In einer "Stadt der Moderne" wie Chemnitz ist leider wenig Verständnis für gelebte Historie und Vergangenheit in anschaulicher Form vorhanden. Befindlich am Adelsbergturm, außerhalb von Chemnitz entstand auf privatem Pachtgrund eine 25x50m große Historienanlage, auf welcher sich, durch einen Verein auf eigene Kosten errichtet, einige (4) Holzhütten befinden, welche nicht fest mit dem Erdreich verbunden wurden und durch einen 1,90m hohen Zaun geschützt und nicht frei zugänglich sind. Hierbei wurde keinerlei Baurecht verletzt. Jedoch stört dies die Stadt Chemnitz dennoch und so wird willkürlich entgegen diesen Historienstandort gearbeitet. Weder wurde vor Ort die Sache begutachtet, noch das wirkliche Gespräch gesucht. Wir möchten mit dieser Petition erreichen, dass das öffentliche Interesse für eine derartige Institution groß genug ist, um eine dauerhafte Verbleiblösung zu erreichen.

Reason

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, gerade in einer Zeit der Oberflächlichkeit den Kindern und Besuchern eine Möglichkeit zu bieten, um die eigene geschichtliche Vergangenheit aktiv zu erleben und anschaulich begreifbar zu machen. Weiterhin bietet der Historienstandort "Grenzwarte am Turme" nahe Chemnitz die Möglichkeit, sich vorurteilsfrei und freundlich begegnen zu können. Als Treffpunkt von begeisterten Mittelalterfreunden wirkt es auch stabilisierend auf die angrenzende gastronomische Einrichtung, fördert somit nicht nur das Wissen um die eigene Idendität, sondern auch die wirtschaftliche Struktur der Region. Einige Veranstaltungen zum Thema zeigten bereits, dass das Interesse sehr groß ist und es zahlreiche Befürworter dieser Entwicklung gibt. Bitte unterstützen nun auch Sie uns im regen Angehen gegen städttische Schreibtischentscheidungen und Einzelignoranz. Wir fordern Toleranz und ehrliche Gesprächsbereitschaft, um jede Möglichkeit in Betracht zu ziehen, diese Örtlichkeit als einzige in Chemnitz zu erhalten und deren Interessen zu schützen. Bitte geben Sie uns ihre Stimme für den Erhalt von regionaler Geschichte und der "Grenzwarte am Turme". Danke...

Thank you for your support, Grenzritter e.V. from Chemnitz
Question to the initiator

News

pro

Was spricht dagegen, in einem Landschaftsschutzgebiet mit natürlichen Materialien eine Erlebniswelt der Historie aufzubauen und diese auch sinnvoll im Einklang mit den Ressourcen eines Landschaftsschutzgebietes zu nutzen? Gerade Holzbauten sind bautechnisch gesehen transportable Errichtungen, die jederzeit geeignet sind restlos zurück gebaut zu werden und sich auch in die Umgebung eines Landschaftsschutzgebietes integrieren, ohne die Umwelt zu zerstören. Ein wenig Menschenverstand und Vernunft für ein kulturelles Monument wären manchmal auch von Stadtplanern zu wünschen.

contra

Bei dem Gelände in dem Gebaut wird, handelt es sich um ein Landschaftsschutzgebiet (http://www.chemnitz.de/…/stadt_che…/umwelt/schutzgebiete.pdf) in welchem nicht gebaut werden darf (http://www.naturschutzrecht-online.de/…/6-landsch…/3-verbote)