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Bild zur Petition mit dem Thema: Forschung - Dauerhafte Intensivierung der Forschung des Abbaus von hochradioaktivem Müll Forschung - Dauerhafte Intensivierung der Forschung des Abbaus von hochradioaktivem Müll
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 10 Tage verbleibend
  • 34 Unterstützende
    0% erreicht von
    50.000  für Quorum 

Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.
Weiterleitung zum Unterschreiben auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestags:

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Forschung - Dauerhafte Intensivierung der Forschung des Abbaus von hochradioaktivem Müll

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Mit der Petition soll erreicht werden, dass die Forschung des Abbaus von hochradioaktivem Müll dauerhaft intensiviert wird.

Begründung:

In der - zumindest meiner Wahrnehmung nach - öffentlichen/politischen Diskussion beschränkt sich der Umgang mit Atommüll auf die Endlagersuche.Gerade hinsichtlich des hochradioaktiven Mülls (alte Brennstäbe) sollte parallel der Abbau erforscht werden.Wichtig ist dabei festzuhalten, dass weder die Endlagersuche noch die Abschaltung der AKW hiervon betroffen sein sollten.Der hochradioaktive Atommüll ist problematisch wegen> der Menge, die in den Jahrzehnten der Nutzung der Kernenergie entstanden ist,> der Strahlung und damit verbundenen Gefahren/Risiken,> die Dauer des Zerfalls/der Halbwertszeiten und> der "diffusen" Zusammensetzung von Müll und Strahlung.Die entstehende energiereiche Strahlung müsste nutzbar gemacht werden, sei es durch Stromerzeugung, CO2-Spaltung oder Elektrolyse/Wasserstoffproduktion o. ä..Der hochradioaktiev Atommüll setzt sich größtenteils zusammen aus Uran-238 sowie in relativ geringen Mengen Spaltprodukten und Transuranen:> Uran-238 gilt mit einer Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren als quasi stabil; könnte man dies "sauber" von dem übrigen Müll trennen, würde - soweit insbesondere die Transurane nicht unkontrolliert zerfallen - sich der "Berg" des hochradioaktiven Mülls massiv vermindern.> Könnte man die Spaltprodukte, insbesondere Strontium-90 und Cäsium-137, "sauber" isolieren, hätte man Energiequellen, deren Strahlungsart bekannt ist und die evtl. mit Strahlungsdauern von im Wesentlichen 10 - 100 Jahren eine andere "Behandlung" verdienen als Plutonium-240 mit einer Halbwertszeit von 6.500 Jahren.> Die Transurane zeichnen sich insbesondere durch teilweise lange Halbwertszeiten aus. Über Neutronenreaktionen könnten diese beschleunigt gespalten werden bzw. evtl. das vorgenannte Plutionium-240 in Plutonium-241 mit einer Halbwertszeit von "nur" 14 Jahren gewandelt werden.Ergebnis der Forschungen (Atommülltrennung, Neutronenreaktionen oder Neutronenreflektoren, beherrschbare Müllzusammensetzungen, Zerfallbeschleunigung, Heat-to-power etc.) wären ggf. neue Reaktoren, deren einziger Zweck jedoch der beschleunigte Abbau des hochradioaktiven Mülls wäre, die aber "en passant" womöglich Strom, O2, H2 o.ä. produzieren (und für eine verbesserte Wirtschaftlichkeit sorgen). Dies sollte nicht vom Atomausstieg umfasst sein.Die Forschung (und Gesetzgebung) sollte zudem die Transmutation im Blick behalten, auch wenn sie derzeit nicht ausgereift erscheint.Auch würde das geplante Endlager mit Sicherheit Akzeptanz gewinnen, wenn es nicht kiloweise Plutonium usw. umfasst.Zuletzt würde womöglich eine Ableitung und Nutzung der Wärmeenergie Einfluss auf den Standort haben.Die Intensivierung der Forschung sollte mindestens bis Beginn der Endlagerung laufen.

06.10.2017 (aktiv bis 31.05.2018)


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