Schulkinder in NRW konnten bislang werktags im Rahmen der „Offenen Ganztagsschule“ (OGS) nach dem Unterricht in der jeweiligen Bildungsstätte betreut werden. Dabei konnten die Eltern frei entscheiden, wie viele Nachmittage das Kind dort verbringt.

Berufstätige oder anderweitig verpflichtete Eltern / Erziehungsberechtigte werden so entlastet und das Kind gut und altersentsprechend betreut. 4 von 10 Kindern in NRW besuchen ein Ganztagsangebot.

Jetzt wird ein Erlass der Landesregierung umgesetzt, durch den die Kinder entweder JEDEN Wochentag die OGS besuchen MÜSSEN oder von dieser KOMPLETT AUSGESCHLOSSEN werden.

Eine Teilnahme an nur ein paar Tagen in der Woche ist somit nicht mehr möglich.

Wir halten diese Regelung für familienfeindlich und nicht im Sinne des Kindeswohls. Eltern und Kinder müssen die Möglichkeit haben, gemeinsame Freizeiten selbst planen und nutzen zu können.

Betroffene Kinder können zudem nicht an außerschulischen Aktivitäten (Vereine, Ehrenämter, Freundeskreise) teilnehmen. Insbesondere Vereine etc. sorgen für einen wichtigen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und eine gesunde Sozialisierung der Kinder.

Diese Regelung trifft Familien, Vereine, Ehrenamtliche Organisationen, Gemeinden und allen voran die Kinder in ganz NRW.

Für viele Kommunen sind alternative Betreuungsprogramme finanziell, personell und räumlich nicht umzusetzen. Zudem nicht kurzfristig.

Wir fordern Frau Löhrmann / die NRW-Landesregierung dazu auf, die Regelung im Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 23.12.2010 "Offene Ganztagsschule im Primarbereich" zu lockern.

Begründung

Unterstützen Sie diese Petition, die wir gesammelt mit Unterschriftenlisten aus ganz NRW übergeben werden.

Eine einfache Liberalisierung im Erlass würde die Abläufe wiederherstellen, die in den letzten Jahren reibungslos funktioniert und eine gute Betreuung sowie Bildung der Kinder ermöglicht haben.

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion
  • Liebe Unterstützer unserer gemeinsamen Initiative für eine flexiblere, offene Ganztagsschule,

    In den nächsten Stunden erreichen wir 15.000 Unterzeichnungen, Tendenz: Weiterhin steigend!

    Mittlerweile schließen sich lokale Elterninitativen unserer Sache an und sorgen für noch mehr Bekanntheit, Einfluss und Unterschriften. Danke dafür!
    Mittlerweile erreichen uns täglich Presseberichte aus ganz NRW zum Thema. Auch hier verbreitet sich unsere Forderung stets weiter,

    Zum Stand der Dinge:

    REALITÄTSFERN:
    In der vorletzten Woche hat NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann ein "Live-Interview" auf der Facebookseite ihrer Partei (GRÜNE NRW) gegeben.
    Dabei konnten Bürger via Kommentar Fragen stellen. Mit fast 128 Kommentaren zum Thema OGS-Anwesenheitspflicht, beherrschten wir 95% der Anfragen dort.

    Umso enttäuschender, dass nur in einigen wenigen Minuten auf das Thema und die Fragen eingegangen wurde.

    Die Antworten der Politikerin zeigten uns zumindest, dass zwischen der politischen Sicht im Landtag und der tatsächlichen Realität in unseren Städten großer Unterschied besteht.
    Wir haben daher eine "korrigierte" Version des Interviews zusammengeschnitten und auf unserer Facebookseite online gestellt.

    Unter diesem Link ansehen und teilen: www.facebook.com/328449144205257/videos/370513229998848/

    NOCH NICHT AM ZIEL:

    Gestern stellte Frau Löhrmann auf einer Pressekonferenz eine umfangreiche Reform für Bildung von Kindern und Jugend in NRW vor. (Presseberichte s.u.)
    Auch versprach sie, dass nach der Wahl die OGS flexibler und besser gefördert werden sollen. Wir begrüßen die Erkenntnis und den Schritt auf uns Eltern zu.
    Leider waren diese Wahlversprechen noch recht unkonkret und ändern für uns Eltern, die sofortige Planungssicherheit benötigen, nichts an der Problematik.

    WIR FORDERN DAHER WEITERHIN EINE SOFORTIGE LIBERALISIERUNG DES ERLASSES!
    Schließlich würde die einfache Streichung der betreffenden Zeile schnell und völligst problemlos von allen Beteiligten umzusetzen sein.
    Wenn es in 2-3 Jahren dann flächenddeckend Betreuungsalternativen gibt, kann die OGS ja wieder zur alten Regel zurückfinden.

