Region: Herrenberg

Erhalt der Futterstellen für Haustauben in Herrenberg!

Petition richtet sich an
Bürgermeister Herr Metzing

2.220 Unterschriften

4 %
22 von 610 für Quorum in Herrenberg Herrenberg

2.220 Unterschriften

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22 von 610 für Quorum in Herrenberg Herrenberg
  1. Gestartet 09.03.2026
  2. Sammlung noch > 8 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bürgermeister Herr Metzing

Seit Corona versorgt der Verein StraßenTAUBE unds StadtLEBEN e.V die obdachlosen Haustauben in Herrenberg an drei genehmigten Futterstellen.
Diese Futterstellen wurden in Anlehnung an das Augsburger-Modell gestaltet, um das Zusammenleben von Menschen und Stadt- bzw. Haustauben verantwortungsvoll zu gestalten und dem geltenden Tierschutzgesetz Rechnung zu tragen.

Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen in unseren Augen deutlich: Das Konzept funktioniert.
Die Taubenpopulation ist in dieser Zeit nicht gestiegen, sondern stabil geblieben. Dies zeigen die Daten, die an den Futterstellen wissenschaftlich zur Entwicklung der Population erhoben wurden.

Gleichzeitig sind Beschwerden aus Gastronomie und Anwohnerschaft im Zusammenhang mit den Tauben seitdem extrem zurückgegangen bzw. buchstäblich nicht mehr vorhanden.
Einer erhöhte Rattenpopulation verursacht durch unser Körnerfutter konnte über Jahre hinweg an der betreffenden Stelle nicht festgestellt werden. Die Ratten tauchten nach unserem Kenntnisstand erst vor ca. einem halben Jahr auf, zeitgleich haben wir auch vermehrt Lebensmittelreste in der Nähe der Futterstellen entdeckt (alles wurde dokumentiert und an das Ordnungsamt weitergeleitet). Fachlich ist bekannt, dass Ratten vor allem durch offen zugänglichen Müll angezogen werden.

Die Anwohner gehen nun massiv gegen diese Futterstelle vor. Für eine friedliche Lösung in Form eines rattensicheren "Futterhäuschens" sind sie in unseren Augen nicht offen. Der Stadtverwaltung wird mit zivilem Ungehorsam gedroht.
Die Betreuer der Futterstelle werden in unseren Augen massiv angegangen. Dieses Verhalten macht eine sachliche Diskussion über Ursachen und Lösungen eigentlich unmöglich.
Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich seit Jahren für dieses Projekt engagieren, viel Zeit und Geld investieren, sind zunehmend persönlichen Anfeindungen ausgesetzt.
Ein solches Verhalten darf nicht toleriert werden.
Recht darf nicht der bekommen, der am lautesten schreit und pöbelt, sondern der, der die besseren und vor allem die richtigen/wahre Argumente hat!
Ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwohl verdient Unterstützung und Respekt!

Aktuell wird die Futterstelle in Abstimmung mit der Stadt verlegt, um die Situation zu entschärfen. Trotzdem beruhigt sich die Lage nicht und die neue Stelle steht auch schon wieder im Misskredit der selbigen Personen. Die Sorge unseres Verein wächst.

Wichtig ist:

  • Die Tauben werden durch die Abschaffung der Futterstellen nicht verschwinden. Sie sind Teil des städtischen Lebensraums. Ohne betreute Fütterung verteilen sich die Tiere lediglich unkontrolliert über die gesamte Innenstadt und leiden massiven Hunger – mit deutlich mehr Konflikten für Anwohner, Gastronomie und Stadtbild.
  • Die Erfahrung vieler Städte zeigt, dass betreute Taubenprojekte sowohl dem Tierschutz als auch dem Menschen dienen: Sie ermöglichen eine kontrollierte Versorgung der Tiere, reduzieren Verschmutzung und tragen zu einem geordneten und konfliktärmeren Stadtbild bei.

Wir möchten mit dieser Petition zeigen:

  • dass viele Menschen hinter der artgerechten Versorgung der Tauben stehen!
  • dass es Menschen gibt, die über den Tellerrand blicken und sich der gesellschaftlichen Verantwortung für diese Tiere bewusst sind!
  • dass der Weg der StadtvertreterInnen für die artgerechte Versorgung der Tauben und somit für Erfüllung ihrer gesetzlichen Versorgungspflicht absolut richtig und wichtig ist! Wir möchten die Stadtvertreter darin bestärken, diesen Weg weiter zu gehen!

