• Von: DITIB Interkulturelle Elternarbeit Niederbayern mehr
  • An: Regierungspräsident Heinz Grunwald
  • Region: Niederbayern mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 42 Unterstützer
    26 in Niederbayern
    Sammlung abgeschlossen

Flächendeckende Ausweitung des Islamischen Unterrichts an niederbayerischen Schulen

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Der Modellversuch "Islamischer Unterricht" läuft derzeit mit Erfolg an einigen Schulen landesweit für junge Musliminnen und Muslime.
Inzwischen gibt es immer mehr ausgebildete Lehrkräfte für das Fach, sodass man eine Ausweitung des Faches ins Auge fassen muss.

Daher fordern wir für unsere Kinder die Erteilung des Islamunterrichts in deutscher Sprache anstelle von Ethik und möchten somit von unseren, im Grundgesetz verankerten, Rechten Gebrauch machen.

Wenn unsere Kinder die Möglichkeit haben, ihre Religion in den Schulen in deutscher Sprache zu lernen, wird dies verhindern, dass sie durch Missbrauch unserer Religion in die Falle von radikalen Gruppen geraten. Ein deutsch sprechender, muslimischer Religionslehrer, der sehr stark in die Tiefe gehen und die jeweiligen Schülerpersönlichkeiten genau da abholen kann, wo es nötig ist, würde die Stabilisierung und die Integration unserer Kinder ermöglichen. Wir als Eltern wollen in Zusammenarbeit mit Ihnen das friedliche Miteinander erhalten, fördern und an unsere Kinder weiter geben, dafür setzen wir uns ein.

Begründung:

Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, junge Menschen muslimischen Glaubens zu helfen, sich als Teil unserer deutschen Gesellschaft zu verstehen. Hierzu gehört selbstverständlich die Möglichkeit, einen Diskursraum zu schaffen, der es den Heranwachsenden erlaubt, im hiesigen Schulkontext ihre Religion kennen zu lernen und reflektieren zu können. Darüber hinaus hilft der Islamische Unterricht Vorurteile abzubauen, indem interreligiöse Projekte initiiert werden, in welchen die Schülerinnen und Schülern lernen, dass alle Menschen ähnliche Probleme haben und Religionen ihnen Möglichkeiten anbieten, mit diesen umzugehen. Dabei gibt es unterschiedliche Wege. Keine ist objektiv gesehen besser, sondern für das Subjekt der richtige Weg. Durch ein solches Denken entsteht eine Kultur der Anerkennung, die für das Zusammenwachsen unserer Gesellschaft essentiell ist. An einigen Schulen kann durch den Islamischen Unterricht diese Kultur gelebt werden. Allerdings kommen derzeit lediglich 10% der muslimischen Jungen und Mädchen in den Genuss dieses Faches. Eine Ausweitung des Faches und die Schaffung von Planstellen wären nun die konsequenten Schritte in die richtige Richtung.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Landshut, 04.03.2015 (aktiv bis 31.03.2015)


Neuigkeiten

Zusammenfassung fehlerhaft Neuer Petitionstext: Der Modellversuch "Islamischer Unterricht" läuft derzeit mit Erfolg an ca. 250 einigen Schulen landesweit ungefähr 11.000 für junge Musliminnen und Muslime. Inzwischen gibt es immer mehr ausgebildete ...

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Debatte zur Petition

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CONTRA: Ich stelle mir gerade vor, was mit den Antragstellern passieren würde, welche die flächendeckende Ausweitung des christlichen Unterrichts in islamischen Staaten fordern würden - Nicht auszudenken, was mit diesen Menschen dort passieren würde!!! Nein, ...

CONTRA: "Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, junge Menschen muslimischen Glaubens zu helfen" Nein ist es nicht. Der demokatie- und Freiheitsverachtende Islam muss bekämpft und unsere Kinder vor diesem beschützt werden! Kein Platz für falsche Toleranz, ...



Petitionsverlauf

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