Πολιτισμός

Gegen das neue Denkmal-NICHT-Schutzgesetz in NRW: Damit Denkmalschutz nicht ausgehebelt wird!

Η αναφορά απευθύνεται σε
Der Präsident des Landtags NRW, André Kuper, Petitionsausschuss NRW
9.404 Υποστηρικτές 5.039 σε Βόρεια Ρηνανία-Βεστφαλία
17% του 29.000 για απαρτία
  1. Ξεκίνησε 17/6/2021
  2. Συλλογή ακόμα > 4 μήνες
  3. Υποβολή
  4. Διαλόγο με τον παραλήπτη
  5. Απόφαση
Συμφωνώ, ότι τα δεδομένα μου θα αποθηκευονται. Ο αναφέρων μπορεί να τα προβάλει Όνομα και τόπος και να τα προωθεί στον παραλήπτη της αναφοράς. Μπορώ να ανακαλέσω αυτή τη συγκατάθεση ανά πάσα στιγμή.

Ministerin Ina Scharrenbach des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) beabsichtigt der Landesregierung NRW noch vor dem 05. Juli ein neues Denkmalschutzgesetz vorzulegen, welches Schwerpunkte zu Lasten der bestmöglichen Denkmalbewahrung verändert, und die Wirksamkeit und Befugnisse von übergeordneten Denkmalfachbehörden weitgehend aushebelt. Wir wollen verhindern, dass das Gesetz in dieser Form dem Landtag vorgelegt wird, denn es weist erhebliche Mängel auf:

Der Schutz einzigartiger historischer Bauwerke unserer Heimat wird durch die Gesetzesnovelle zum politischen Spielball – denn zukünftig soll eine mögliche Nutzung über Denkmalwert und -erhalt bestimmen, sachfremde Aspekte sollen den Schutz der Denkmale aufweichen. Denkmaleigentümer sollen dabei potentiell zu einer Nutzung des Denkmals verpflichtet werden können. Es steht zu befürchten, dass dieser Nutzungsdruck zu einer „Vergewaltigung“ des Denkmals und zu einer Beschädigung der Interessen der Denkmaleigentümer und der Allgemeinheit führen kann. Die übergeordneten Fachbehörden werden ausgeschaltet und stattdessen mittelbar die lokale Politik zum Entscheidungsträger über die Zukunft oder den Abriss wertvoller Denkmale gemacht. Eine Einflussnahme von wirtschaftlichen oder Sonderinteressen wird hierdurch verstärkt. Viele Formulierungen des Gesetzes sind unklar und lassen Spielräume für eine willkürliche Auslegung in der praktischen Umsetzung zu. Der gesamte Entwicklungsprozess des neuen Gesetzes ist völlig intransparent, auf den vielstimmigen fachlichen Widerspruch wurde bislang trotz zahlreicher Bemühungen nicht reagiert. (siehe auch https://www.denkmalschutz.de/denkmale-in-gefahr und https://denkmalschutz-erhalten.nrw/)

 Das wollen wir, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, gemeinsam mit vielen weiteren Denkmalexperten, ändern – bevor das Gesetz im Herbst im Landtag NRW verabschiedet wird und zum 1. Januar 2022 in Kraft tritt! Wir brauchen Ihre Stimme, wenn gesetzlicher Denkmalschutz in NRW nicht zu einem Feigenblatt verkommen soll. Nur noch ganze 1,5 %, der Bausubstanz in NRW steht überhaupt unter Denkmalschutz. Diese wenigen historischen Bauzeugnisse sind nun noch stärker in Gefahr!

Mit dieser Petition möchten wir erreichen, dass der Entwurf des neuen „Denkmal-NICHT-Schutzgesetzes“ überarbeitet und die Expertise der Fachleute hierbei eingebunden und gehört wird. Politische und wirtschaftliche Einfallstore müssen zurückgenommen werden, damit  die wenigen, noch erhaltenen Denkmale nachhaltig bewahrt werden können. Nur so ist ein zukunftsfähiger Denkmalschutz möglich.

Bitte machen Sie mit und geben Ihre Stimme für ein NRW, das auch in Zukunft stolz auf sein gebautes kulturelles Erbe blicken kann! Wir bitten auch um Unterstützung „über den Tellerrand“ hinaus!

Αιτιολόγηση

Der unabhängige, transparente und schlagkräftige Denkmalschutz ist in Gefahr. Die durchgängige fachliche Kritik aller im Denkmalschutz engagierten Institutionen, Stiftungen, Verbände, Wissenschaft und Forschung an dem neuen Gesetzesentwurf macht ganz deutlich, dass dieser dem Landtag so nicht vorgelegt werden darf (siehe auch: https://www.denkmalschutz.de/denkmale-in-gefahr und https://denkmalschutz-erhalten.nrw/)

Denn Folgendes steht u.a. in dem neuen Gesetz:

  • die Fachbehörden werden von Mitentscheidern zu (optionalen) „Hinweisgebern“. Die beste Lösung für das Denkmal steht nicht mehr im Fokus dieses Denkmalschutzgesetzes. Die weisungsgebundenen unteren Denkmalbehörden, werden zukünftig dem Druck sowohl von politischer als auch von Investorenseite her stärker ausgesetzt, Interessenskonflikte sind vorhersehbar, insbesondere kleine Kommunen können eine angemessene personelle und fachliche Ausstattung nicht vorhalten.
  • Denkmaleigentümer werden einer bedeutenden Fachkompetenz beraubt, wichtige Lösungsfindungsmöglichkeiten und Beratungen gehen verloren. 
  • Nutzung geht zukünftig vor Denkmalschutz: Denn es besteht eine potentielle Verpflichtung zu einer Nutzung des Gebäudes um jeden Preis, diese hat ggfs. Vorrang vor denkmalfachlichen Gesichtspunkten und den Interessen des Eigentümers.  
  • Das neue Gesetz nimmt bestimmte Denkmalgruppen ganz aus und will hier eigene privilegierte Schutzwege etablieren. Dies betrifft Denkmale in kirchlichem Eigentum, archäologische Fundstätten und Garten- bzw. Gründenkmale. Dies halten wir für falsch, denn eine solche Regelung widerspricht dem grundlegenden Gleichheitsgrundsatz.

