Gegen die Einschränkung der Schülerbeförderung und des ÖPNV im Landkreis Lüchow Dannenberg

Petition is addressed to
Landrätin Frau Schul

998 Signatures

100 %
850 from 770 for quorum in Lüchow-Dannenberg District Lüchow-Dannenberg District

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  1. Launched 27/02/2026
  2. Time remaining > 4 months
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Petition addressed to: Landrätin Frau Schul

✋ Unsere Forderungen:

  1. Keine Umsetzung der geplanten Einschränkungen der Schülerbeförderung und damit auch des ÖPNV in der Kreistagssitzung am 9.3.26 in Lüchow 
  2. Entwicklung tragfähiger Alternativen, die finanzielle Herausforderungen berücksichtigen, ohne Kinder und Dörfer zu benachteiligen.
  3. Perspektivischer Ausbau des ÖPNV statt weiterer Kürzungen.
  4. Transparente Entscheidungsprozesse und Einbindung von Eltern, Schulen, Gemeinden und Bürgerinnen und Bürgern.

Bildung, Teilhabe und Mobilität dürfen nicht vom Wohnort abhängen.

👉 Jetzt unterschreiben.
👉 Petition teilen.
👉 Gemeinsam für sichere Schulwege und einen starken ÖPNV im gesamten Landkreis einsetzen.

Reason

Längere Schulwege.
Frühere Abfahrtszeiten.
Mehr Umstiege.
Weniger Zeit für Lernen, Freizeit und Erholung.
Mehr Belastung für Kinder und Familien.

Der geplante Beschluss des Landkreises zur Einschränkung der Schülerbeförderung und damit auch des öffentlichen Personennahverkehrs hätte massive Auswirkungen – besonders für unsere Kinder, unsere Dörfer und die ländlichen Ortsteile.

Gerade im ländlichen Raum ist eine verlässliche Busanbindung keine freiwillige Zusatzleistung, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. 

Wenn Verbindungen oder Bushaltestellen reduziert werden, trifft das vor allem:

  • Schülerinnen und Schüler
  • Familien
  • ältere Menschen
  • Auszubildende
  • Berufspendlerinnen und Berufspendler
  • alle Menschen ohne eigenes Auto

Die geplanten Maßnahmen der ‚verlängerten, zumutbaren Wartezeiten’ führen dazu, dass für viele Schulwege unzumutbar länger werden und Dörfer weiter vom gesellschaftlichen Leben abgeschnitten werden. 

Darüber hinaus widerspricht eine dadurch bedingte Reduzierung des ÖPNV den Zielen einer nachhaltigen Verkehrs- und Klimapolitik. 

Statt Verbindungen und Haltestelle einzuschränken, sollte der öffentliche Nahverkehr so ausgebaut werden, dass er für alle Nutzerinnen und Nutzer attraktiv, verlässlich und zugänglich ist.

Ein moderner Landkreis braucht:

  • eine starke und verlässliche Schülerbeförderung
  • gute Taktungen – auch für kleinere Ortsteile
  • sichere und planbare Schulwege
  • funktionierende Anschlussmöglichkeiten
  • eine Verkehrspolitik, die Zukunft gestaltet statt Rückzug organisiert
Thank you so much for your support, ElternvertreterInnen der KGS Clenze, Clenze
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 02/27/2026
Collection ends: 08/26/2026
Region: Lüchow-Dannenberg District
Topic: Traffic & transportation

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In der aktuellen Satzung (2002) wird im § 3 "Zumutbarkeit" immer von Fahr- UND Wartezeiten von 60 bzw. 90 min je Strecke gesprochen. Die geplante Satzung definiert im § 3 nur die reinen Wegzeiten (60 bzw. 90 min ) und im Paragraf 5 die zulässigen (zusätzlichen) Wartezeiten (30 bzw 45 min) vor und nach dem Unterricht. Das wären für Fünfklässler bis zu 90 min Fahrzeit + 30 bzw. 45 min Wartezeit an der Schule. In Summe bis zu 120 bzw. 135 min Fahr- UND Wartezeit je Strecke.

Eltern sollten sich genau überlegen, ob sie vielleicht lieber eine ortsnahe Schule für ihr Kind wählen oder ihr Kind durch den halben Landkreis schicken wollen um eine bestimmte Schule zu besuchen. Dann ist die lange Fahrtzeit in Kauf zu nehmen.

Why people sign

Bin selber betroffen. Wohne im Landkreis und möchte mein Auto möglichst wenig nutzen.

Weil wir auf dem Dorf wohnen und ich gerne mobil bleiben möchte auch ohne Auto, vor allem auch die Kinder. Es ist eh schon schwer, von uns aus z.b zu einer Berufsschule zu gelangen

Kinder auf dem Land brauchen extra Gelder für den Transport. Das muss bundes- und landespolitisch unterstützt werden

Weil sonst an der falschen Stelle gespart wird

Weil auch durch Mobilität der Kinder und Jugendlichen das Leben für Familien im Wendland attraktiv bleibt. Außerdem wäre es ökologisch unhaltbar, wenn noch mehr Schüler und Schülerinnen von einzelnen Autos befördert werden müssten, weil die Wartezeiten zu lang wären.

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