verkehrsunfälle, Atemwegserkrankungen, Parkinson, Haltungsdefizite, usw. …).

Wer ist auf Psychotherapie angewiesen? Menschen die an einer dauerhaften psychischen Störungen leiden brauchen (neben Medikamenten vom Psychiater) qualifizierte Psychotherapie, um diese Krankheiten zu bewältigen (hierzu zählen: Depression, Manie, Schizophrenie, Zwangsstörungen, Phobien, Angststörungen, Essstörungen, Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und teilweise Demenz).

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Yannic Asgeirsson aus Heidelberg
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