Petition is addressed to:
Oberbürgermeister Alexander Vogt
Wir sagen NEIN zur geplanten Fusion der Schulen IGS.Halle Am Steintor und KGS Hutten.
Die Stadt Halle (an der Saale) möchte beide Schulen fusionieren. Das bedeutet: Aus zwei Schulen soll eine einzige werden mit zwei Standorten, Adam-Kuckhoff-Straße und Roßbachstraße.
Doch die Schulgemeinschaften – Eltern, Schüler und ihre Vertretungen – wurden dazu nicht gefragt.
Wir finden:
- Jede Schule soll weiter eigenständig bleiben.
- Beide Standorte sind wichtig für die Kinder und Familien.
- Es braucht genug Plätze in der Schulform Gesamtschule, damit alle Kinder gleichberechtigten Zugang zur Schulform Gesamtschule erhalten, wie das auch allen Kindern zuteil wird, deren Eltern einen Platz am Gymnasium wählen.
Darum fordern wir:
- Erhalt der IGS.Halle Am Steintor und der KGS Hutten als eigenständige Schulen.
- Wir fordern, die KGS Hutten als vierzügige IGS weiterzuführen.
- Keine Entscheidung ohne die Beteiligung von Eltern, Schülern und Lehrkräften.
- Mehr bedarfsgerechte Plätze in der Schulform Gesamtschule.
Wir bitten die Stadt Halle (an der Saale):
Hören Sie auf die Stimmen der Eltern, Schüler und Lehrer.
Erhalten Sie beide Schulen.
Geben Sie Kindern und Familien echte Wahlmöglichkeiten.
Reason
Als Eltern und Mitglieder der Schulgemeinschaft sind wir persönlich betroffen, weil die geplante Fusion die Vielfalt und Wahlmöglichkeiten für unsere Kinder einschränkt. Die Gesamtschule bietet eine wichtige Schulform, die soziale Chancengerechtigkeit fördert und allen Kindern unabhängig von ihrer Herkunft gleiche Bildungschancen ermöglicht.
Bildungsforschung zeigt, dass integrierte Gesamtschulen dazu beitragen, soziale Ungleichheiten zu reduzieren und den Übergang in weiterführende Bildungsgänge chancengleich zu gestalten. Die geplante Fusion wird diese positiven Effekte gefährden und den Zugang zur Schulform Gesamtschule erschweren.
Wir fordern daher den Erhalt beider Schulen als eigenständige Gesamtschulen, um den Kindern in Halle (an der Saale) weiterhin eine vielfältige und gerechte Bildungslandschaft zu gewährleisten.
Quellen:
In einer Zeit großer Umbrüche im Schulwesen durch digitale Medien, neuer kommunikativer Herrausforderungen und fallenden schulischen Leistungen (der einzigen Ressource die Deutschland noch hat) wäre es mehr als fahrlässig Schulen ihre Führung zu nehmen. Selbst diese zu verlagern. Dabei geht es ja auch nicht um nur diese Kräfte, die dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden, sondern um die hunderten Schüler*innen die Jahr für Jahr ohne Schulleitung und das Kollegium die Jahrgang für Jahrgang ohne konkrete, vertrauensvolle und zuverlässige Führung auskommen müssen.
Ich appelliere an die Entscheidubgsträger*innen. Ab einem gewissen Punkt ist die Akzeptabz für Einsparungen ausgeschöpft. Dieser Punkt ist überschritten.