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Bild zur Petition mit dem Thema: Erhaltet die Frankfurter Gaslaternen! - Ablehnung der M 69 Erhaltet die Frankfurter Gaslaternen! - Ablehnung der M 69
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Stadtverordnetenversammlung/Magistrat
  • Region: Stadt Frankfurt am Main
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 505 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Erhaltet die Frankfurter Gaslaternen! - Ablehnung der M 69

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Der Magistrat hat auf Vorschlag des Verkehrsdezernats beschlossen, alle Gaslaternen verschwinden zu lassen. 500 Frankfurter Straßen sollen für 58 Millionen Euro Steuergelder aufgerissen werden, um die Frankfurter Gaslaternen durch LED-Imitate und Natriumdampfleuchten zu ersetzen. Dies würde den charmanten Charakter der gasbeleuchteten Stadtteile unwiderruflich zerstören und der Stadt erheblichen finanziellen Schaden zufügen.

Noch hat das Stadtparlament der Magistratsvorlage 69 (M 69 2004) nicht zugestimmt. Doch die Abstimmung wird aller Voraussicht nach am 24. Juli in der der Stadtverordnetenversammlung erfolgen (d.h. noch vor der Sommerpause).

Wir appellieren an die Stadtverordneten, die M 69 abzulehnen, denn sie steckt voller Ungereimtheiten.

Vgl. dazu: www.buergerarge-ffm.de/

Begründung:
  • Gaslaternen sind ein erhaltenswertes Kulturgut, das es nur noch selten gibt. Andernorts gibt es Denkmalschutz für die Gaslaternen.
  • Es dürfen keine Steuergelder verschwendet werden zur Beseitigung eines Kulturguts.
  • Die Baufälligkeit als Argument ins Feld geführt. Die gasführenden Stahlmasten sind jedoch extrem langlebig.
  • Die M 69 legt keine betriebswirtschaftliche Kostenrechnung vor mit Ansatz aller Kosten der Elektrifizierung.
  • Die M 69 verschweigt Möglichkeiten, die Gaslaternen ohne jeden Tiefbau technisch auf den neuesten Stand zu bringen, mit erheblicher Energie- und Kostenreduktion.
  • Die M 69 verschweigt, dass jedes Kilo Kaffee mehr natürliche Radioaktivität hat als ein Gasglühkörper. Gaslaternen sind im Gegensatz zu Quecksilberdampfleuchten ungefährlich!
  • Die geplanten Quecksilber- und Natriumdampfleuchten werden vom Bundesumweltministerium auf Verbot geprüft.
  • Die M 69 ignoriert, dass es Neuentwicklung von thoriumfreien Gasglühkörpern aus deutscher Produktion gibt, die nur halb so viel kosten wie die derzeit benutzten.
  • Die M 69 unterlässt den Hinweis darauf, dass auch Biogas in die vorhandenen Leitungen eingespeist werden kann.
  • Die M 69 gibt keine Auskunft darüber, warum die Straßenbeleuchtung Rhein-Main 259 Euro pro Laterne pro Jahr an Wartung kassiert, dies aber nur noch „bei Bedarf“ tut. Lässt man die Stahlkandelaber absichtlich rosten? Bei Wartung, die diesen Namen verdient, halten unsere Gaslaternen noch lange!
  • LED-Beleuchtung ist keine Alternative, da sich die LED-Technik noch in der Entwicklung befindet. Außerdem müssten dafür Stromkabel verlegt werden, was den Aufriss der Straßen nötig macht.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Frankfurt am Main, 08.06.2014 (aktiv bis 16.07.2014)


Neuigkeiten

Da die Stadtverordneten noch vor den Sommerferien bedauerlicherweise der M69 zugestimmt haben, gilt es jetzt erst mal abzuwarten, was weiter passiert. Leider kann im Moment nicht viel dagegen getan werden. Vielen Dank für Ihre Unterschriften und Ihre ...

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