545 Unterschriften
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Vincent und Connor sind Kinder. Sie sollten spielen, lachen, einfach Kind sein. Stattdessen kämpfen sie erneut ums Überleben.
Vincent und Connor kämpfen zum zweiten Mal gegen einen Hirntumor. Und sie sind nicht allein.
Was viele nicht wissen:
Bei Kinderkrebs – besonders bei Hirntumoren – hat sich in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig verändert.
Wir fordern:
- Mehr staatliche Förderprogramme für seltene Kinderkrebserkrankungen
- Verpflichtende Forschungsanteile für Pharmaunternehmen
- Transparenz über Forschungsgelder
- mehr Fokus auf seltene, schwere Kinderkrankheiten
- echte politische Maßnahmen
Begründung
Viele der Medikamente, mit denen Kinder wie Vincent und Connor heute behandelt werden, sind erschreckend alt. Wirkstoffe wie Methotrexat stammen aus den 1940er-Jahren, Cyclophosphamid aus den 1950ern, Vincristin aus den 1960ern. Selbst neuere Substanzen wie Cisplatin oder Etoposid sind bereits seit über 40 Jahren im Einsatz. Das bedeutet: Während sich die Medizin in vielen Bereichen rasant weiterentwickelt hat, greifen wir bei Kinderkrebs – insbesondere bei Hirntumoren – noch immer auf Therapien zurück, die teilweise seit Jahrzehnten kaum grundlegend erneuert wurden. Fortschritte gab es vor allem bei Kombinationen und Behandlungsplänen, nicht jedoch bei den Wirkstoffen selbst.
Für betroffene Kinder heißt das oft: belastende Therapien mit schweren Nebenwirkungen und dennoch begrenzten Erfolgsaussichten. Diese Realität zeigt deutlich, dass seltene Kinderkrankheiten in der Forschung nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die sie dringend brauchen.
Ein ähnliches Bild zeigt sich beim sogenannten MEMMAT-Protokoll, das oft als „neu“ bezeichnet wird, obwohl viele der eingesetzten Medikamente seit Jahrzehnten bekannt sind. Dieses Protokoll kommt bei fast allen Rückfällen zum Einsatz. Weil es keine Alternativen bei Rückfällen gibt. Und die Heilungschancen sind verschwindend gering.
Wirkstoffe wie Thalidomid, Cytarabin oder Fenofibrat stammen aus den 1950er- bis 1970er-Jahren, und auch neuere Bestandteile wie Topotecan oder Temozolomid sind bereits seit vielen Jahren im Einsatz. Häufig wurden diese Medikamente ursprünglich für andere Erkrankungen entwickelt und erst später in der Krebstherapie verwendet.
Das verdeutlicht, dass bei der Behandlung von Rückfällen meist auf bestehende Wirkstoffe zurückgegriffen und diese neu kombiniert werden, statt gezielt neue Therapien zu entwickeln. Gerade bei seltenen und schweren Erkrankungen zeigt sich hier ein deutlicher Mangel an echter Innovation.
Warum?
Weil diese Krankheiten selten sind.
Und weil seitens der Pharma geforscht wird, wo es sich wirtschaftlich am meisten lohnt.
Das bedeutet: Kinder wie Vincent und Connor geraten ins Hintertreffen.
Das dürfen wir nicht akzeptieren.
👉 Wir haben eine Petition gestartet: Für Vincent und Connor – Kinderkrebs sichtbar machen
Bitte hilf uns.
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👶 Sichtbarkeit schaffen
Denn: Selten darf nicht egal sein.
#FürVincentUndConnor #KinderkrebsSichtbarMachen #KinderlebenZählen #SeltenNichtEgal
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
01.04.2026
Sammlung endet:
30.09.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Gesundheit
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Kinder sollen spielen und leben!