„Für eine offene Haltung Deutschlands gegenüber Palästina – Für eine gerechte Zwei-Staaten-Lösung“

Petition richtet sich an
Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland

359 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland

Wir fordern die Bundesregierung auf, sich offen und öffentlich für eine gerechte Zwei-Staaten-Lösung im Nahostkonflikt einzusetzen. Dazu gehört auch die Anerkennung der legitimen Rechte des palästinensischen Volkes und eine diplomatische Haltung, die nicht nur auf der Seite Israels steht, sondern beiden Völkern eine friedliche Zukunft ermöglicht.

Wir, die Unterzeichnenden, fordern die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland auf, sich eindeutig und öffentlich für eine gerechte und nachhaltige Zwei-Staaten-Lösung im israelisch-palästinensischen Konflikt einzusetzen. Dazu gehört auch, die legitimen Rechte des palästinensischen Volkes anzuerkennen und eine offenere, ausgewogene Haltung gegenüber Palästina einzunehmen.

Deutschland bekennt sich seit Jahrzehnten zur Verantwortung für Israel und seine Sicherheit. Diese Verantwortung ist wichtig und richtig. Sie darf jedoch nicht bedeuten, dass die Rechte der Palästinenserinnen übersehen oder zurückgestellt werden. Ein dauerhafter Frieden im Nahen Osten ist nur möglich, wenn beide Seiten – Israelis wie Palästinenserinnen – in Sicherheit, Würde und unter Achtung des Völkerrechts leben können.

Daher fordern wir konkret:

  1. Die stärkere diplomatische Unterstützung einer Zwei-Staaten-Lösung, bei der ein unabhängiger, lebensfähiger Staat Palästina neben dem Staat Israel existiert – auf Grundlage der Grenzen von 1967 und mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt Palästinas.
  2. Die öffentliche Anerkennung des Leids und der legitimen politischen und menschlichen Rechte der Palästinenser*innen, auch in der deutschen Außenpolitik und öffentlichen Kommunikation.
  3. Die konsequente Anwendung des Völkerrechts und der Menschenrechte auf alle Akteure im Konflikt – einschließlich der kritischen Bewertung von Besatzung, Siedlungsbau und Blockaden in den besetzten palästinensischen Gebieten.
  4. Die aktive Förderung von Initiativen für Dialog, Gewaltfreiheit und Verständigung zwischen Israelis und Palästinenser*innen sowie die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Organisationen auf beiden Seiten, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechte einsetzen.

Deutschland hat durch seine Geschichte eine besondere Verantwortung – nicht nur gegenüber Israel, sondern auch gegenüber der internationalen Ordnung, den Menschenrechten und dem Völkerrecht. Eine wirklich ausgewogene und gerechte Politik muss diese Verantwortung gegenüber allen betroffenen Menschen wahrnehmen.

Wir bitten die Bundesregierung, sich mutig und offen für eine Lösung einzusetzen, die beiden Völkern eine friedliche Zukunft ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Dein Name

Begründung

In Gaza sterben täglich so viele Menschen die Hilfe benötigen und denen zZt von Israel jegliche Hilfe verweigert wird. Israel blockiert internationale humanitäre Hilfe in Gaza. Das darf nicht sein. Palästina benötigt unsere Hilfe. Der französische Präsident Macron hat nun angekündigt Palästina als Staat anzuerkennen. Ich glaube, dass das ein wichtiger und guter Schritt ist. Die Bundesrepublik Deutschland sollte das gleiche tun, um international mehr Druck auf Israel ausüben zu können. Wir dürfen zu den Zuständen in Gaza nicht länger schweigen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ulrike Schröder, Ahaus
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 25.07.2025
Sammlung endet: 24.01.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Außenpolitik

Aus geschichtlichen Gründen ist Israel eigentlich nur ein Gast in dieser Region der Welt. Aus welchem Grund eskaliert dieser Staat jetzt so drastisch gegen die einheimische Bevölkerung? Ja, ich bin dafür, daß es eine 2 Staaten Lösung gibt.

Eine Zwei-Staaten-Lösung ist mehrmals an den Arabern, bzw. später den Palästinensern gescheitert. (Peel Kommission 1937, UN Resolution 181 in 1947, Oslo Abkommen 1993 - 1995, Camp David 2000 mit Präsident Clinton, Ehoud Barak und Jassir Arafat, Annapolis- Konferenz 2007- 2008, mit Ehud Olmert und Mahmoud Abbas. Warum sollte es dieses Mal anders sein? Oh ja, es befinden sich immer noch 50 Juden in Geiselhaft der Hamas!

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