Region: Weyhe
Environment

Erhaltung der Ausgleichsflächen vom Gewerbegebiet Dreye West III

Petition is directed to
Bürgermeister Frank Seidel
1.374 Supporters 1.010 in Weyhe
Petitioner did not submit the petition.
  1. Launched November 2019
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Failed

Wir bitten um Ihre Unterstützung!

Wir möchten die Ausgleichsflächen erhalten.

Keine Erweiterung des Gewerbegebiets Dreye West III und der damit einhergehenden Zerstörung von Ausgleichsflächen an der Ochtum!

Diese Ausgleichsflächen wurden für das bestehende Gewerbegebiet festgelegt und sollen nun, nachdem sie sich 20 Jahre lang zu einem Biotop entwickelt haben, der Erweiterung zum Opfer fallen. Das Fatale ist, dass die Ochtum mit der geplanten Erweiterung als Fließgewässer "eingebaut wird"; bis auf 50 Meter soll an die Ochtum gebaut werden.

Damit wird ein sehr wichtiger Lebensraum (Stichwort Brutplatz für Rohrweihen) auf Dauer zerstört. 45 Vogelarten, die auf der roten Liste stehen, wurden in diesem Gebiet festgestellt. Die Ochtum ist eine wichtige Lebensader, die Biotope miteinander vernetzt.

Wie jetzt bekannt wurde, ist die Erweiterung des Gewerbegebietes in einer nicht öffentlichen Verwaltungsausschusssitzung von einigen politischen Vertretern im Oktober zur Planreife gebracht worden. Damit kann der Landkreis eine Baugenehmigung erteilen, ohne förmlichen Satzungsbeschluss, d.h. ohne die öffentliche Darlegung von Umweltgutachten, Diskussionen und Abstimmung in der Ausschusssitzung für Bau, Planung und Umwelt (voraussichtlich geplant für den 11. Dezember 2019).

In der Öffentlichkeit (Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten) wurde allerdings im November behauptet, dass das Ergebnis noch offen sei.

Reason

Das ist aus unserer Sicht ein Skandal!

  • Wie sicher sind die Ausgleichsflächen?
  • Werden Ausgleichsflächen je nach Bedarf in ein paar Jahren zu Gewerbegebieten umgewandelt?
  • Was bleibt eigentlich an naturnahen Flächen in unserer Gemeinde noch übrig?
  • Und wie glaubwürdig ist Politik (d.h. einige politische Vertreter), wenn das Anliegen von Naturschützern (die eine beratende, ehrenamtliche Funktion in Beteiligungsverfahren und Beiräten einnehmen) schon im Vorfeld abgebügelt wird?

Infos auch unter https://www.nabu-weyhe.de/ https://www.weser-kurier.de/region/regionale-rundschau_artikel,-nabu-fuerchtet-um-rohrweihe-_arid,1868442.html

https://www.butenunbinnen.de/videos/ausgleichsflaeche-gewerbegebiet-100.html

News

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Mit den mehrheitlichen Stimmen von SPD und CDU wurde in der Ratssitzung vom 18. Dezember 2019 die Gewerbegebietserweiterung Dreye West III beschlossen.

    Für die Erhaltung der Ausgleichsflächen hatten sich bis dato 1345 Bürger per online Petition und Unterschriftenaktion eingesetzt, davon 1005 Bürger aus Weyhe.

    Wir bedanken uns bei allen Bürgern für ihre Unterstützung.

    Der NABU Weyhe bedauert sehr, dass sich die politischen Vertreter von SPD und CDU zugunsten der Wirtschaft und gegen den Natur-und Artenschutz entschieden haben.

    Der NABU Weyhe strebt die juristische Prüfung an.

  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Gemeindevertretung geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.

    Bisher haben 3 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/erhaltung-der-ausgleichsflaechen-vom-gewerbegebiet-dreye-west-iii

Für unsere NABU-Gruppe bedeutet das jetzige Verfahren Dreye West III "Bürger veräppeln im Beteiligungsverfahren" und "unglaubwürdige und unzuverlässige Politik/Verwaltungsspitze"! Wer in nichtöffentlicher Sitzung die Erweiterungsplanung und Grundstücksverkaufsverhandlungen vorantreibt, obwohl das Beteiligungsverfahren noch nicht einmal abgeschlossen ist, verhält sich moralisch gesehen unglaubwürdig. Die gemeindeeigenen und regionalen Planungsempfehlungen sprechen sich für Natur und Landschaft aus.

No CONTRA argument yet.

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