Region: Jesteburg
Welfare

Erhalt der Friedhofsruhe Am Allerbeek in Jesteburg

Petition is directed to
Bürgermeister Udo Heitmann
99 Supporters 71 in Jesteburg
31% from 230 for quorum
  1. Launched 27/05/2020
  2. Time remaining 14 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Die Gemeinde Jesteburg plant zwischen den Straßen Lüllauer Straße und Am Allerbeek direkt angrenzend an den Friedhof, inkl. auf der Friedhoferweiterungsfläche, ein etwa 10 Hektar großes Gewerbegebiet. Das Gewerbegebiet würde den Friedhof, unter Einbeziehung der bisherigen Acker- und Grünlandflächen bis zur Parkkehre in Richtung Lüllau und des Straßenverlauf vollständig umschließen. Das Nordheide Wochenblatt berichtete bereits am 06.05.2020 entsprechend.

Der Kirchenvorstand der Ev.-luth. St.-Martins-Kirchengemeinde Jesteburg hat seine starken Bedenken bereits im Vorfeld den Fraktionsvorsitzenden, der im Jesteburger Gemeinderat vertretenen Parteien, wie folgt mitgeteilt:

„Wir sehen die Qualität des Neuen Friedhofs im Falle einer noch höheren Gewerbedichte in der direkten Nachbarschaft derart reduziert, dass wir eine Erweiterung des Gewerbegebietes nicht befürworten können. Zum einen üben die gewerbegebiets-typischen Geräusch-Emissionen aus dem Gebiet heraus eine negative Wirkung auf den Friedhof aus. Die angedachten Grundstücksflächen zwischen 5.000 und 7.000 m² lassen auf große gewerbliche Betriebe schließen. Zum anderen ist die zu erwartende deutlich höhere Verkehrsbelastung auch durch Schwerlastverkehr auf den umliegenden Straßen anzuführen, die die Friedhofsruhe erheblich stören würde.
Weiterhin kommt es schon heute zu Problemen bei größeren Beerdigungen, da die Parkplätze für den Friedhof von den Mitarbeitern der anliegenden Betriebe belegt werden. Bei einem Ausbau des Gewerbegebiets wird es dann nahezu unmöglich für Angehörige und auch gehbehinderte Besucher des Friedhofs eine angemessene Parkmöglichkeit zu finden. Zu guter Letzt würde der Friedhof im Falle der Erweiterung von drei Seiten von GE-Flächen und im Süden durch die Lüllauer Straße umringt sein. Dies entspricht keiner respektvollen Ehrfurcht den Toten und deren Angehörigen gegenüber. Friedhöfe müssen ein Ort der Ruhe und des Friedens bleiben.

Wir bitten um Beachtung und sorgfältige Abwägung.“

Leider blieben diese Bedenken auf der letzten Sitzung des Bauausschusses am 13. Mai, trotz des erneuten Vortragens, ungehört. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten an der eigentlich öffentlichen Sitzung nur sehr wenige Bürger teilnehmen; vielen wurde der Einlass verwehrt und sie mussten unverrichtete Dinge wieder umkehren. Für eine öffentliche Sitzung schien die Beteiligung der Öffentlichkeit damit deutlich in Frage gestellt zu sein.

Der Bauausschuss empfahl auf dieser Sitzung, mit den Stimmen der CDU und SPD, die mehr als Verdoppelung der Fläche des Gewerbegebiets „Am Allerbeek“. Der Verwaltungsausschuss war Mitte Mai dieser Empfehlung gefolgt. Dieses hat zur Folge, dass das Gewerbegebiet, wenn es wie geplant umgesetzt wird, ohne jeglichen Abstand, im Westen direkt an die Grundstücksgrenze des Friedhofes anschließt und dass der Friedhof mitten in einem Gewerbegebiet liegt.

Der Kirchenvorstand spricht sich für die Wahrung der Friedhofsruhe Am Allerbeek, durch den Erhalt der Friedhofserweiterungs- und der angrenzenden Acker- und Wiesenflächen sowie der nach Osten angrenzenden Waldfläche, aus.

Wenn auch Sie den Erhalt der Friedhofsruhe und uns unterstützen möchten, bitten wir Sie sich durch Unterzeichnung dieser Petition unserem Einwand anzuschließen.

Es liegen auch Unterschriftenlisten in der St. Martinskirche bzw. im Kirchenbüro aus.

Ihr Kirchenvorstand Ev.-luth. St.-Martins-Kirchengemeinde Jesteburg

Reason

Der "Neue Friedhof Am Allerbeek" in Jesteburg soll ein Ort der Ruhe und des Friedens bleiben, so dass eine respektvolle Ehrfurcht den Toten und deren Angehörigen gegenüber weiterhin möglich ist.

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News

Die Toten & Friedhofsruhe sollte schon eingehalten werden aber man schaue nur wie sich die Gesellschaft entwickelt Ihr seit alle selbst Schuld, jeder möchte Essen,Trinken, konsumieren und am besten Arbeiten Es werden immer mehr Menschen, sei es Einwanderer oder durch Geburten die nächsten Jahre wird der Bauboom noch mehr und mehr viele sehr viele Flächen werden versiegen Also aus anderen Regionen diese kenne nicht einmal eine Totenruhe, wieso werden auf einem Friedhof mit Maschinen und Autos gefahren? Oder ähnlichem zudem bedarf es eine Neugestaltung wie bsp Totenwände statt einzelgräber

Verständnis, Frieden,Kompromiss:In jeder Diskussion sollte man sich die Mühe machen, die Sichtweise des Gegenübers einzunehmen. Gewerbetreibende (die Jesteburg dringend benötigt) sind keine Bösewichte, dahinter stehen Menschen wie Du und ich. Die Belange d.Friedhofs sollen bei den Planungen doch noch diskutiert werden. Er liegt ja bereits an der L213, ein Waldstreifen wäre ein schöner Kompromiss, das Rauschen der Bäume, darüber der Himmel, eine von Künstlern gestaltete Himmelsleiter dazu - wären ein positives Zeichen. Die Bergpredigt zeigt auf, worauf es im Zusammenleben der Menschen ankommt.

Why people sign

  • Not public Jesteburg,

    4 days ago

    Ich möchte kein Gewerbegebiet

  • Not public , Gtjkb

    5 days ago

    Dass die Friedhofsruhe bleibt.

  • Not public Jesteburg

    on 28 Jun 2020

    Ich lebe in Jesteburg, weil es (noch) viele hohe Bäume und Felder zwischen den Wohngebieten hat. Der aktuelle Bauboom und die Art und Weise, wie die Politiker und Verwaltung Bauten zulässt, kann ich nicht nachvollziehen. Zu viele Flächen, die Menschen anziehen wird, die die Infrastruktur gar nicht aufnehmen kann. Also muss diese auch verändert werden. Und damit insgesamt das Bild von unserem schönen Jesteburg (wohl bald Ade!). Ein Gewerbegebiet in der Größe und in der Nähe des Friedhofes, gegenüber des Schutzgebietes Seeve: Mehr Ignoranz ggü. dem Klimawandel, Agenda 2030 und keine echten Ideen geht nicht. Die politischen Befürworter nebst Verwaltung gehören abgewählt!

  • Not public Rosengarten

    on 25 Jun 2020

    Für eine Freundin, da ihre Mutter dort gerade beerdigt wurde!

  • Renate Reibe Schneverdingen

    on 23 Jun 2020

    Orte der Trauer und des stillen Gedenkens sind in aller Schnelllebigkeit, Hetze und Bedrohung nötiger denn je!

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