Wir fordern das Rektorat der Universität Greifswald auf, auch in Zukunft die Studienqualität an unserer Universität aufrechtzuerhalten und alle Schritte für ein tragfähiges Bibliothekskonzept einzuleiten.

Tragfähigkeit bedeutet für uns:

• Ausreichend Arbeitsplätze für Studierende und Dozierende. Mindestens für 8 % der Studierenden muss ein Arbeitsplatz in den Einrichtungen der Universitätsbibliothek vorgehalten werden. Für Prüfungs- und Examenszeiträume müssen ggf. Entlastungsmöglichkeiten bereitgehalten werden

• Die Aufrechterhaltung der Bereichsbibliothek am Schießwall als Besucherbibliothek

• Die Aufrechterhaltung der aktuellen Öffnungszeiten in der Zentralen Universitätsbibliothek am Beitz- Platz sowie der Bibliothek am Schießwall

• Kein Wegfallen von Servicezeiten zu Lasten der Studierenden – Ein möglichst barrierefreien Zugang zu allen Bücherbeständen

Begründung

Der Direktor der Universitätsbibliothek hat in Abstimmung mit dem Rektorat der Universität Greifswald ein Konzept für die Bibliotheken an der Universität erarbeitet, welches im April 2015 in den verschiedenen Gremien der Universität vorgestellt wurde.

Die Universitätsbibliothek wird seit 2006 gezwungen, massiv Personal abzubauen in Folge des Landespersonalkonzepts. Allein von 2015 bis 2018 sollen noch einmal 10 Stellen und damit knapp 14% des Gesamtpersonals abgebaut werden. Diese Personalentwicklung gefährdet die aktuellen Öffnungs- und Servicezeiten und damit auch die Studien- und Lehrqualität an der Universität.

Durch den Neubau einer Bereichsbibliothek auf dem neuen Campus in der Friedrich- Loeffler-Straße versprach die Universitätsleitung in der Vergangenheit eine deutliche Verbesserung der Situation in den Bibliotheken. Genau das Gegenteil soll aber jetzt in die Realität umgesetzt werden. Das aktuelle Konzept beinhaltet einen Wegfall von 8% aller Arbeitsplätze für Studierende, obwohl bereits jetzt in Prüfungszeiträumen akuter Platzmangel in allen Bibliotheken herrscht. Ebenso soll die Fachbibliothek am Schießwall für Publikum geschlossen werden. Dadurch werden Bücherbestände, die inhaltlich und studienorganisatorisch zusammengehören, auseinandergerissen und auf verschiedene Gebäude aufgeteilt. Das betrifft vor allem die Fächer Jura und Wirtschaftswissenschaften.

Trotz zusätzlicher Millionen aus Berlin in Form der BAföG-Millionen verschlechtert sich die Studien- und Lehrsituation an der Universität Greifswald immer weiter – Ein Zustand denn wir nicht länger hinnehmen werden. Wir fordern alle Verantwortlichen, insbesondere das Rektorat der Universität Greifswald auf, ein tragfähiges Bibliothekskonzept vorzulegen, dass eine Verbesserung der Studiensituation als Zielsetzung hat.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Hi, Bibliothek ist wirklich wichtig für unser Studium allerdings können wir vielleicht auch einen Beitrag leisten und pro Semester einfach 5 Euro mehr Semesterbeitrag zahlen. Mit den über 100.000 Euro könnte man sicher den Schießwall offen lassen. Was meint Ihr? Kann der ASTA das mal prüfen? BG Paul

Contra

Das StuPa finanziert aus den Mitteln der Studierendenschaft (mE ungerechtfertigter Weise) Demonstrationen zu verschiedensten Themen, die mit unserem Studium nichts (!) zu tun haben. Dieses Geld wäre doch besser angelegt, würde man es in die Bib investieren