• Von: Martina Dietrich, Schulpflegschaftsvorsitzende ... mehr
  • An: Schuldezernentin Frau Dr. Agnes Klein
  • Region: Stadt Köln
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 1.120 Unterstützer
     Sammelziel erreicht

Für den notwendigen Erwerb des Nachbargrundstückes für die Regenbogenschule durch die Stadt Köln!

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Wir fordern die Stadt Köln auf zur Zukunftssicherung einer adäquaten pädagogischen Betreuung und Förderung in Grundschule und Ganztag das derzeit zum Verkauf stehende Nachbargrundstück zur Erweiterung der Regenbogenschule zu erwerben.
Bitte unterstützen Sie unser Anliegen indem Sie mit Ihrer Unterschrift der Forderung Nachdruck verleihen.

Begründung:

Auch an unsere Grundschule bzw. den Träger unserer Ganztagsbetreuung ist die städtische Anfrage nach Erhöhung der Ganztagsplätze gegangen. Dies ist angesichts der hohen Nachfrage auch nachvollziehbar.
So haben sich von 94 Anmeldungen an unserer Schule für das neue Schuljahr 79 Eltern um einen Platz im Ganztag beworben. Davon können derzeit nur 37 Bewerbungen berücksichtigt werden, d.h. viele der betroffenen Familien stehen vor existenziellen Problemen durch die fehlende Betreuung ihrer Kinder.
Als Eltern können wir uns sehr gut vorstellen, was das bedeutet. Und dennoch tun wir uns mit einer Zustimmung zur Erhöhung der Ganztagsplätze extrem schwer.
Warum?
Seit der Umwandlung der Regenbogenschule in eine Offene Ganztagsschule zum Schuljahr 2007/8 ist die Anzahl der zu betreuenden Kinder kontinuierlich gestiegen.
Angefangen mit 150 Betreuungsplätzen wurde im Schuljahr 2011/12 auf 200 aufgestockt, ein Jahr später auf 235 und nun zum nächsten Schuljahr auf 250. Diese Aufstockung um fast das Doppelte innerhalb von 7 Jahren fand jedoch ohne irgendeine Erweiterung der räumlichen Gegebenheiten statt. Das Lehrerkollegium und die Mitarbeitenden des Ganztages haben sehr kreativ immer wieder neue Raumnutzungskonzepte entworfen und umgesetzt, aber de facto sind die Räume einfach nicht ausreichend. Die Kinder verbringen ihren ganzen Tag im Klassenraum, mit z.T. nur wenig Ausweichmöglichkeiten. Die Küche und der Speiseraum ist den Schülerzahlen nicht gewachsen: die Kinder essen z.T. im Computerraum oder eben auch im Klassenzimmer.
Auch die Anzahl der Toiletten wurde nicht erhöht, trotzdem eine Nutzung von ca. 250 Kindern im Ganztagsbetrieb, deren Kapazität bei weitem übersteigt. Die unerträgliche Situation der Toiletten beschäftigt die Schulpflegschaft kontinuierlich.
Die Raumsituation ist also jetzt schon unerträglich und wird sich durch die Erhöhung um weitere 15 Plätze noch zuspitzen. Und damit ist der Bedarf an Ganztagsplätzen ja bei weitem noch nicht gedeckt.
Der Stadtteil Dellbrück gehört in Köln zu den stark wachsenden und vor allem bei Familien beliebten Stadtteilen. Neue Wohngebiete sind schon ausgewiesen und so wird die Anzahl der Kinder im Stadtteil noch weiter steigen. Das bedeutet, dass sich in den nächsten Jahren die Schulanmeldezahlen in Dellbrück erhöhen werden und damit zur Bedarfsdeckung auch die Anzahl der Ganztagsbetreuungsplätze kontinuierlich ausgebaut werden müssen.
Dazu kommt: während der Betreuungsbedarf zu Beginn des Ganztagsbetriebes im Jahr 2007 unter 50% lag, sind es für das Schuljahr 2014/15 über 84% der Eltern, die für die Schulneulinge zum Schuljahr 2014/15 einen Ganztagsplatz beanspruchen. Die Entwicklung geht also ganz klar hin zu einer 100% Betreuung.
Steigender Raumbedarf wird darüber hinaus auch durch die beginnende Inklusion kommen. Die Betreuung von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf erfordert weitaus mehr Differenzierungs- und Therapieräume.

Aus diesem Grund ist eine räumliche Vergrößerung der Schule unumgänglich!

Und es bietet sich derzeit eine einmalige Chance:
Direkt an das Schulgebäude angrenzend steht aktuell die Immobilie der ehemaligen Bäckerei Lievenbruck zum Verkauf. Der Erwerb dieses Grundstückes stellt eine unwiederbringliche Gelegenheit dar, dem steigenden Raumbedarf der Regenbogenschule und dem damit verbundenen Ganztagsbetrieb gerecht zu werden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 26.02.2014 (aktiv bis 25.04.2014)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, das Thema läuft auf vielen Ebenen. Am Samstag waren wir im Kölner Stadt Anzeigen mit einem großen Artikel. Und heute abend findet eine von uns organisierte Podiumsdiskussion zum Thema statt. Um 19:30 Uhr ...

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Debatte zur Petition

PRO: Wir brauchen eine ausreichende und qualitativ am Bedarf und an den Bedürfnissen von Kindern, Müttern und Vätern orientierte Infrastruktur von Kinderbetreuung nach dem Unterricht, die wirklich eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht und unterstützt. ...

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Petitionsverlauf

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