Wir beantragen eine Kastrationspflicht für alle Freigänger-Katzen in Niedersachsen, die den 5. Lebensmonat vollendet haben.

Zudem wünschen wir uns, dass für Freigänger-Katzen die Pflicht zur Registrierung (Chippen bzw. Tätowieren sowie die Erfassung in einer bundesweiten Datenbank) eingeführt wird.

Es wäre außerdem hilfreich, wenn den Tierschutzvereinen für Kastrationsaktionen innerhalb der wildlebenden Katzenpopulationen ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt werden könnte, um diese bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

MfG, Tierschutzverein Hann. Münden e.V. www.tierschutzverein-hmue.de

Begründung

Eine flächendeckende Kastration aller freilaufenden Katzen ist die wirkungsvollste Methode, die unkontrollierte Vermehrung der Streunerkatzen sowie das daraus resultierende Elend innerhalb der wildlebenden Katzenpopulation (Krankheiten, Hunger, Mangelernährung, Unfälle) einzudämmen und die Tierheime und Katzenhäuser zu entlasten.

Die Kennzeichnung ("Chippen" bzw. Tätowieren) sowie die anschließende Registrierung der Katze in einer bundesweiten Datenbank ist eine wirkungsvolle Maßnahme, verloren gegangene bzw. entlaufene Tiere ihrem Halter unverzüglich zuordnen zu können. Auch können dadurch Freigänger-Katzen problemlos von verwilderten Katzen unterschieden werden, was Tierschützern ihre Arbeit erheblich erleichtern würde.

Viele Tierschutzvereine zahlen die Kosten für die Kastrationsaktionen vollständig aus eigener Tasche. Es wäre schön, wenn sie durch zu diesem Zweck zur Verfügung gestellte Mittel Unterstützung erfahren würden. Auch Kommunen werden auf diese Weise entlastet, da durch flächendeckende Kastrationsaktionen die Anzahl an Fundtieren zurückgehen würde.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterzeichner, unsere Petition für eine Kastrations- und Registrierungspflicht von freilaufenden Katzen in Niedersachsen ist nun beendet und wurde soeben an den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer eingereicht.

    Wir bedanken uns recht herzlich für Ihre Teilnahme und Ihre Unterstützung und hoffen, dass Lösungen gefunden werden und auch Ihre Unterschrift dazu beträgt, Katzenelend zukünftig zu mindern.

    Kirsten Scheffel
    Tierschutzverein Hann. Münden e.V.

Pro

Eine Kätzin wird mit etwa sechs Monaten geschlechtsreif, ab da kann sie zweimal pro Jahr drei - fünf Junge zur Welt bringen. Diese vermehren sich wiederum, und so kann man sich ausrechnen, dass die Anzahl an Nachkommen innerhalb weniger Jahre in die Tausende geht. Die Tierheime quillen jedes Jahr über mit Katzen, die keiner haben will, weil diese Anzahl einfach nicht zu bewältigen ist. Und unzählige von ihnen fristen ein leidvolles Dasein als Streunerkatze, wo sie Hunger und Krankheit schutzlos ausgesetzt sind. Jeder, der seiner unkastrierten Katze Freilauf gewährt, macht sich an diesem Ele

Contra

Zur Information: Wir haben folgenden berechtigten Einwand bezüglich Ihrer wichtigen und grundsätzlich angebrachten Initiative: Sowohl mit der Kennzeichnungs- als auch der Kastrat- ionspflicht stellt sich allerdings auch die Kostenfrage. Berücksichtigt man in dem Zusammenhang die oftmals geringe Lebenserwartung einer Katze (Unfall, Abschuß, Weglaufen etc.) entstehen Katzenhaltern vermutlich finanzielle Belastungen, die sich nicht jeder leisten mag. ALSO: Kastrieren auf jeden Fall (am besten bezuschußt), Registrierung eher auf freiwilliger Basis (evtl. vergünstigt)!