Die Gesetzes-Novelle lässt eine starke Beeinflussung von wirtschaftlichen Interessengruppen ebenso vermuten wie die Umsetzbarkeit der Novellierung fraglich ist.

Unser kleiner und daher besonders kostbarer Denkmalbestand ist aufgrund von vorwiegend renditeorientierten Interessen, sowie aufgrund eines aktiven Zurückdrängens von Fachwissen und Beratung gefährdet.

Als größte private Initiative für Denkmalschutz in Deutschland erhalten wir bereits heute zunehmende Unterstützungsanfragen aus der Bevölkerung für vom Abriss bedrohte oder stark vernachlässigte Denkmale. Das neue Gesetz verschlimmert diesen Missstand deutlich, statt ihn zu beheben. Es ist ein Vehikel für politisch und wirtschaftlich motivierte Entscheidungen zum Nachteil unserer Kulturschätze.

Die Auswirkungen dabei sind enorm: denn was einmal weg ist, ist unwiederbringlich verloren. Wir wollen, dass NRW nicht zu einem Land ohne Kultur, Geschichte und bauliche Meisterleistungen wird – und auch nicht zu einem Land des denkmalpflegerischen Etikettenschwindels. Bitte machen Sie mit und unterstützen Sie unseren Versuch, dieses Gesetz zu verhindern!

Mehr Informationen unter:

https://www.denkmalschutz.de/denkmale-in-gefahr und www.denkmalschutz-erhalten.nrw  

Σας ευχαριστούμε για την υποστήριξή σας , Dr. Steffen Skudelny, Deutsche Stiftung Denkmalschutz από Bonn
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  • Liebe Unterstützende,

    wir sind froh und dankbar über die große Zahl der Menschen, die seit dem Start unserer Petition gegen das geplante Denkmal-NICHT-Schutzgesetz NRW Stellung bezogen haben! In nur 19 Tagen sind über 8.000 Unterschriften aus ganz Deutschland zusammengekommen. In einer Vielzahl von Kommentaren ist deutlich geworden, wie wichtig echter Denkmalschutz ist. Und wir sammeln weiter! Bitte unterstützen Sie uns auch, indem Sie weitere Denkmalfreunde und -freundinnen auf die Petition aufmerksam machen!

    Der Landtag NRW ist nun in der Sommerpause. Anders als angekündigt wurde der Gesetzentwurf bisher nicht zur Abstimmung vorgelegt. Für uns die Gelegenheit, möglichst viele weitere Unterschriften zu sammeln, so dass wir den Abgeordneten... παρακάτω

  • Petition in Zeichnung - Aktion: Bild teilen

    στον/-ην/-ο 23.06.2021

    Liebe Unterstützende,

    Damit noch mehr Menschen von der Petition erfahren, haben wir von openPetition einen Post zur Petition auf Facebook, Twitter und Instagram veröffentlicht - gerne mitmachen & teilen, teilen, teilen:

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    Wer nicht in den Sozialen Netzwerken ist, kann Freunde,... παρακάτω

Συζήτηση

§8 des geltenden DSCHG und §8 der Novelle stellen eine starke Verwässerung des Denkmlaschutzes dar. Der Begriff der Zumutbarkeit wird für den Eigentümer dermaßen gedehnt, dass der Denkmalschutz nur noch eine Erklärung des guten Willens sein wird. §8, (1) "Unzumutbarkeit ist insbesondere gegeben, soweit die Kosten der Erhaltung und Bewirtschaftung dauerhaft nicht durch die Erträge oder den Gebrauchswert des Denkmals aufgewogen werden können."

Der Denkmalschutz hat mittlerweile eine ungeheure Eigendynamik entwickelt; die Entscheidungen sind in großen Teilen nicht mehr nachvollziehbar und hindern Eigentümer häufig genug an einer vernünftigen wirtschaftlichen Verwertbarkeit. Zudem werden Gebäude unter Denkmalschutz gestellt, was allerhöchstens in "akademischen Zirkeln" auf Gegenliebe stößt. Je mehr hier Einhalt geboten wird, desto besser!!!

Γιατί υπογράφουν οι άνθρωποι

  • πρίν 50 λεπτά

    Weil der Erhalt unserer Denkmale wichtig für unsere Zukunft ist

  • πρίν 1 ώρα/-ες

    Mehr Denkmalschutz bedeutet mehr Lebensqualität!

  • πρίν 2 ώρα/-ες

    Der Denkmalschutz hat in Deutschland nicht den Stellenwert wie in anderen europäischen Kulturnationen. Dies möchte ich ändern.

  • πρίν 4 ώρα/-ες

    Denkmale sind für die Menschen quasi ihre dritte Haut, sie prägen ihre Umgebung und geben ihnen Orientierung. Die Bedeutung wird gern unterschätzt und kurzsichtigen ökonomischen Interessen untergeordnet (siehe Landesregierung von NRW).

  • πρίν 11 ώρα/-ες

    Mir ist wichtig, dass die Expertise des Denkmalschutzes weiterhin bei Entscheidungen über Verwendung und Erhalt von Denkmälern ein besonderes Gewicht hat und maßgeblich bleibt.Zudem halte ich es nicht für gerechtfertigt, Rechte von Eigentümern, die das Objekt erhalten wollen, einzuschränken.

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