GEGEN DEN GEPLANTEN MITFAHRERPARKPLATZ MIT 90 STELLPLÄTZEN UND DEN BEREITS VORANDENEN WILDEN PARKPLATZ AUF DEM "HISTORISCHEN KETSCHENDORFER ANGER".

Wir fordern, dass der Beschluss für den Anger nicht gefasst wird und ein Mitfahrerparkplatz im Umfeld der A 12 an geeigneter Stelle, in einem angemessenen Umfang entsteht. Alternativvorschläge sind der Stadt bekannt, denen noch nicht ausreichend nachgegangen wurde. Damit fordern wir auch ausdrücklich, die Abschaffung des vorhandenen unschönen Parkplatzes sowie die Renaturierung dieser Fläche.

Begründung

Der historische Anger liegt an der August-Bebel-Straße. Sie ist bis heute die zentrale Straße des Stadtteils / Süd. Der Anger mit dem Dorfteich ist heute in seiner Form noch erkennbar.

Er ist die erste und einzige große Grünfläche im Stadtteil / Süd in seiner Form, die von Einwohnern und Besuchern der Stadt wahrgenommen wird.

Diese Fläche verdient auf Grund ihrer Historie und ihrer Lage eine besondere Aufmerksamkeit. Sie prägt das Erscheinungsbild des Stadtteils erheblich.

Die Anwohner haben in den letzten 3 Jahrzehnten viel Arbeit, Geld und Herzblut in ihren anliegenden Grundstücken gelegt, auf Sauberkeit und Ordnung geachtet und somit erheblich und entscheidend zum positiven Gesamterscheinungsbild des "Ketschendorfer Anger" und zum Stadtbild beigetragen.

Im Rahmen eines Pilotprojektes stehen der Domstadt Fürstenwalde Fördermittel für einen Mitfahrerparkplatz zur Verfügung, der mit 90 Stellplätzen auf dem Anger, nach dem Willen der Stadt, errichtet werden soll.

Wieder soll ein Stück Natur genommen und ein Stück Geschichte zubetoniert werden.

Die Stadtverordnetenversammlung möchte am 06.11.2014 um 18:00 Uhr, im Festsaal des Alten Rathauses der Domstadt, den Standort "Mitfahrerparkplatz am südlichen "Ketschendorfer Anger" östlich der August-Bebel-Straße in Fürstenwalde" beschließen.

Am 18.06.2014 gab es eine Befragung der Nutzer des vorhandenen Parkplatzes. Es wurden 28 Pendler bzw. Mitfahrer und 17 Mitarbeiter bzw. Gäste der Polizeiwache gezählt.

Leider wurden zu keinem Zeitpunkt die Anwohner über einen geplanten Parkplatz befragt.

Möglichkeiten für einen Mitfahrerparkplatz an geeigneter Stelle gibt es in Fürstenwalde, aber von mindestens NEUN Alternativvorschlägen wurden NUR DREI detaillierter untersucht, darunter auch der Anger.

Noch besteht die Chance den "Historischen Ketschendorfer Anger" zu erhalten, um ihn wieder als Ort für Stadtteilfeste und gemeinschaftlichen Aktivitäten nutzen zu können.

Auch Wander- und Radtouristen begrüßen diese Grünfläche für eine Rast.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Cindy Krey-Lehmann aus Fürstenwalde
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
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  • www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/fuerstenwalde/artikel6/dg/0/1/1360926/

  • Bürgerbegehren gegen den Standort Mitfahrerparkplatz auf dem südlichen Ketschendorfer Anger in Fürstenwalde bis 09.02.2015

