Environment

Erhaltet unser grünes Spindlersfeld!

Petition is directed to
Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
1.353 Supporters 1.119 in Berlin Treptow-Köpenick
51% from 2.200 for quorum
  1. Launched September 2019
  2. Collection yet 5 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Die Initiative Lebenswertes Spindlersfeld kämpft mit dieser Petition für den Erhalt der grünen Innenhöfe und Gärten in Spindlersfeld und somit für eine lebenswerte Zukunft in Berlin.

Das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz leitet sein Buch „Grün in der Stadt - Für eine lebenswerte Zukunft“ mit den folgenden Worten ein: „Wo Verdichtung Prinzip ist, sind Nutzungskonflikte um Flächen vorprogrammiert. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik betont den klimagerechten Stadtumbau und die Sicherung der natürlichen Grundlagen. Gesund, entspannt, mit Zugang zu Freiräumen zu leben und sich dennoch im Zentrum des öffentlichen Lebens zu befinden – das gehört zu den zentralen städtischen Qualitäten.“

Wir brauchen mindestens 1.000 Unterschriften von den Anwohnern des Bezirks Treptow-Köpenick, um einen Anwohnerantrag an die BVV zu stellen. Aber jeder Berliner, der uns mit seiner Stimme unterstützen will, ist herzlich willkommen.

Mit ihren Unterschriften sprechen sich die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt der grünen Innenhöfe in Spindlersfeld aus. Sie fordern zudem die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Treptow-Köpenick und das Land Berlin dazu auf, eine nachhaltigere Bebauungspoltik zu verfolgen, die nicht auf einer Nachverdichtung beruht, die die Natur zerstört, Wohn- und Lebensqualität einschränkt und Kindern den Platz zum Spielen nimmt. Darüber hinaus soll die BVV und die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, wie z.B. die degewo, gemeinsam geeignetere Alternativen für die Schaffung des dringend benötigten Wohnraums finden.

Reason

In den letzten Wochen und Monaten erreichten unzählige Briefe Mieter aus ganz Berlin. Sie enthielten die Mitteilung, dass aufgrund der notwendigen Verdichtung, Grünanlagen, Innenhöfe, Spielplätze und sogar Parks weichen müssten, um die Schaffung von Wohnraum zu ermöglichen. Viele Mieter waren geschockt, denn das war alles andere als die „grüne“ Planungs- und Klimapolitik, die ihnen von der Bundesregierung immer wieder versprochen wurde. Überall in Berlin gründen sich seitdem immer mehr Bürgerinitiativen, die ihre Vertreter in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zum Handeln auffordern. So auch in Spindlersfeld, wo die degewo - eine der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften- ihre Mieter an den Innenhöfen, zwischen Färberstraße, Ahornallee und der Ottomar-Geschke-Straße, informierte, dass beide Höfe schon im kommenden Jahr mit neuen Wohneinheiten bebaut werden sollen. Im Zuge der Baumaßnahmen soll ein Großteil der Bäume und Grünflächen weichen. Ein unglaublicher Verlust. Nicht nur für Mensch und Tier, sondern auch für die Zukunft Berlins, dessen Klimaziele nur durch den Erhalt solcher bewaldeten Höfe erreicht werden können. Daraufhin gründete sich die Initiative Lebenswertes Spindlersfeld, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Verdichtung in Spindlersfeld auf ein nachhaltiges Niveau zu beschränken und die Zerstörung von Lebensraum zu minimieren.

Doch bei dieser Abstimmung geht es um mehr als nur um die Rettung von zwei Innenhöfen. Es geht mit jeder neuen Abstimmung und Initiative darum der Regierung zu zeigen, dass die Berliner Bürgerinnen und Bürger auf ihr Recht auf eine lebenswerte Zukunft bestehen und eine nachhaltige Bebauungspoltik von ihren Vertretern in der Regierung fordern. Das heißt die Grünflächen, ob Parks, Innenhöfe oder Wäldchen zu schützen und stattdessen nachhaltige Bauprojekte auf den unzähligen brachliegenden Grundstücken anzugehen, um nicht nur Wohnraum zu schaffen, sondern Wohnraum in einer Stadt zu schaffen, in der es auch in Zukunft wert ist, darin zu leben.

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News

Ich bin ein Berliner.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 8 days ago

    Ich stamme aus Köpenick

  • on 10 Jan 2020

    Ute Brieske

  • on 08 Jan 2020

    Erhaltung der vorhandenen Lebensqualität. Wohl jeder hat doch nun endlich was vom Klimawandel mitbekommen, oder nicht? Wie kann man da noch grüne Bereiche betonieren??? Außerdem: Sind die Wohnungen erstmal da, entsteht weiterer Bedarf. Die Wohnungknappheit ist leider eine Finte, es wird immer zu wenig Wohnungen geben. Außerdem brauchen die Wohnungen keine Berliner, sondern fast ausschließlich potentiell zugezogene...

  • on 05 Jan 2020

    Ich weis als Bewohner einer kleinen ländlichen Wohngenossenschaft in Thüringen wie sehr sich Berliner nach naturnahem Leben sehnen und sich für ihr Leben in der Stadt Berlin ein grünes , lebenswertes Umfeld wünschen. Wir sind Mitglied im Woof- Projekt und begrüssen regelmäßig Menschen aus verschiedenen Gegenden so auch aus Berlin.

  • on 23 Dec 2019

    Die Wasserstadt wird schon eine große Belastung für die Anwohner. Mehr geht nicht mehr. Noch mehr Autos, dafür weniger Parkplätze. Der ÖPNV zieht nicht nach, S 47 fährt wie eh und jeh nur alle 20 min.

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