Petition richtet sich an:
Die zuständigen Behörden der Stadt Langenhagen, insbesondere die Genehmigungs- und Ordnungsbehörden, sowie die politischen Entscheidungsträger im Rat der Stadt Langenhagen. Diese Stellen sind für die Genehmigung von Veranstaltungen und die Festlegung
Wir fordern die zuständigen Behörden sowie die Veranstalter auf, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Anwohner wirksam vor unzumutbarer Lärmbelästigung zu schützen und einen fairen Ausgleich zwischen Veranstaltungsinteressen und den berechtigten Bedürfnissen der Nachbarschaft zu schaffen.
Bereits bei mehreren Veranstaltungen auf dem Gelände des MTV Engelbostel kam es in der Vergangenheit zu erheblichen Lärmbelastungen. Über Stunden hinweg waren laute Musik, Bässe und Partylärm weit über das Veranstaltungsgelände hinaus wahrnehmbar. Ruhe und Erholung wurden dadurch erheblich eingeschränkt. Es handelt sich aus Sicht vieler Anwohner nicht um ein einmaliges Problem, sondern um eine wiederkehrende Belastung, die bei verschiedenen Veranstaltungen immer wieder auftritt.
Besonders betroffen sind Familien mit Kindern, ältere Menschen, Schichtarbeiter sowie Personen, die aus gesundheitlichen Gründen auf Ruhe angewiesen sind. Das Recht auf Erholung und ungestörtes Wohnen sollte bei der Planung und Durchführung solcher Veranstaltungen angemessen berücksichtigt werden.
Viele Anwohner empfinden es zudem als unzureichend, wenn die Belastungen lediglich durch symbolische Gesten wie das Verteilen von Ohrstöpseln kommentiert werden. Stattdessen wünschen sie sich konkrete Maßnahmen zur Verringerung der Lärmbelastung und einen respektvollen Umgang mit den berechtigten Anliegen der Nachbarschaft.
Ein möglicher und naheliegender Kompromiss wäre beispielsweise, die Hauptveranstaltungsfläche weiter in den hinteren Bereich des MTV-Geländes zu verlegen, anstatt die lautesten Programmpunkte unmittelbar an den angrenzenden Wohnhäusern stattfinden zu lassen. Bereits eine größere Entfernung zwischen Lautsprechern und Wohnbebauung kann die wahrgenommene Lautstärke deutlich reduzieren und die Belastung für viele Anwohner spürbar verringern.
Wir fordern daher:
• Die Prüfung alternativer Veranstaltungsflächen auf dem Gelände mit größerem Abstand zur Wohnbebauung.
• Wirksame Maßnahmen zur Begrenzung der Lärmbelastung, insbesondere bei Musik- und Bühnenveranstaltungen.
• Die Einhaltung angemessener Ruhezeiten und eine konsequente Kontrolle der Lautstärke.
• Eine stärkere Berücksichtigung der Interessen und des Schutzbedürfnisses der Anwohner.
• Einen offenen Dialog zwischen Veranstaltern, Behörden und betroffenen Bürgern.
Diese Petition richtet sich ausdrücklich nicht gegen das Vereinsleben, ehrenamtliches Engagement oder Veranstaltungen an sich. Viele Anwohner begrüßen das gesellschaftliche Leben im Ort. Ziel dieser Petition ist es vielmehr, langfristige Lösungen zu finden, damit Veranstaltungen und die Lebensqualität der Anwohner dauerhaft miteinander vereinbar bleiben.
Für ein faires Miteinander, mehr Rücksichtnahme und den Schutz der Wohn- und Lebensqualität in Engelbostel.
Diese Petition ist wichtig, weil sie den betroffenen Anwohnern eine Stimme gibt und auf die erheblichen Auswirkungen aufmerksam macht, die eine derart laute Veranstaltung auf das tägliche Leben haben kann.
Jeder Mensch hat das Recht auf Ruhe, Erholung und eine ungestörte Nutzung seiner Wohnung. Wenn Veranstaltungen regelmäßig zu extremer Lärmbelästigung führen, werden Lebensqualität, Gesundheit und Wohlbefinden der Anwohner beeinträchtigt. Schlafstörungen, Stress und die Einschränkung des Privatlebens sind häufige Folgen von übermäßiger Lärmbelastung.
Die Petition soll deutlich machen, dass die Interessen der Anwohner bei der Planung und Genehmigung solcher Veranstaltungen stärker berücksichtigt werden müssen. Es geht nicht darum, Feste oder Vereinsleben grundsätzlich zu verhindern, sondern darum, ein angemessenes Gleichgewicht zwischen Feierlichkeiten und dem Schutz der Nachbarschaft zu schaffen.
Durch eine hohe Anzahl von Unterstützern kann gezeigt werden, dass es sich nicht um einzelne Beschwerden handelt, sondern um ein Anliegen vieler betroffener Bürger. Die Petition fordert daher einen verantwortungsvollen Umgang mit Veranstaltungen, die Einhaltung angemessener Lärmschutzmaßnahmen und die Wahrung der Lebensqualität in unserem Wohngebiet.
Wilhelm Walesch