    In ihrer Sitzung am 6. November 2014 hat die Stadtverordnetenversammlung mit sehr knapper Mehrheit für die Errichtung eines Pendlerparkplatzes auf dem Ketschendorfer Anger in Fürstenwalde Süd gestimmt. Bereits im Vorfeld dieser Entscheidung hatten sich die Anwohnerinnen und Anwohner des Angers sowie weitere Bürgerinnen und Bürger der Stadt in die Diskussion eingebracht, die Defizite dieses Standorts aufgezeigt, Umfragen durchgeführt und sogar eine Online-Petition mit mehr als 550 Unterstützern gegen diesen Standort gestartet.
    Aufgrund der nunmehr gefällten Entscheidung haben die Gegner des Mitfahrerparkplatzes am Ketschendorfer Anger ein Bürgerbegehren initiiert. Ziel dieses Begehrens ist es, für den geplanten Mitfahrerparkplatz einen geeigneteren Standort auszuwählen.
    Dieser Standort ist weder für Autobahnpendler geeignet, noch erfüllt er die Anforderungen, die sich im Rahmen eines zukunftsweisenden Verkehrskonzeptes stellen. Pendlerparkplätze machen nur dann Sinn, wenn Sie entweder im randstädtischen Bereich liegen (um dort die sog. Einpendler "abzufangen") oder zumindest den Umstieg auf andere Verkehrsmittel gewährleisten (also an Bahn- bzw. Busbahnhöfen liegen). In jedem Fall sollte durch die Errichtung eines Pendlerparkplatzes das Verkehrsaufkommen im Innenstadtbereich, also auch in Stadtteilzentren, nicht erhöht, sondern verringert werden. Darüber hinaus sollten Pendlerparkplätze einen sichtbaren Mehrwert für potentielle Nutzer bieten. Beide Voraussetzungen sind aus unserer Sicht am Standort Ketschendorfer Anger nicht erfüllt. Weder dient dieser Standort dazu, das Verkehrsaufkommen in Fürstenwalde Süd zu reduzieren, noch erscheint er vorteilhaft für Autobahnpendler. So müssen PKW-Fahrer, die von der Autobahn kommen und in Fürstenwalde "nur schnell Mitfahrer einsammeln wollen", immerhin zwei Ampeln auf dem Weg zum Parkplatz überqueren. Gleichzeitig besteht aufgrund der Anlage des Parkplatzes die Gefahr, dass eine schnelle Weiterfahrt aufgrund der Kreuzungssituation am Anger nicht realisierbar ist.
    Die einzige Grünfläche an der gesamten August-Bebel-Straße könnte durch Verlegung des Pendlerparkplatzes an einen anderen Standort erhalten bleiben, aufgewertet und erweitert werden, wie unter anderem im Klimaschutzkonzept 2010 festgehalten wurde. Außerdem würde sich die Lebensqualität einer größeren Anzahl von Einwohnern des gesamten Stadtteils nicht weiter verschlechtern.

    Da es sich hierbei um ein Pilotprojekt des Bundes handelt, wird dieses auch zu 100% vom Bund finanziert. Bei so einem teuren Geschenk sollte man mit den zur Verfügung stehenden Mitteln verantwortungsbewusster umgehen. Ein Bürgerbegehren soll nun die letzte Grünfläche entlang der August-Bebel-Straße retten und Pendlern einen Pendlerparkplatz an geeigneter Stelle geben.

    Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift das Bürgerbegehren (10% aller wahlberechtigten Fürstenwalder/innen) und den Einwohnerantrag (5% aller wahlberechtigten Fürstenwalder/innen) und sammeln Sie bis zum 09.02.2015 mit.
    Unterschriftenlisten-Downloads: www.bfz-fuerstenwalde.de

    Vielen Dank an das Bündnis Fürstenwalder Zukunft für die freundliche Unterstützung.

    Im Namen der Initiatoren

Pro

Wo der Parkplatz am Ende steht oder auch sonstige Bauwerke bleibt sich Gleich. Die jedoch immer wieder gleich Vorgehensweise vieler Verwaltungen sieht nicht ein den Bürger zu beteiligen wie eben in diesem Fall auch. Im besonderen ist festzustellen das je weniger die Stadt sowas kostet um so weniger Bürgerbeteiligung. Wenn die Stadt diesen Parkplatz selbst bezahlen müsste würde er nicht gebaut. PUNKT. Um so verwerflicher ist es das Steuermittel so verschwendet werden.

Contra

Hallo, da leider bis jetzt von den Unterzeichnern dieser Petition keine Vorschläge als alternative gebracht wurden möchte ich dieses tun.Da wäre ein Platz zwischen dem Aldi und dem Rollermarkt in der alten Langewahler Str. Teile davon gehören meines wissens nach auch Herrn Umstädter.also wäre es doch ein leichtes für Ihn diese Grundstück der Stadt anzubieten oder zu überlassen. Denn ein Platz am Stadtrand irgendwo würde nicht genutzt werden.Denn wer stellt sich schon gerne morgens um 6 Uhr auf einen unbeleuchteten Platz und holt nach 12 h sein Auto wieder ab.wenn es dann noch da ist. K.Klemt