Für ein gestuftes Volljährigkeitsmodell in Deutschland & der EU 🇪🇺

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss und die Europäische Kommission

19 Unterschriften

0 %
19 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

19 Unterschriften

0 %
19 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland
  1. Gestartet 02.03.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss und die Europäische Kommission

Wichtiger Hinweis: Dies ist die erweiterte Fassung meiner Petition. Da die erste Version technisch begrenzt war, habe ich dieses Upgrade erstellt, um die Bundesregierung (BMJ) direkt zu adressieren und die EU-weite Perspektive zu integrieren.

Der Deutsche Bundestag und die Bundesregierung (BMJ) möge beschließen: Die Einführung eines gestuften Volljährigkeitsmodells bis zum 21. Lebensjahr. Ziel ist es, junge Menschen in Deutschland (und perspektivisch in der gesamten EU) wissenschaftsbasiert vor existenziellen Risiken zu schützen, während ihre politischen Rechte gewahrt bleiben.

Kernforderungen:

  1. Schutz ab 21: Anhebung des Mindestalters für Tabak, Krypto-Trading, Glücksspiel und harte Spirituosen auf 21 Jahre.
  2. Jugendstrafrecht: Bundesweit einheitliche Anwendung bis 21 Jahre.
  3. Teilhabe ab 18: Das Wahlrecht sowie der Zugang zu E-Zigaretten (Vapen) verbleiben bei 18 Jahren.
  4. Schutz vor der Wehrpflicht-Klippe: Es ist ein unhaltbarer Widerspruch, 18-Jährige zur Wehrpflicht heranzuziehen, während sie bei Lebensrisiken schutzlos gestellt werden. Volle staatliche Pflichten dürfen erst mit Abschluss der Reifeentwicklung (21 Jahre) einsetzen.

Das Stufenmodell der Reife:

  • 14–16 Jahre: Fokus auf religiöse/medizinische Selbstbestimmung; Eltern bleiben voll verantwortlich.
  • 16–18 Jahre: Wahlrecht (lokal/EU) und berufliche Autonomie; Schutz vor Schuldenhaftung und Wehrpflicht.
  • 18–21 Jahre (Übergang): Wahlrecht auf „Schutzstatus für Minderjährige“ (besonders für Lernende/Sportler); direktes Kindergeld; automatisches Jugendstrafrecht.
  • Ab 21 Jahre: Übergang zur vollen rechtlichen und finanziellen Eigenverantwortung nach erfolgreicher Überbrückung der „18-Jahres-Klippe“.
  • 21–25 Jahre (Sonderstatus): Optionale Verlängerung für Lernende oder jugendliche Leute, die mehr Zeit für eine sichere Orientierung brauchen (wie z.B. in Uni/Schule)

Begründung

Ich fordere eine Neugestaltung der Volljährigkeit (§ 2 BGB). Die aktuelle starre Grenze von 18 Jahren geht an der biologischen und gesellschaftlichen Realität vorbei. Wir brauchen ein Stufenmodell, das junge Menschen schützt, während sie noch in der Entwicklung stehen. Deutschland soll hierbei eine Vorreiterrolle einnehmen und dieses Modell anschließend in die gesamte EU tragen.

Die drei Säulen der Forderung:

  1. Biologische Realität & Reife: Die Neurobiologie belegt, dass das Gehirn (insbesondere die Impulskontrolle im präfrontalen Kortex) erst mit etwa 24 Jahren voll ausgereift ist. Mit 18 Jahren befindet sich das Gehirn noch in einer kritischen Umbauphase. Die rechtliche Lage muss diesen biologischen Fakten Rechnung tragen.
  2. Schulrealität: Viele 18-Jährige stecken durch das G9-System oder spätere Einschulungen noch mitten im Abitur-Stress. Es ist paradox, einerseits volle rechtliche Verantwortung zu verlangen, während man sich noch in der geschützten Lernphase der Schule befindet. Wir brauchen Schutzrechte, bis der erste Bildungsabschluss sicher erreicht ist.
  3. Schutz vor dem finanziellen Ruin: In einer belastenden Lebensphase (Schule/Umbruch) sind junge Menschen besonders anfällig für Krypto-Schuldenfallen, riskante Verträge oder Suchtmittel. Ein „Schutzwall“ bis zum 21. Lebensjahr verhindert lebenslange finanzielle Schäden, bevor das Berufsleben überhaupt richtig begonnen hat. Reife muss vor Profit stehen!
  4. Schutz vor Altersdiskriminierung: Junge Menschen leiden oft unter respektlosen Vorurteilen und unrealistischem Erwartungsdruck. Altersdiskriminierung ist eine psychische Belastung, die gesellschaftlich unterschätzt wird. Ein gestuftes Modell schafft Anerkennung statt Herabwürdigung und schützt die persönliche Entwicklung vor sozialem Druck. Respekt darf keine Frage des Alters sein!
  5. Pandemie-Folgen: Die Corona-Isolation hat wichtige Reifejahre geraubt. Ein Stufenmodell fängt diese „Entwicklungs-Lücke“ auf, statt junge Menschen unvorbereitet in die volle Verantwortung zu zwingen.

Europäische Vision: Diese Petition richtet sich zunächst an den Deutschen Bundestag. Sobald das Gesetz in Deutschland greift, werden wir die Initiative an die EU-Institutionen herantragen, um einen einheitlichen europäischen Schutzraum für alle nachfolgenden Generationen zu schaffen.

Bild mit QR code

Abrisszettel mit QR Code

herunterladen (PDF)

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 02.03.2026
Sammlung endet: 01.09.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Bürgerrechte

Diese Petition wurde in folgende Sprachen übersetzt

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Diese Petition wurde in folgende Sprachen übersetzt

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern