• By: Jürgen Thielen (BDF RLP und IG BAU RLP) more
  • To: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, ...
  • Region: Rheinland-Pfalz more
    Topic: Gesellschaft mehr
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
    Language: German
  • Gescheitert
  • 4.206 Supporters
    Collection concluded

Für Wald und Mensch - Resolution PRO-LANDESFORSTEN 2013

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Rheinland Pfalz ist als waldreichstes Bundesland zu 42% bewaldet. 835.000 ha Wald - davon gehören der größte Teil dem Land und den Kommunen, also Ihnen - werden von Landesforsten und seinen Mitarbeitern betreut.

Ziel der nachhaltigen Forstwirtschaft und des naturnahen Waldbaus ist es, auf derselben Fläche Erholung und Schutz für Mensch und Natur zu bieten und das stetig zuwachsende Holz für die weitere Wertschöpfung nachhaltig bereitzustellen. Der Cluster Forst-Holz-Papier erzeugt in Rheinland-Pfalz eine Wertschöpfung von 8,3 Mrd. EUR und sichert 50.000 Arbeitsplätze.
Quelle: www.wald-rlp.de/index.php?id=1673

Von rund 835.000 Hektar Wald sind über 700.000 Hektar als Naturparke, Landschaftsschutzgebiete oder Erholungswald für den Tourismus von Bedeutung. Ein Wald-Nationalpark ist in Entwicklung.

Der Wald dient dem Arten- und Biotopschutz und ist zum großen Teil in das europäische Netz Natura 2000 (FFH- und Vogelschutzgebiete) eingebunden.

Der Wald ist für uns alle wichtig; in seiner Nutzfunktion liefert er uns Holz und andere Walderzeugnisse, in seiner Schutzfunktion schützt er insbesondere Klima, Wasser Boden und Luft, und in seiner Erholungsfunktion dient er uns als Ort der Ruhe und der Natur, und selbstverständlich der Umweltbildung.

Zur Erfüllung all dieser Funktionen arbeiten die Beschäftigten von Landesforsten Rheinland-Pfalz im und für den Wald; das Land gibt für all diese Leistungen ca. 1,50 EUR je Bürger und je Monat aus.

Leider geht die Zahl der Forstleute in der Forstwirtschaft seit vielen Jahren ständig zurück. Die Personaleinsparungen fielen drastischer als bei anderen öffentlichen Verwaltungen in Rheinland-Pfalz aus. Seit 1990 wurde über ein Drittel des Personals nicht ersetzt.

Wenn es nicht gelingt, die ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch entsprechende Neueinstellungen von qualifiziertem Personal zu ersetzen, sind viele Leistungen für die Menschen in Rheinland-Pfalz nicht mehr möglich.

Wir fordern die zuständigen politischen Gremien, insbesondere den Landtag Rheinland-Pfalz bei seinen Beratungen für den Doppelhaushalt 2014/15, dazu auf,
- eine verbindliche Personalsollstärke der Forstverwaltung zu definieren
- den weiteren Personalabbau zu stoppen
- junge (Forst-)Kolleginnen und Kollegen aller Beschäftigtengruppen einzustellen
- genügend Finanzmittel für eine ökologische Entwicklung der Wälder zur Verfügung zu stellen.

Weitere Infos und Hintergründe im Internet unter
www.fuer-wald-und-mensch.de

Reasons:

Um auch weiterhin
- den Wald nachhaltig und ökologisch zu bewirtschaften
- die Wälder möglichst gefahrlos betreten zu können
- die Brennholzversorgung sicher zu stellen
- in Privatwäldern eine gute Beratung zu gewährleisten
- alte Bäume in ihrer Schönheit und als Biotope zu erhalten
- die Ansprüche von Jung und Alt, Waldbesuchern, Sportlern, Wanderern und allen Waldnutzer bestmöglich zu erfüllen
ist eine Ausstattung mit genügend Personal (mit guter Ausbildung und Kompetenz) und ausreichenden Finanzmitteln notwendig.

In the name of all signers.

Landau, 28 Jan 2013 (aktiv bis 10 Mar 2013)


News

Liebe Waldinteressierte, wie mit Mail vom 06.03.2013 informiert fand am 19.3.13 die Unterschriftenübergabe statt. Online haben 4.215 Personen die Petition gezeichnet, per händische Unterschrift waren es 17.000, so dass insgesamt von IG BAU und BDF ...

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Debate about petition

PRO: Gerade wegen des Klimawandels, der Anspruchshaltung vieler Nutzer an "ihren Wald" aber auch der wichtigen Produktion des von uns Nutzern geliebten Rohstoffes bedarf es der Fachleute vor Ort: z. B. der Sicherung von Wanderwegen nach Wind/Schneebruch, der ...

PRO: Die Argumentation um die Forstwirtschaft wird vordergründig mit dem Argument der Wirtschaftlichkeit geführt -angesichts leerer Kassen ein eingängiges Argument. Dahinter steht allerdings der Einfluß von Naturschutzverbänden und deren Interessen, die durchaus ...

CONTRA: Vielleicht wäre eine Privatisierung der Landes- und Kommunalforsten ein Schritt in die richtige Richtung. Das Land und die ewig klammen Kommunen könnten das Geld sicher gut gebrauchen, und der Bürger würde sich die 1,50€ sparen.

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