Die Unterzeichneten verlangen vom Gemeinderat, dass er die unhaltbare und gefährliche Verkehrssituation auf dem Strandbadweg so rasch wie möglich mittels geeigneter Massnahme entschärft. Dazu gehört:

  1. Signalisierung des Strandbadwegs zur Begegnungs- oder Fussgängerzone in der höchstens Schritttempo gefahren werden darf und Fussgänger Vortritt haben.
  2. Verschieben des Carparkplatzes der Thuner Seespiele an einen dafür geeigneten Ort (Lachenparkplatz, Lachenstadion, Sporthalle Lachen, Zeltweg Höhe Partylokal Wendelsee usw.)

Ausserdem sollen bauliche Massnahmen wie eine tempobrechende Schwelle beim Übergang des Lachenparkplatzes in den Strandbadweg geprüft werden. Die dortige gelbmarkierte Fläche genügt (rechtlich) nicht, als Hinweis darauf, dass man sich in einer speziellen Zone befindet.

Begründung

Bei der letzten Sanierung des Strandbadwegs wurde das lachenkanalseitige Trottoir entfernt. Seither sind Fussgänger, Zweiradfahrer und Autos auf derselben Verkehrsfläche des Strandbadwegs unterwegs. Eine Trennung der Verkehrsflächen fehlt. Auch ist keine Markierung oder Signalisierung (z. B. Begegnungs- oder Fussgängerzone, 30er Zone) angebracht, die auf die gemeinsame Nutzung der Strasse hinweist oder zumindest das Tempo beschränkt. Auf dem Strandbadweg gilt Tempo 50 km/h! Da sich sämtliche Verkehrsteilnehmer auf der gesamten Fläche des Strandbadwegs frei bewegen können, kommt es immer wieder zu gefährlichen Begegnungen zwischen Fussgängern, Fahrradfahrern und motorisierten Fahrzeugen. Während der Spielzeit der Thuner Seespiele wird der Strandbadweg zudem praktisch allabendlich als Carparkplatz benützt, was die Verkehrsfläche zusätzlich massiv verringert und die Situation noch gefährlicher macht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich ein Unfall – wo möglich mit verletzten oder gar toten Personen – ereignet.

Diese Petition darf von allen Personen, ungeachtet ihrer Nationalität, ihres Alters oder ihres Wohnortes unterstützt werden. Sämtliche Angaben werden ausschliesslich für die vorliegende Petition verwendet.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Jauch aus Thun
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 24 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition davon aus, dass die Bearbeitungsfrist des zuständigen Ausschusses bzw. des Empfängers abgelaufen ist.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Liebe Leute

    Vor einem Monat konnte ich dank Euch allen, dank total 666 Mitunterzeichnenden, meine Petition für einen sicheren Strandbadweg eingeben. Das Thuner Tagblatt berichtete in Print- und Online-Ausgabe darüber (www.bernerzeitung.ch/region/thun/667-unterschrieben-fuer-mehr-Sicherheit-beim-Strandbad/story/18008904).

    Der Gemeinderat hat nun noch zwei Monate Zeit, um darauf zu reagieren. Ich werde Euch gerne auf dem Laufenden halten, ob wir mit unserem Ruf nach mehr Verkehrssicherheit am Strandbadweg Erfolg haben werden. Ihr findet aktuelle Infos immer unter katzenstrecker.ch/Petitionen.html

    Ich bin davon überzeugt, dass der Gemeinderat ein Einsehen hat. Ich kämpfe auf jeden Fall weiter dafür und danke Euch allen für die grossartige Unterstützung.

    E schöne Sonntig! Herzlicher Gruss

    Tom Jauch, Thun

Pro

Unterstützung erhält Thomas Jauch von der CVP Thun, vom Elternrat der Schule Dürrenast, bei dem er Mitglied ist, und vom Dürrenast-Leist. Dessen Präsident Jonas Baumann-Fuchs bestätigt dies: «Die Motion rennt bei uns offene Türen ein.» Der Leist sei schon länger im Kontakt mit dem Gemeinderat und habe Druck gemacht. «Unser Anliegen ist vor allem auch, dass die Cars der Thunerseespiele nicht dort parkiert werden.» Der Platz werde schlicht zu eng. Baumann-Fuchs hat dem Gemeinderat deshalb vorgeschlagen, dass die Cars beim Lachenstadion auf Seite der Gwattstrasse abgestellt

Contra

Erfahrungsgemäss ist ein möglichst vielseitiges (Fussgänger, Fahrzeuge, Velofahrer) Roadsharing das beste Präventionsmittel gegen Verkehrsunfälle. Im übrigen zeigen die Videoaufnahmen der Stadt Thun, dass das Nebeneinander zu keinen gefährlichen Situationen führt, wie uns die Petitionsinitianten Glauben machen wollen. Schliesslich lasst doch dem Dürrenast-Leist den Vortritt, der mit der Stadt bereits in dieser Sache im Gespräch ist