Region: Mölln

Für eine sichere und lebenswerte Möllner Altstadt!

Petition richtet sich an:
Stadtvertretung der Stadt Mölln mit Bürgermeister Ingo Schäper

238 Unterschriften

38 %
165 von 440 für Quorum in Mölln Mölln

238 Unterschriften

38 %
165 von 440 für Quorum in Mölln Mölln
  1. Gestartet 05.08.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadtvertretung der Stadt Mölln mit Bürgermeister Ingo Schäper

In den Wochen vor der Wiedereröffnung der Hauptstraße konnte Mölln einen Eindruck davon gewinnen, wie schön die neu gestaltete Altstadt sein kann: Menschen bummeln durch die Straßen und begegnen sich zum Klönschnack. Kinder fahren unbeschwert Roller oder Fahrrad. Die Außengastronomie bietet ruhige, großzügige Sitzplätze. Touristen erkunden entspannt unsere Stadt. Altstadtbewohner können nachts ruhig schlafen.

Es entsteht eine Atmosphäre, die zu Mölln passt – lebendig, einladend und einzigartig.
Eine solche Altstadt ist nicht nur lebenswerter für ihre Bewohner, sondern auch ein echter Standortvorteil für Handel, Gastronomie und Tourismus. Mit ausreichend Platz zum Bummeln, attraktiver Außengastronomie und einer hohen Aufenthaltsqualität kann sich Mölln für Einwohner und Besucher als besonderer Ort entwickeln.

Doch seit dem 15. August 2026 ist dieses Bild wieder verschwunden. Die Altstadt ist erneut für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr freigegeben worden. Nach bisherigen Planungen werden täglich über 11.000 Fahrzeuge erwartet – etwa drei Viertel davon reiner Durchgangsverkehr, trotz vorhandener Umgehungsstraße (Quelle: klimafreundliches Verkehrskonzept, S. 82 und 86, Link siehe unten).

Mit zunehmendem Verkehr bilden sich Staus - so wie schon vor der Baustelle. Erfahrungsgemäß weichen viele Autofahrer dann in die engen mittelalterlichen Nebengassen aus. Dort treffen sie auf gefährlich schmale Gehwege und dicht an der Fahrbahn stehende Wohnhäuser, auf grobes Kopfsteinpflaster, das beim Befahren nicht nur lärmt, sondern auch Erschütterungen und in der Folge Risse in den alten Häusern erzeugt. Für Fußgänger bleibt oft kaum Platz, während es sich in den Häusern so anfühlt, als würde der Verkehr direkt durchs Zimmer fahren.

Die aufwendig sanierte Altstadt verdient mehr als nur die Rückkehr zum bisherigen Verkehrsaufkommen. Während der Bauzeit hat sich bereits gezeigt, dass ein Durchfahrtsverbot machbar ist. Die von der Stadt angekündigte „erhöhte Aufenthaltsqualität“ und das „besondere Flair“ können nur erhalten werden, wenn der Durchgangsverkehr wirksam begrenzt wird.

Wir fordern deshalb konkrete Maßnahmen zur deutlichen Reduzierung des Durchgangsverkehrs, zum Lärmschutz und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der gesamten historischen Altstadt.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift. Setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für eine sichere, ruhige und lebenswerte Zukunft der Möllner Altstadt.

Links:


Bild mit KI-generiert

Begründung

Die Millioneninvestition in die Neugestaltung der Altstadt darf nicht durch ungebremsten Durchgangsverkehr entwertet werden. Wenn Mölln in seine historische Altstadt investiert, sollte sie anschließend auch so genutzt werden, wie es die Planungen und Bilder (auf denen nirgendwo Autos zu sehen sind) versprochen haben:
Als attraktiver, sicherer und lebenswerter Stadtraum für Menschen – nicht als Abkürzung für den Durchgangsverkehr. Die Vorschläge liegen auf dem Tisch. Jetzt müssen sie umgesetzt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Interessengemeinschaft Altstadt, Mölln

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.08.2026
Sammlung endet: 31.12.2026
Region: Mölln
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • "Kommt und entdeckt eure neue Lieblings-Flaniermeile." Wer das Video sieht und den Text liest, wird von der Realität enttäuscht sein.