Wir fordern:

  • den Erhalt aller Futterstellen für Haustauben in Herrenberg
  • eine sachliche und faktenbasierte Diskussion über mögliche Verbesserungen
  • sowie die Weiterentwicklung des bestehenden Modells in Zusammenarbeit mit der Stadt hin zu betreuten Taubenschlägen an geeigneten Standorten nach dem Axiom "Der Schlag muss zur Taube, nicht umgekehrt"

Informationsmaterial:
Augsburger Modell nach R.Reichert: https://www.strassentaube-und-stadtleben.de/information/das-augsburger-stadttaubenkonzept-tierschutzgerechte-l%C3%B6sung-gut-f%C3%BCr-mensch-und-tier/
Betreuten Futterstellen in Herrenberg: https://www.strassentaube-und-stadtleben.de/aktuelles/herrenberg-erfolgsprojekt-betreute-futterstellen-am-stadtrand/
Aufklärungsmaterial: https://www.strassentaube-und-stadtleben.de/information/brigitte-oettl-aufkl%C3%A4rungsarbeiten/

Begründung

Straßentauben sind obdachlose Haustiere und auf die Versorgung durch den Menschen angewiesen! Die Verwaltungen sind dazu verpflichtet, sich um dieses obdachlose Haustier zu kümmern und es zu versorgen.
Finden sie kein artgerechtes Körnerfutter, werden sie immunschwach und anfällig für Infekte. Sie sind gezwungen, in Gastronomiebetrieben zu betteln und Bürger zu belästigen. Nicht zuletzt verhungern ihre Küken in den Nestern. Durch den vom Menschen angezüchteten Brutzwang sind die Tiere nämlich zur ständigen und ganzjährigen Eierproduktion gezwungen.

Seit Jahren versorgt der Verein in Abstimmung der Stadtverwaltung die obdachlosen Tauben in Herrenberg an drei Futterstellen und erspart ihnen somit den Hungertod.
Die Beschwerden der Gastronomie sind seit Einrichtung nicht mehr vorhanden und somit stellt sich eine echte Win-Winsituation für Mensch und Tier ein, die es unbedingt zu erhalten gilt!
Dieses gut laufende System wird nun in unseren Augen von Einzelnen in Frage gestellt.
Diese Entwicklung können und wollen wir nicht hinnehmen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, StraßenTAUBE und StadtLEBEN e.V, Balingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.03.2026
Sammlung endet: 01.07.2026
Region: Herrenberg
Kategorie: Tierschutz

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Neuigkeiten

  • Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:

    Die Petition stand im Konflikt mit Punkt 1.4 der Nutzungsbedingungen und wurde deshalb pausiert. Inzwischen wurde die Petition überarbeitet, erneut durch die Redaktion von openPetition geprüft und freigeschaltet.
  • Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:

    Diese Petition steht im Konflikt mit Punkt 1.4 der Nutzungsbedingungen für zulässige Petitionen.

    Bitte belegen Sie Ihre Aussagen mit Quellen (Link, Fotos per Mail etc):
    "Auch der häufig behauptete Zusammenhang mit einer erhöhten Rattenpopulation konnte über Jahre hinweg an der betreffenden Stelle nicht belegt werden."
    Uns liegen anderweitige Informationen vor, welche auf Beschwerden der Anwohnerschaft hinsichtlich einer erhöhten Rattenpopulation im Zusammenhang mit der Taubenfütterungsstelle hinweisen.

Warum Menschen unterschreiben

Sie benötigen unsere Hilfe!

Tauben sind verwilderte Haustiere und sind auf die Unterstützung der Menschen angewiesen. Durch gezielte artgerechte Fütterung bleiben Tiere gesund und der Kot fest, was im Sinne aller sein müsste (Stichwort Hygiene). Durch die Betreuung kann man kranke Tiere erkennen und behandeln und durch zusätzlichen Eiertausch kann man die Population kontrollieren. Wenn man die Tiere überall nur vertreibt und sich selbst überlässt, fördert man deren Verelendung. Wir als Gesellschaft tragen die Verantwortung für diese Tiere und auch dafür, dass das Miteinander von Mensch und Tier funktioniert. Es ist ein großes Glück,dass sich Ehrenamtliche finden das zu tun. Sie opfern ihre Zeit, oft viel Geld und Nerven und sind dann auch noch Anfeindungen ausgesetzt? Städte und Gemeinden sollten sie nach Kräften unterstützen, statt sie entweder zu ignorieren oder ihnen sogar Steine in den Weg zu legen. Danke an alle, die sich engagieren und an alle, die sich sachlich mit dem Thema Stadttauben auseinandersetzen.

Jedes Lebewesen hat ein Recht auf Leben und muss geschützt werden!

Tauben wurden von den Menschen im Stich gelassen. Menschen sind die Verantwortlichen und Tauben sind keine Wildtiere! Sie verdienen unsere Unterstützung!

Weil ich auch bei uns sehe, wie sehr die Tauben leiden und ich finde, dass man eine Maßnahme, die hilft, nicht unterbinden darf

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