Am Tag nach der US Wahl hat der Bundestag die Ausweitung von Medikamententests an Demenzkranken und andere nichteinwilligungsfähigen Erwachsenen gebilligt. So konnte der Gesundheitsminster Gröhe sicher sein, kaum Aufmerksamheit in der Bevölkerung zu erregen, da der Focus auf andere Dinge lag.

Vielleicht ist es möglich nachträglich dieses unsägliche Gesetz zu kippen oder so zu ändern, dass zumindest Angehörige befragt werden und ihre Einwilligung geben müssen.

Begründung

Ich finde es unglaublich, dass dieses Gesetz in unserem Land so durchgewinkt wurde. Menschen, die unseren Schutz und besondere Fürsorge brauchen, werden als Versuchskaninchen benutzt. Tests solcher Art erinnern mich an eine andere, dunkle Zeit in Deutschland An Tieren dürfen viele Tests nicht mehr durchgeführt werden, aber an Demenzkranken und nichteinwilligungsfähigen Erwachsenen schon...? Ich komme aus der Pflege und habe die Hilflosigkeit dieser Menschen erlebt. Sie zusätzlich mit Medikamenten, die auch evtl.noch nutzlos sind, zu drangsalieren lässt mich schaudern. Es betrifft nicht uns, die wir noch rechtzeitig Vorsorge treffen können, sondern die ca. 1,6 Millionen Menschen die jetzt schon an Demenz erkrankt sind und nicht mehr für sich selbst entscheiden können. Oder all die, die aus anderen Gründen nicht einwilligen oder ablehnen können Ich habe keine Frist erkennen können ab wann dieses Gesetzvorhaben in Kraft treten soll. Daher fürchte ich das dann evtl. ein grosses Heer von Probanden schon vorhanden ist.

Quelle: www.zeit.de/politik/deutschland/2016-11/arzneimittelrecht-bundestag-verabschiedet-medikamententest-demenzkranke

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Pro

Zum besseren Verständnis wird der link zur Anhörung der Experten im Gesundheitsausschuss des Bundestages beigefügt. Man achte z.B. auf die Aussagen der Drs Pantel und Nagel, sowie auf die einfachen und zielgerichteten Fragen von Frau Kühnast und Herrn Brand Das Gesetz soll am 16.12. 2016 unter Top 12 der Tagesordnung durch den Bundesrat.

Contra

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