    Das Video zeigt ein buntes Treiben voller flanierender Menschen bei der Eröffnung, bevor der Verkehr wieder freigegeben wurde. Die neue Realität ist stetiger Durchgangsverkehr, enge Bürgersteige und Verkehrslärm, auch mit dem neuen Kopfsteinpflaster.

    https://www.facebook.com/share/r/182brKXC5s/

    Originaltext:
    "Nach über drei Jahren Bauzeit: Die Hauptstraße Mölln wurde offiziell wiedereröffnet!
    Bei strahlendem Wetter feierte Bürgermeister Ingo Schäper die Wiedereröffnung der Hauptstraße mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern. Gemeinsam mit Bürgervorsteherin Katharina Fiedermann, Innenministerin Magdalena Finke und Vertretern aus Handel und Gastronomie durchschnitt er das Eröffnungsband.
    Die Straße verwandelte sich an diesem Tag in eine bunte, lebendige Flaniermeile mit Musik und verschiedensten Rabatt- und Mitmachaktionen.
    Das erwartet euch jetzt in der Hauptstraße: - Neue Wasserelemente: u.a. ein Trinkbrunnen und ein Quellstein mit Nebeldüsen -Neue Bäume für grünes Flair und schattige Plätzchen -Gemütliche Sitzbänke zum Verweilen und Ausruhen -Zahlreiche Fahrradparkplätze -Kreisel am Bauhof für verbesserte Verkehrsführung -Barrierefreie Gestaltung der Wege + Inklusives Café Knotenpunkt
    Kommt vorbei und entdeckt eure neue Lieblings-Flaniermeile!"

    Foto: eigenes Bild, Personen und Fahrzeuge anonymisiert

  • Eine tolle Stimmung war das am Samstag, dem Tag der Eröffnung - bis der Verkehr wieder rollte und die zahlreichen Menschen von der Fahrbahn an den Rand gedrängt wurden.
    Seitdem ist es deutlich lauter geworden; die Aufenthaltsqualität ist gesunken; es gibt wenig Platz und auch keine schöne Atmosphäre mehr zum Bummeln und für die Außengastronomie.
    Die Hauptstraße ist wieder ein austauschbarer Durchgangsort geworden, wo man sich nur so lange aufhält, wie nötig. So hilft man dem Handel sicher nicht.

    Foto: eigene Aufnahme, nachträglich anonymisierte Personen

Warum Menschen unterschreiben

Besonders in Mölln scheinen die Autofahrer das " Recht des Stärkeren" auf gefährliche und rücksichtslose Weise auszuleben. Dadurch wurde vor der Baustellenzeit eine Fahrt mit dem Fahrrad durch die Hauptstrasse zur Mutprobe, der sich nicht alle stellen mochten. Sich für das Auto entscheiden zu müssen, weil das Fahrrad in Mölln zu riskant ist, ist nicht zukunftsweisend, unfair und unökologisch. Ich würde mir mehr Rücksicht, Toleranz und Beachten der Verkehrsregel - 20km und 1,5 m Abstand beim Überholen des Fahrradfahrers wünschen. Dann ist man vielleicht auf der Umgehungsstraße flotter.

Der Lärm, die Abgas, alles versiegelt, Risse in den Häusern der Altstadt, keine Lebensqualität mehr. Bei großen Fahrzeugen bebt der Boden im Haus. Aus der Hautür zu gehen ist gefährlich geworden, da nur 50 cm zu Strasse. Kein Zebrastreifen mehr zwischen Kramerdehl und Mühlenplatz. Keiner hält an, an den vorhandenen Zebrastreifen. Vom Kreisel bis zu Wassertor ist es jetzt eine wunderbare Rennstrecke. Ein Kind zu sein und auch Alt ist in der Innenstadt gefährlich geworden, da es keinen Schutz vor Autos gibt, da kein Bordstein vorhanden. Alles was kein Auto ist, ist gefährdet. Sieht gut aus aber Menschen sind nicht eingeplant worden.

Mir ist diese Petition wichtig, weil ich mir eine sichere, ruhige und lebenswerte Möllner Altstadt wünsche. Ich finde, dass die Innenstadt ohne den ständigen Autoverkehr viel schöner und angenehmer für alle wäre - für Anwohner, Fußgänger, Familien und Besucher. Die Altstadt sollte ein Ort sein, an dem man sich gerne aushält und sicher bewegen kann.

Mölln ist sehr schön

Um den Flair der Stadt zu erhalten !!!

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