    MEDIENBERICHTE:

    Die WDR-Lokalzeit sendete einen guten Beitrag, vergaß jedoch leider zu erwähnen, dass die dargestellte Situation stellvertretend für Familien in ganz NRW steht:
    www.facebook.com/328449144205257/videos/370398980010273/

    Zeitungsberichte aus ganz NRW auf unserer Facebookseite: www.facebook.com/F%C3%BCr-eine-familienfreundliche-Offene-Ganztagsschule-in-NRW-328449144205257/

    WIR BENÖTIGEN WEITERHIN EURE UNTERSTÜTZUNG:

    Das kleine politische Eingeständnis ist noch keine Verbesserung für uns. Wir alle werden und müssen weiterhin (digitale) Unterschriften sammeln, Lärm machen und mit lokalen Politikern, Abgeordneten und der Presse über das Thema sprechen!

    Bitte teilt daher unsere Seite: www.ogs-familienfreundlich.de über Facebook, eMail oder WhatsApp mit allen Eltern, Großeltern, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen usw.

    Danke bis hierhin und bis demnächst,

    Euer EFFOGS-Team!

  • Liebe Unterstützer unserer Aktion,

    Wir können stolz darauf sein, was wir bislang erreicht haben:

    - Fast 7.500 Stimmen gegen die familienfeindliche Durchsetzung des Erlasses zur 5-Tage-Pflicht in der OGS haben wir bislang gesammelt!
    - Regionale und überregionale Berichterstattung Online, in Zeitungen und im TV ist erfolgt
    - Diverse lokale Initiativen schließen sich unserer gemeinsamen Sache an, um den Missstand zentral anzusprechen und kanalisiert an die Landesregierung zu richten.

    Dennoch: Durch die "Salamitaktik" der NRW-Landesregierung gibt es keinen wirklichen Aufschrei von betroffenen Eltern; Nach und nach werden Kommunen abgemahnt, die keine verpflichtende 5-Tage-Woche für unsere Grundschulkinder an den Offenen Ganztagsschulen durchsetzen.

    Weiterhin stellte Dr. Norbert Reichel, Leiter der Gruppe für nachhaltige Bildung im Schulministerium kurz vor Weihnachten fest, dass er selbst keine Kenntnis über Bemühungen auf politischer Ebene in Richtung Düsseldorf zu diesem Thema besitzt.

    Das verwunderte uns doch sehr, da z.B. der Landtagsabgeordnete wie Josef Hovenjürgen (CDU) schon am 31. Oktober 2016 die Bezirksregierung Düsseldorf in einem Schreiben auf die Problematiken hinwies und dieses am 23.November erneut wiederholte und keine Antwort erhielt. (www.facebook.com/JosefHovenjuergen/posts/954429848021696)

    [Info: Wir sind und bleiben parteiunabhängig, die Sache ist unser Ziel]

    Wie dem auch sei: Festzustellen bleibt, dass unsere Kampagne nicht ausreichend wahrgenommen wird.
    Über Gründe zu spekulieren, liegt uns fern.
    Fakt ist: Wir benötigen mehr Masse an Unterstützern, die zum Einen unterzeichnen und noch viel wichtiger: Menschen wie Euch, die unser Anliegen verbreiten!

    Was Du tun kannst:

    - Besuche unsere Website www.ogs-familienfreundlich.de und teile Sie mit möglichst vielen Bekannten via eMail, WhatsApp, Facebook usw!

    - Wende Dich an Deine Landtagsabgeordneten direkt oder einfach via www.abgeordnetenwatch.de/nordrhein_westfalen-967-0.html und bitte um Stellungnahme!

    - Organisiere Deine eigenen Infoabende und mobilisiere Mitstreiter! Wir unterstützen Dich gerne dabei.

    - Informiere Menschen in Nachbarstädten, dass auch dort früher oder später die gleiche Regelung durchgesetzt werden wird!

    Schlussendlich geht es uns hier und heute um unsere Kinder jetzt, nicht um Paragraphen oder mögliche bessere Lösungen in 5 -10 Jahren!

    Es gibt 237 Abgeordnete im Landtag NRW. Wenn nur ein kleiner Teil von Euch ihre Abgeordneten alarmiert, wird die OGS definitiv Wahlkampfthema 2017.

    Wir freuen uns, Euch bei euren Fragen und Initiativen zur Seite zu stehen,

    Das Team hinter OGS-Familienfreundlich.de

Pro

Die Petition ist unterstützenswert, weil dringen ein Mittelweg gefunden werden muss. Es kann nicht sein, das die Eltern mit der Anmeldung in der OGS das Aufenthaltsbestimmungsrecht für die eigenen Kinder praktisch mit abgeben. Die OGS sollte als Unterstützung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fungieren und nicht das Familienleben einschränken.

Contra

Laut Grundlagen Erlass ist die Teilnahme an einer Offene Ganztagsgrundschule schon immer bis 15 Uhr an 5 Tagen die Woche verpflichtend gewesen. In der Petition wird mit falschen Informationen gedient. Eltern ist und wird diese Information in Anmeldegesprächen und Vertragsunterlagen mitgeteilt.