Petition richtet sich an:
Ausländerbehörde
Wir fordern den sofortigen Stopp der Abschiebung von Frau Alvard Grigoryan und eine humanitäre Aufenthaltsperspektive.
Es geht hier nicht um eine abstrakte Akte. Es geht um einen Menschen, der seit Jahren um seine Gesundheit kämpft und ohne die notwendige medizinische Versorgung und familiäre Unterstützung in existenzielle Gefahr geraten würde.
Frau Grigoryan ist schwer krank, pflegebedürftig und auf kontinuierliche Behandlung angewiesen. Dennoch halten die Behörden an der Abschiebung fest und berufen sich darauf, dass Gerichte bislang keinen vorläufigen Stopp angeordnet haben.
Eine Abschiebung unter diesen Umständen wäre ein Schritt mit unabsehbaren gesundheitlichen und menschlichen Folgen.
Wir fordern: Stoppen Sie die Abschiebung. Schaffen Sie eine Lösung, die Leben schützt.
Begründung
Hinter dem Namen steht ein Leben voller Verluste
Frau Grigoryan verlor ihren Sohn im Krieg. Mehrere Geschwister starben an Krebs. Seit 2016 kämpft sie selbst gegen eine Krebserkrankung mit Metastasen. Sie überlebte nur durch zahlreiche Operationen sowie jahrelange Chemotherapien und Bestrahlungen.
Die Behandlungen haben tiefe Spuren hinterlassen: schwere Nervenschäden, chronische Schmerzen, körperliche Schwäche und Pflegebedürftigkeit (Pflegegrad 2).
Neue medizinische Sorgen:
Ärztliche Atteste weisen auf eine mögliche schwere neurologische Erkrankung, Depressionen mit Suizidgefährdung und den Verdacht auf Demenz hin. Eine wichtige Untersuchung steht noch bevor.
Eine Abschiebung vor dieser Klärung würde bedeuten, einen schwer kranken Menschen in Unsicherheit zu schicken, bevor überhaupt feststeht, wie ernst die Lage ist.
Die Tochter als Halt:
Ihre Tochter lebt und arbeitet in Deutschland, ist integriert und kümmert sich täglich um ihre Mutter. Sie ist Stütze, Begleitung zu Arztterminen und emotionaler Anker. Eine Trennung würde laut ärztlicher Einschätzung zu einer massiven psychischen Gefährdung führen. Behörden halten dennoch an der Abschiebung fest
Die Ausländerbehörde hat mitgeteilt, dass aufenthaltsbeendende Maßnahmen weiter verfolgt werden dürfen, solange kein gerichtlicher Stopp vorliegt. Eine neue Prüfung soll nur bei zusätzlichen medizinischen Unterlagen erfolgen.
Gerade deshalb braucht dieser Fall Öffentlichkeit.
Warum jetzt handeln?
Weil hier über mehr entschieden wird als über Aufenthaltstitel. Es geht um Menschlichkeit, um Verantwortung und um die Frage, wie wir mit Schwerkranken umgehen.
Wir dürfen nicht wegsehen.
Unsere Forderung
Stoppen Sie die Abschiebung. Ermöglichen Sie die medizinische Klärung. Treffen Sie eine humane Entscheidung.
Ich bin grundsätzlich gegen Abschiebungen und für ein Bleiberecht für Alle überall. Lediglich wenn es um Sexualstraftäter, sonstige Verbrecher oder Gewohnheitskriminelle geht, halte ich mich raus.
Diesen Fall halte ich für besonders krass und eine Abschiebung mit den (angeblichen?) Grundwerten dieses unseres Staates für unvereinbar - wenn diese mehr sein sollen als schöne Worte auf geduldigem Papier.