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Bild zur Petition mit dem Thema: Frau Bundeskanzlerin,Herr Finanzminister: Wohin fließen die Milliarden für Bankenrettungen? Frau Bundeskanzlerin,Herr Finanzminister: Wohin fließen die Milliarden für Bankenrettungen?
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Bundeskanzlerin/Bundesfinanzminister
  • Region: Europäische Union
    Kategorie: Wirtschaft mehr
  • Status: Bearbeitungsfrist abgelaufen
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 3.307 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Frau Bundeskanzlerin,Herr Finanzminister: Wohin fließen die Milliarden für Bankenrettungen?

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Wir fordern Antworten auf die Fragen: 1. Wer genau sind die Begünstigten der Milliardenbeträge, mit denen europaweit marode Banken vor dem Bankrott gerettet wurden und werden? 2. Wohin genau fließen all diese Gelder? 3. Wer profitiert von den Zahlungen, welche durch die Steuerzahler erbracht werden?

Begründung:

Seit einigen Jahren ist nun fast ununterbrochen von der "Staatsschuldenkrise" die Rede. Mit dieser wird der brutale Sparkurs begründet, welcher nichts anderes bedeutet, als stetige und immer stärkere Einschnitte in staatliche Leistungen der Bereiche Infrastruktur, Bildung, Soziales, Gesundheit, um nur einige zu nennen. In Wahrheit ist es jedoch eine Finanzmarktkrise. Nicht verursacht durch schlechtes Haushalten der Steuerzahler, vielmehr durch unkontrollierte und aberwitzige Spekulationsgeschäfte rücksichts- und skrupelloser Marktteilnehmer, welche zwangsläufig irgendwann schiefgehen mussten. Genau so kam es dann auch, beginnend mit dem Platzen der amerikanischen Hypothekenblase. Viele Kreditinstitute und Banken hatten an diesem gefährlichen Spekulationswahnsinn teilgenommen, ohne die damit verbundenen Risiken zu beachten und zu würdigen. So mussten in Deutschland nach dem Zusammenbruch der HRE diverse Landesbanken vor dem drohenden Bankrott gerettet werden. Mit diesen Rettungsmaßnahmen wurden die Spekulanten nahezu umfassend von den Konsequenzen ihrer fatalen Fehlentscheidungen bewahrt. Ein Vorgang, der im Rahmen einer Marktwirtschaft bereits höchst bedenklich ist. Der Unternehmer genießt die Früchte seiner Tätigkeit nicht zuletzt auf der Basis des zuvor eingegangenen unternehmerischen Risikos. Renditen, Dividenden, Zinsen, Einnahmen aus Mieten und Pachten sind solche Früchte, welche aus dem unternehmerischen Risiko heraus auch gerechtfertigt sind. Wenn jedoch im Nachhinein das Risiko der Allgemeinheit aufgebürdet wird, welche Rechtfertigung gibt es dann für die ausschließliche Nutznießung durch Unternehmer/Investoren? Da nun die Steuerzahler in Deutschland und auch anderen europäischen Ländern teils durch massive Staatsverschuldung ihr gefährdetes Bankensystem retten mussten, steht ihnen auf der anderen Seite auch der Nutzen aus diesen Rettungen zu. Um diesen realisieren und einfordern zu können, ist jedoch zunächst die Information darüber nötig, wer ganz konkret in welcher Höhe Zahlungen aus solchen Rettungspaketen erhalten hat. Diese Informationen verlangen wir mit dieser Petition!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 27.02.2013 (aktiv bis 26.05.2013)


Neuigkeiten

Hallo liebe Unterstützer und Mitzeichner, eine ganze Weile ist vergangen und ich wollte nur das Einreichen der Petition vermelden. Es sind immerhin über 3000 Menschen in diesem Land, welchen nicht egal ist, was mit ihren Steuergeldern passiert und ...

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Debatte zur Petition

PRO: Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh-Henry Ford Das Geld ist dort gelandet, wo es weitere Schulden entstehen lassen kann und sich somit weiter vermehrt, sprich das gesammte weltweite Geldsystem ...

PRO: Die gewählten Regierungsmitglieder sind eigentlich als "Verwalter" der Steuergelder anzusehen. Denke ich. Wir haben die Pflicht, Steuern zu bezahlen - der Staat somit die Pflicht, konkrete Auskunft über die Verwendung zu geben.

CONTRA: Ich will lieber nicht wissen, wo das Geld hingeht, sonst werde ich vielleicht wütend und dann kann ich meine Arbeit nicht mehr machen

CONTRA: Ich bin für Transparenz aber die Erfolglosigkeit der Petition spiegelt meine Erfahrungen im Bekanntenkreis wieder. Es herrscht absolut kein Interesse, selbst wenn ich nach kühlen Argumenten plakativ Merkel/Schäuble die Schuld an Griechenlands verdoppelter ...

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