Wir fordern Antworten auf die Fragen: 1. Wer genau sind die Begünstigten der Milliardenbeträge, mit denen europaweit marode Banken vor dem Bankrott gerettet wurden und werden? 2. Wohin genau fließen all diese Gelder? 3. Wer profitiert von den Zahlungen, welche durch die Steuerzahler erbracht werden?

Begründung

Seit einigen Jahren ist nun fast ununterbrochen von der "Staatsschuldenkrise" die Rede. Mit dieser wird der brutale Sparkurs begründet, welcher nichts anderes bedeutet, als stetige und immer stärkere Einschnitte in staatliche Leistungen der Bereiche Infrastruktur, Bildung, Soziales, Gesundheit, um nur einige zu nennen. In Wahrheit ist es jedoch eine Finanzmarktkrise. Nicht verursacht durch schlechtes Haushalten der Steuerzahler, vielmehr durch unkontrollierte und aberwitzige Spekulationsgeschäfte rücksichts- und skrupelloser Marktteilnehmer, welche zwangsläufig irgendwann schiefgehen mussten. Genau so kam es dann auch, beginnend mit dem Platzen der amerikanischen Hypothekenblase. Viele Kreditinstitute und Banken hatten an diesem gefährlichen Spekulationswahnsinn teilgenommen, ohne die damit verbundenen Risiken zu beachten und zu würdigen. So mussten in Deutschland nach dem Zusammenbruch der HRE diverse Landesbanken vor dem drohenden Bankrott gerettet werden. Mit diesen Rettungsmaßnahmen wurden die Spekulanten nahezu umfassend von den Konsequenzen ihrer fatalen Fehlentscheidungen bewahrt. Ein Vorgang, der im Rahmen einer Marktwirtschaft bereits höchst bedenklich ist. Der Unternehmer genießt die Früchte seiner Tätigkeit nicht zuletzt auf der Basis des zuvor eingegangenen unternehmerischen Risikos. Renditen, Dividenden, Zinsen, Einnahmen aus Mieten und Pachten sind solche Früchte, welche aus dem unternehmerischen Risiko heraus auch gerechtfertigt sind. Wenn jedoch im Nachhinein das Risiko der Allgemeinheit aufgebürdet wird, welche Rechtfertigung gibt es dann für die ausschließliche Nutznießung durch Unternehmer/Investoren? Da nun die Steuerzahler in Deutschland und auch anderen europäischen Ländern teils durch massive Staatsverschuldung ihr gefährdetes Bankensystem retten mussten, steht ihnen auf der anderen Seite auch der Nutzen aus diesen Rettungen zu. Um diesen realisieren und einfordern zu können, ist jedoch zunächst die Information darüber nötig, wer ganz konkret in welcher Höhe Zahlungen aus solchen Rettungspaketen erhalten hat. Diese Informationen verlangen wir mit dieser Petition!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Hallo liebe Unterstützer und Mitzeichner,

    eine ganze Weile ist vergangen und ich wollte nur das Einreichen der Petition vermelden. Es sind immerhin über 3000 Menschen in diesem Land, welchen nicht egal ist, was mit ihren Steuergeldern passiert und dafür danke ich allen ganz herzlich. Nun werden wir sehen, was die Politik aus der Frage macht. Um die "Mailbelastung" nicht zu übertreiben, werde ich mich nur noch einmal mit dem "Ergebnis" der Petition an alle Unterzeichner wenden, sobald mir eines vorliegt.

    Mit besten Grüßen,

    Rolf Böldicke

  • Guten Abend,

    und vielen Dank zunächst einmal für die bisherige Unterstützung der Petition! Ihr habt einen wichtigen Beitrag geleistet, um in unserem Land die Demokratie zu stärken und die Politiker, die gewählt wurden, um den Willen des Volkes zu repräsentieren, daran zu erinnern, wem sie Verantwortung und Rechenschaft schuldig sind.
    Ich habe in den zahlreichen Kommentaren immer wieder ähnliche Kritikpunkte erkennen können und bin auch dankbar für einige zusätzliche Argumente zur Begründung der Petition. Bisher sind knapp 1800 Unterschriften zusammen gekommen, fast 1000 davon in den ersten beiden Tagen! Ein unglaubliches Ergebnis, mit dem ich nie gerechnet hätte. Inzwischen ist der Zustrom etwas abgeflaut, was in der heutigen Informationsflut auch nur allzu verständlich ist.

    Damit wir uns aber trotzdem dem sehr hoch gesteckten Ziel von 100.000 Unterschriften nähern, muss die Petition auf allen verfügbaren Wegen verbreitet, bekannt gemacht und auch immer wieder in Erinnerung gebracht werden.

    Darum möchte ich heute bitten. Teilt den Link zur Petition (auch immer mal wieder) auf facebook oder in jedem beliebigen anderen sozialen Netzwerk. Schickt Freunden und Bekannten eine Email mit dem Link und der Bitte, zu unterschreiben. Sprecht mit den Menschen in eurem Umfeld und überzeugt sie, zu unterschreiben.

    Die Petition kann nur dann ein großer Erfolg werden, wenn wir noch viele zusätzliche Unterschriften bekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Deutschland "nur" 1800 Leute interessiert, was mit ihrem Geld geschieht und warum wir den Gürtel immer enger schnallen müssen, während die oberen 10% der Gesellschaft immer reicher werden (denn irgendwo dahin fließen die Gelder am Ende ja). Also ist die Petition einfach noch nicht bekannt genug.

    Das zu ändern, darum bitte ich alle Unterstützer!

    Mit besten Grüßen aus Berlin,

    Rolf Böldicke

    www.openpetition.de/petition/online/frau-bundeskanzlerin-angela-merkel-herr-finanzminister-dr-wolfgang-schaeuble-wohin-fliessen-die-m

Pro

Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh-Henry Ford Das Geld ist dort gelandet, wo es weitere Schulden entstehen lassen kann und sich somit weiter vermehrt, sprich das gesammte weltweite Geldsystem dient ausschliesslich der Umverteilung von unten (diejenigen die WIRKLICH Leistung erbringen) nach oben (diejenigen, die die unteren für sich arbeiten lassen), so einfach ist der ganze Schwindel!

Contra

Ich will lieber nicht wissen, wo das Geld hingeht, sonst werde ich vielleicht wütend und dann kann ich meine Arbeit nicht mehr machen