region: Baesweiler
Family

Erstkommunionfeiern in jedem Dorf der Stadt Baesweiler

Petition is directed to
Pfarrei St. Marien Baesweiler; Bürgermeister Willi Linkens
494 Supporters
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  1. Launched 01/07/2019
  2. Collection yet 12 days
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Die Baesweiler Pfarrei St. Marien möchte ab 2021 die Erstkommunionfeiern einschränken. Diese sollen ab diesem Zeitpunkt nur noch zentral in den Ortsteilen Baesweiler und Setterich stattfinden. In den Ortsteilen Loverich, Floverich, Puffendorf, Oidtweiler und Beggendorf sollen keine Kommunionfeiern mehr stattfinden. Dagegen möchten wir vorgehen und die Pfarrei bewegen weiterhin Erstkommunionfeiern in allen Baesweiler Ortsteilen durchzuführen.

Die Kinder aller Ortsteile fühlen sich in ihren Dörfern zu Hause. Sie besuchen in ihrem jeweiligen Heimatdorf die Grundschule. Ihr soziales Umfeld ist hauptsächlich im Heimatdorf zu finden. Darüber hinaus sind die Kinder häufig in Vereinen im Heimatdorf aktiv. Ebenfalls gehen die Kinder in ihre Kirche im Heimatdorf. Des Weiteren ist der Anteil der Kinder zwischen 0-5 Jahren in allen Dörfern deutlich gestiegen und wird nach derzeitigem Stand weiter ansteigen. Unsere Kinder fühlen sich in ihren Dörfern zu Hause.

Es ist ihre Heimat! Mit der Entscheidung die Erstkommunionfeiern nur noch zentral in Baesweiler und Setterich durchzuführen, wird den Kindern in den anderen Dörfern ein Stück Heimat genommen. Wir halten es für den falschen Weg der Pfarrei, den Rotstift bei unseren Kindern anzusetzen und ihnen ein Stück Heimatgefühl zu nehmen. Wir fordern daher die Pfarrei St. Marien Baesweiler auf, auch zukünftig die Erstkommunionmessen in allen Baesweiler Ortsteilen durchzuführen.

Reason

Für die Kinder im Dorf ist es eine Herzensangelegenheit, in ihrer Heimat die Erstkommunion zu feiern. Zugleich ist dies ein Faktor für die Integration in die dörfliche Gemeinschaft. Unsere Kinder gehen mit ihren Freundinnen und Freunden zur Erstkommunion, die sie aus der Grundschule im Dorf und ihrer Freizeit kennen.

Die Erstkommunion in einem "fremden" Ort zu feiern bedeutet für unsere Kinder ihnen ein Stück Heimat zu nehmen. Das möchten wir verhindern. Deshalb bitten wir um Unterstützung. Lassen Sie uns die Pfarrei St. Marien dazu bewegen, die Erstkommunionmessen weiterhin in allen Baesweiler Ortsteilen durchzuführen. Wir wollen, dass unsere Kinder ihr Heimatgefühl behalten.

Thank you for your support, Daniel Koch from Baesweiler
Question to the initiator

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pro

Die Zentralisierung der Erstkommunion ist nur ein Beispiel für den Rückzug der Kirche aus der Fläche. Die Kirche muss stattdessen auf die Menschen zugehen, um sie wieder für die Kirche zu gewinnen, dazu muss sie Antworten geben auf die Fragen, die sich für das Miteinander im Alltag stellen. Wir brauchen weiterhin ein Zusammenleben nach christlichen Maßstäben statt Anonymität, Egoismus und Rücksichtslosigkeit. Das Wort "Heimat" drückt das alles m.E. nicht aus.

contra

Wer genau soll die Kommunion durchführen? aktuelles Arbeitsalter von Priestern in Deutschland ist jenseits der 60, hier sogar der 70. Nachwuchs Fehlanzeige. Die Forderung ist zwar ganz schön, nutzt doch nichts wenn niemand mehr sie umsetzen könnte. Von den Kindern die die Kommunion erhalten, bekommen nicht mal ein Bruchteil die Firmung. Da scheint die Heimat wieder egal zu sein. Ich würde das ja sehr begrüßen, wenns nicht rein ums feiern gehen würde. Sondern tatsächlich um gelebten Glauben und Erhaltung der Gemeinde.

Why people sign

  • Gerd Koch Baesweiler

    6 days ago

    Das ist der letzte Grund das junge Christen sich intensiv mit dem Glauben auseinandersetzen "müssen".

  • on 29 Jul 2019

    Weil es Bekannte von mir betrifft

  • Petra Bakenhus Bergisch Gladbach

    on 29 Jul 2019

    Ich sehe es ebenso als wichtig an, Kindern im gewohnten Umfeld die kirchliche Gemeinschaft weiter-/näher zu bringen. Dort stellt sich das Sicherheitsgefühl und die Wertschätzung ein in einem „sicheren Raum“. Heute wird darauf keinen großen Wert mehr gelegt. Die Kirche hat schon vieles verloren, diese „Sparmaßnahme“ ist eine Maßnahme am falschen Ende und wird keinem Gutes tun. Meine Kinder fühlen sich ebenso sicher in ihrer Kirchengemeide der Schule. Bitte überdenkt diese Entscheidung!!! Kinder sind die Zukunft und diese brauchen Halt und Menschen und Zuversicht und einen Raum Fragen zu stellen, eine gute kleine Gemeinde kann diesen sicheren Raum stellen, da dort schon Menschen des Vertrauens oft beistehen.

  • on 22 Jul 2019

    Es geht um die Kinder, aber genau so um die Zusammenhänge in den kleineren Ortschaften. Um Leben in der Gemeinde und vor allerdem Leben zwischen den Gemeindemitglieder und der Kirche! Warum wird diese immer mehr auseinander gezogen?

  • Nicht öffentlich Geilenkirchen

    on 19 Jul 2019

    Ich verstehe beide Seiten, Kirche und Gläubige. M.M. nach gibt es auch andere Möglichkeiten, die Erstkommunionfeiern zu feiern und das in jeder Gemeinde und auch mit nur 1 Priester. Die Zahl der Kokis geht zurück, sodass auch neben den Kokis und deren Familien auch die Gemeinde die hl. Messe mitfeiern könnte. Zudem könnte jede Gemeinde oder auch 2 Gemeinden z.b. an einem Sonntag Erstkommunion feiern verteilt auf mehrere Sonntage hintereinander. Funktioniert in anderen Pfarreien mit nur 1 Priester auch. Man kann auch statt der Sonntagsmesse eine Vorabendmesse einbauen für eine Gemeinde. Und sonntags wird dann Erstkommunion gefeiert. Das Veränderungen her müssen mangels Priester ist klar, aber alles zu zentralisieren finde ich nicht okay, eben weil die Kinder in ihren Gemeinden zur Schule gehen, Freunde dort haben. Vielleicht muss man neu überdenken. Alternativen zur Messe wären Wortgottesdienste in den Gemeinden wo keine Erstkommunion an einem Sonntag stattfindet.

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